Monatsbericht September 2010

Liebe Leserin­nen und Leser,

die Pla­nun­gen zum Aus- und Umbau der Ampel-Kreuzung Worzel­dor­fer Haupt­straße / Spitzwegstraße sind wegen der Urlaub­szeit noch nicht weit­er voran gekom­men. Es gibt deshalb noch nichts Neues zu bericht­en. Die aktuellen Pläne kön­nen wir erst in den näch­sten Tagen ein­se­hen, dann kön­nen wir mehr sagen.

Die geplante 110 KV- Hochspan­nungsleitung am Marth­weg wird wohl so, wie von der N-ERGIE plant, ent­lang des Marth­weges gebaut. Unsere Bedenken, die wir dem Bürg­er­meis­ter, Her­rn Förther erörtert hat­ten, wur­den nicht erhört. Trau­rig, dass der Bürg­er­wille wieder ein­mal nichts Wert war. Die Pla­nun­gen zu diesem Pro­jekt liefen in aller Stille und aller Geheimhal­tung ab, so dass man den Ein­druck haben muss, die Öffentlichkeit sollte bewusst nicht informiert wer­den, um das Pro­jekt schnellst möglich durchzuziehen. Das haben Sie geschafft.

Hafenge­bi­et
Auch beim 6. Bebau­ungs­plan Nr. 3811 – 2. Änderung und Ergänzung – 3. Fas­sung – für das Gebi­et zwis­chen Hafen­straße, Franken­schnell­weg, Wiener Straße, Main-Donau-Kanal und Süd­west­tan­gente (Güter­verkehrszen­trum -GVZ- Hafen) Erlass der Satzung, haben wir nur neg­a­tives zu bericht­en. Unser vor Jahren gemachte Vorschlag eine eigene Trasse ent­lag des Marth­weges für den Schw­er­lastverkehr aus dem Hafen zu bauen, wurde abgelehnt. Die Begrün­dung dazu lautet:

„Der Bau neuer Trassen eigens für den Schw­erverkehr ist abzulehnen. Die Hafen­straße übern­immt bere­its heute die Verteil­er­funk­tion für den Ziel- und Quel­lverkehr des Hafens. Für eine zusät­zliche Trasse fehlen die erforder­lichen Flächen. Ent­lang des Marth­wegs würde eine neue Schw­erverkehrstrasse einen erhe­blichen Ein­griff in Ban­nwald und Naturschutzge­bi­et bedeuten. Auf­grund der Tat­sache, dass der hafenbe­d­ingte Schw­erverkehr bere­its heute auf kurzem Weg zu den Anschlüssen der Süd­west­tan­gente fährt, ist der Nutzen ein­er zusät­zlichen Schw­erverkehrsstraße sehr ger­ing einzuschätzen und recht­fer­tigt nicht den Ein­griff in sen­si­ble Land­schafts­bere­iche.
Bei Abwä­gung der unter­schiedlichen öffentlichen und pri­vat­en Belange gegeneinan­der und untere­inan­der ist den Zie­len des Bebau­ungs­planes der Vor­rang einzuräu­men.“

Bei all den nicht real­isierten Pro­jek­ten kann einem schon die Lust an der Arbeit im Bürg­ervere­in verge­hen. Ander­er­seits spornt es auch an, noch aktiv­er zu wer­den. Wie wäre es mit Ihnen? Haben Sie Zeit und Energie, um auch am Wohl unser­er Bürg­er und unser­er Stadt­teile mitzuar­beit­en? Dann sind Sie richtig bei uns. Auch pas­sive Mit­glieder, die uns unter­stützen wollen, sind her­zlich willkom­men. Infor­ma­tio­nen und ein Auf­nah­meantrag sind auf unser­er Home­page zu bekom­men.

Unsere diesjährige Wei­h­nachts­feier find­et am Fre­itag den 3. Dezem­ber um 16.00 Uhr in Her­pers­dorf statt. Bei der Örtlichkeit und auch der Aus­gestal­tung gehen wir heuer einen neuen Weg. Näheres darüber im näch­sten Mit­teilungs­blatt.

Liebe Leserin­nen und Leser, die Wochen schre­it­en voran, das Jahre­sende naht. Die trau­rige und dun­kle Zeit hat bere­its früher als son­st begonnen. Acht­en Sie auf Ihre Gesund­heit!