Monatsbericht August 2017

01Liebe Leserin­nen und Leser,

eine gute Nachricht zu Beginn. Die Waldgast­stätte Pas­sato Pre­sente bleibt uns noch einige Zeit erhal­ten. Der Pachtver­trag wurde ver­längert.

Wir nah­men wieder am Stadt­teilar­beit­skreis in der Red Box teil. Es wur­den Ter­mine und The­men gemein­sam besprochen.

Der Wald­spielplatz am Ende des Heck­en­rosen­wegs soll bis Sep­tem­ber ertüchtigt sein. Das ergab ein Tre­f­fen mit Vertretern viel­er Organ­i­sa­tio­nen. Zu dem Tre­f­fen kamen Abor­d­nun­gen vom Staats­forst, als Grund­stück­seigen­tümer, dem Bürg­er­amt Süd, das die Auf­stel­lung der Geräte und die Wartung durch SÖR vornehmen lässt, Vertreter von den Parteien und unserem Bürg­er­meis­ter, dem Naher­hol­ungsvere­in Nürn­berg­er Reich­swald, dem Jugen­damt, von SÖR und vom Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf. Die gesam­melten Spenden­gelder und die Zuschüsse wer­den in den Spiel­geräten und einem Unter­stand gut angelegt sein. MEHR s. Presse

Die Van-Gogh-Straße (Straße zum Fried­hof) soll nach Fer­tig­stel­lung des Erweiterungs­baus des Kinder- und Jugend­haus­es aus­ge­baut wer­den. Dazu beka­men die Anwohn­er und auch der Bürg­ervere­in einen Fly­er von SÖR mit ein­er Ein­ladung in die neue KFZ-Zulas­sungsstelle am Rathenau­platz. Dort sollte das Pro­jekt in einem Bürg­erge­spräch den Anwohn­ern näher gebracht wer­den. Dass die Bürg­er vor­ab ein­ge­laden und informiert wer­den, ist sehr lobenswert. Warum dies aber nicht vor Ort in dem ger­ade fer­tiggestell­ten Kinder- und Jugend­haus geschah, bleibt ein Rät­sel. Bei diesem Bau­vorhaben bet­rifft es genau 4 Anwohn­er. Richtiggestellt nur 3, denn das Jugend­haus gehört ja schon der Stadt. Lei­d­tra­gend sind die Osterkirche und zwei weit­ere Grund­stücks­be­sitzer, deren Felder an die Straße gren­zen. In der Bürg­erbe­sprechung wur­den das Bau­vorhaben und die Kosten, die auf die Anwohn­er zukom­men, erläutert. Aus­ge­baut wird nicht die gesamte Straße, son­dern nur der Gehsteig mit 14 Park­bucht­en im Bere­ich des Neubaus des Jugend­haus­es. Ins­ge­samt nach der derzeit­i­gen Pla­nung eine Fläche von knapp 500 qm. Das soll einen Betrag von 276 000 Euro kosten. 80 Prozent davon übern­immt die Stadt Nürn­berg. Auf die Anwohn­er kom­men trotz­dem Beträge im unteren bis mit­tleren 5stelligen Bere­ich zu.

Von den anwe­senden Per­so­n­en wur­den nicht nur die Kosten, son­dern auch die Pla­nung mit den Park­bucht­en und ein­er Verkehrsin­sel nahe der Ein­mün­dung zur Straße An der Radrunde kri­tisiert. Die Insel soll den Über­gang von der Lichtsig­nalan­lage zur Red Box, vor allem für Kinder, erle­ichtern. Dies ist zwar lobenswert, in der Prax­is wird sich dies aber zu ein­er Schwach­stelle, mit Stau­un­gen der Autos in den Ein­mün­dungs­bere­ich hinein, auswirken. Dies ist jet­zt schon bei der schmalen Fahrbahn zu beobacht­en. Eben­so wurde vom Bürg­ervere­in kri­tisiert, dass die geplanten Quer­park­plätze zu einem Unfallschw­er­punkt führen wer­den, weil dadurch viel Rang­ier­ar­beit auf der Fahrbahn notwendig wird. Von uns wurde vorgeschla­gen, nur Längspark­bucht­en anzule­gen, was auch eine Reduzierung der Kosten mit sich brin­gen würde. Was die Kosten bet­rifft, so hält sich die Stadt kor­rekt an geset­zliche Vor­gaben durch die Straße­naus­baubeitragsatzung. Allerd­ings gibt es ange­blich noch abse­hbare Min­derun­gen. So wur­den 4 Bäume mit berech­net, was nicht statthaft ist und einen Fehler darstellte. Die genauen Kosten wer­den erst 1 – 2 Jahre nach Abschluss der Arbeit­en fest­ste­hen. Ein beson­der­er Kri­tikpunkt war die ver­an­schlagte Höhe des Bau­grun­des mit derzeit 430 Euro pro Quadrat­meter. Für einen Grund, der bere­its seit Jahren der Stadt gehört und damals einen Bruchteil (da es als Ack­er­land angekauft wor­den war) gekostet hat­te. Der Stad­trat Andreas Krieglstein, der über die langjährige Diskus­sion um die Straße­naus­baubeitragssatzung bestens informiert ist und die Beteuerun­gen des SÖR Werkleit­ers, der davon spricht, dass fast nur Beträge im dreis­tel­li­gen Bere­ich von den Anwohn­ern bezahlt wer­den müssen, sah sich ver­an­lasst, erneut das The­ma in den Stad­trat einzubrin­gen. Den hier zeigt sich an einem Parade­beispiel wie ungerecht diese Satzung ist. Ein Straßen­stück, das vor­wiegend der All­ge­mein­heit (Kirche , Kinder-/Ju­gend­haus und Fried­hof) dient, soll von weni­gen Anwohn­ern, die nicht ein­mal einen Nutzen davon haben, mit­fi­nanziert wer­den. Und das noch mit 5stelligen Beträ­gen. Als ket­zerisch wurde die erläuterte Raten­zahlung, die aber Zin­sen an die Stadt bein­hal­tet, aufgenom­men.

Herr Krieglstein forderte die Vertreterin des Verkehrs­pla­nungsamtes auf, bis zur näch­sten Sitzung im Verkehrsauss­chuss am 28.September zumin­d­est eine Skizze über die vorgeschla­ge­nen Änderun­gen zur Insel und den Park­plätzen vorzule­gen.

Wir wer­den weit­er gegen Goliath ankämpfen, um diese bürgerun­fre­undliche Satzung abzuschaf­fen. MEHR s. Presse

Wieder ein­mal möcht­en wir unsere Bürg­er darauf hin­weisen, ihre Heck­en zu stutzen. Das Grünzeug darf nicht in Geh-/ Rad­wege oder die Straße ragen. Wer seine Sträuch­er und Büsche regelmäßig schnei­det, erhält sie immer­grün und ver­mei­det einen Kahlschnitt, wenn sie nach Jahren rig­oros zurück­geschnit­ten wer­den müssen. Ins­beson­dere bei Rei­hen­häusern und Gara­ge­nan­la­gen mit mehreren Eigen­tümern funk­tion­iert diese Art von Gemein­schaft nicht. Auch die Rinnsteine sind von Zeit zu Zeit zu reini­gen. Wer sein Grünzeug nicht beschnei­det, engt nicht nur den Verkehrsraum damit ein, son­dern behin­dert damit die Verkehrssicher­heit und riskiert sog­ar ein Bußgeld. Kinder, Kinder­wa­gen- und Roll­stuhlfahrer wer­den es ihnen danken.

Die Hun­de­tüten­spender für die wir die Paten­schaft über­nom­men hat­ten wur­den aus­ge­tauscht. Wir hat­ten mehrmals bei SÖR vorge­bracht, dass die Tüten sich nur sehr schw­er den Spendern ent­nehmen ließen. Nun gab es neue Spender, bei denen es ein­wand­frei funk­tion­iert. Zu erken­nen sind die Spender an den jet­zt roten Tüten. Wir bedanken uns bei SÖR für den nun erfol­gten Aus­tausch.

70 Jahre evan­ge­lis­ch­er Kinder­garten Worzel­dorf. Das ist doch ein Grund zum Feiern.

Und für uns ein Grund eine Spende, in Form von mehreren Kinder­büch­er für die Tombo­la, zu geben.. Wir ließen es uns aber auch nicht nehmen, bei der großar­ti­gen Feier dabei zu sein und den Kindern für ihr Singspiel Applaus zu spenden.

Gewer­bev­ere­in und Bürg­ervere­in haben sich dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder ein Som­mer-/We­in­fest am 1. , 2, und 3. Sep­tem­ber in Her­pers­dorf durchzuführen. Die organ­isatorischen Vor­bere­itun­gen sind bere­its in vollem Gange. Es wird für Erwach­sene und Kinder ein viel­seit­iges Ange­bot an Speis und Trank sowie Spielmöglichkeit­en geben. Dafür benöti­gen wir allerd­ings noch einige helfende Hände. Der Auf­bau begin­nt am Don­ner­stag, den 31.08. um 08.00 Uhr. Wer vor­mit­tags Zeit hat, begebe sich bitte an den Platz vor dem Schreib­waren Weiß.

Und noch ein­mal der all­ge­meine Aufruf zur Mith­il­fe. Wie viele von Ihnen wis­sen, führen wir mit unserem hiesi­gen Gewer­bev­ere­in 9045X ver­schiedene gemein­same Ver­anstal­tun­gen durch. Diese Ver­anstal­tun­gen zie­len darauf ab, die nach­barschaftliche und örtliche Gemein­schaft zu fördern.

Ins­beson­dere auch durch die wach­sende Gemeinde in unseren Neubauge­bi­eten kom­men auch immer mehr junge Fam­i­lien zu unseren Events, ins­beson­dere zu unserem alljährlichen Wei­h­nachts­markt. Dafür benöti­gen wir allerd­ings noch einige helfende Hände.

Auf dem let­zten Wei­h­nachts­markt haben sich etliche Besuch­er dahinge­hend geäußert, dass sie gerne rechtzeit­ig über anste­hende Ver­anstal­tun­gen informiert wer­den möcht­en, um ihre per­sön­liche Mith­il­fe anbi­eten zu kön­nen.

Diesem Wun­sch entsprechen wir hier­mit sehr gerne. Es wird ins­beson­dere Mith­il­fe bei der Beset­zung der Buden und zur Auf­sicht bei den Spielange­boten (Hüpf­burg, Spicker­bude, etc.) benötigt.

Bitte melden Sie sich bei Inter­esse und nach Über­prü­fung Ihres Ter­minkalen­ders per E-Mail (info@bv-worzeldorf.de oder info@9045x.de) oder tele­fonisch unter 0911/8888698.

Je eher Sie sich zur Unter­stützung bere­it erk­lären, desto konkreter kön­nen wir pla­nen.

Und jet­zt noch die besten Urlaubs- und Ferien­wün­sche. Kom­men Sie erholt und gesund zurück.

Peter Katschke
1.Schriftführer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
bv-worzeldorf.de