Monatsbericht Februar 2018

01Liebe Leserinnen und Leser,

an der Totalsper­rung des Marth­weges kom­men wir offen­bar nicht vor­bei. In der Werkauss­chuss­sitzung des Ser­vice­be­triebes Öffentlich­er Raum (SÖR) wur­den die Bau­maß­nah­men inzwis­chen beschlossen. Zum Aus­bau der Ein­mün­dung Marthweg/Wiener Straße kom­men in unmit­tel­bar­er Nähe noch drei andere Baustellen dazu. Das wäre der Aus­bau der Aus-/Ein­fahrten zur A 73 an der Anschlussstelle Königshof. Dort soll auch eine Lichtsig­nalan­lage mon­tiert wer­den. Außer­dem wird der Geh- und Rad­weg saniert.

Als drittes wird der Marth­weg zwis­chen Wiener Straße und Prop­steis­traße erneuert. Dies soll drei Wochen dauern. Sicher­lich kein Luxus. Und als let­ztes wird zur gle­ichen Zeit auch noch die Saar­brück­en­er Straße neu geteert, wobei sie stadtein­wärts offen bleibt und wech­sel­seit­ig befahren wer­den kann. Alle vier Sachen zwis­chen dem 26. März und 29. April, also um Ostern. Man nimmt an, dass in den Ferien weniger Verkehr herrscht.

Obwohl auch Sanierungsar­beit­en an der Schleusen­brücke durchge­führt wer­den, bleibt die Zufahrt zur Gartenkolonie Königshof und zur Rest­stoffde­ponie über die Wiener Straße und Marth­weg ange­blich offen. Die Zufahrt zu diesen bei­den Örtlichkeit­en ist hier nur noch von Süden möglich.

ANMERKUNGEN:
Sper­rung 1: Saar­brück­en­er Straße, Bere­ich A 73 AS Königshof
Sper­rung 2: Südl. Marth­weg zwis­chen Wiener Straße und Prop­steis­traße
Sper­rung 3: Linz­er Straße, Ein­bah­n­regelung in der der Saar­brück­en­er Straße (nur 26.3.-7.4.2018)

Bedenken äußerte Stad­trat Andreas Krieglstein wegen der Busum­leitun­gen. Es wurde sog­ar befürchtet, dass die neuen Bus­routen nicht opti­mal gestal­tet sind. Busse wür­den im Stau steck­en bleiben. Stad­trat Har­ald Dix schlug vor, die Linksab­biege­spur von der Münch­en­er Str. in die Tri­er­er Str. und die Linksab­biegeram­pel­phase zu ver­längern, es passen jet­zt meis­tens nur fünf bis sechs Autos pro Ampel­phase durch.

Herr Matthias Haase, Leit­er der Betrieb­s­pla­nung der VAG lehnt den Vorschlag zur Ver­längerung der Buslin­ie 51 zur U-Bahn­sta­tion Bauern­feind­str. mit der Begrün­dung ab, die Kund­schaft würde erwarten, dass diese Ver­längerung auch nach der Bauphase beste­hen bleibt, was die VAG nicht will. Eine tolle und bürg­er­na­he Begrün­dung. Dafür müssen alle Fahrgäste den län­geren Weg über Katzwanger Straße, Julius-Loß­mann-, Tri­er­er – und Münch­en­er Straße in Kauf nehmen.

Ein Probe­be­trieb während der Bauphase erscheint uns sehr wohl mach­bar. Zumin­d­est bei der Rück­fahrt von Korn­burg Rich­tung Norden/Centrum wäre der Ausstieg in Bauern­feind mehr als sin­nvoll. Von da aus kön­nte der Bus weit­er (leer oder auch mit Fahrgästen) über Münch­en­er- und Franken­straße zum Bus­bahn­hof Franken­straße fahren.

Die Hal­testellen in der Katzwanger und Julius-Loß­mann-Straße wer­den durch eine spezielle Ring­buslin­ie durch die Saar­brück­en­er Str. und Falken­heim und auch die Straßen­bahn abgedeckt. So inno­v­a­tiv die VAG für die Schleife des 51er nach Pil­len­reuth ist, so lang­weilig und rück­ständig ist sie in die andere Rich­tung. Anstatt hier gle­ich den Ver­such zu unternehmen, die Buslin­ie 651 von Schwand über Korn­burg nach Bauern­feind fahren zu lassen.

Wir wer­den hier nochmals auf die VAG ein­wirken.

ANMERKUNGEN:
Geän­dert verkehren:
Lin­ien 51, 651 und N5
Son­der­lin­ie S
Lin­ie 66
Schul­buslin­ie 91

Ohne Änderung verkehren:
Lin­ien 52, 62 und 92

Laut dem tech­nis­chen Werkleit­er von SÖR Herr Mar­co Daume wird es zwei Infover­anstal­tun­gen für die Bürg­er geben. Ein­mal am 21. Feb­ru­ar, um 18 Uhr in der Max-Beck­mann-Schule und eine zweite einen Tag später in der Georg-Holzbauer-Schule in der Saar­brück­en­er Str. Es sind ger­ade Fly­er in Arbeit, diese wer­den bei den Infover­anstal­tun­gen verteilt.

Mit Abor­d­nun­gen waren wir wieder auf eini­gen Neu­jahrsempfän­gen vertreten. Bei dem in Korn­burg wurde mit Frau Engel­hardt vom Bürg­ervere­in (BV) -Katzwang, den Her­ren Kippes und Bau­mann vom BV-Sied­lun­gen-Süd, Her­rn Pröt­zl und Frau Staufer vom BV-Korn­burg und unseren 1. und 2. Vor­sitzen­den, abge­sprochen sich regelmäßig auszu­tauschen. Ger­ade die Marth­weg-Sper­rung macht dies erforder­lich. Wir freuen uns auf eine gute Zusam­me­nar­beit!

Wir als Bürg­ervere­in unter­stützen das Vorhaben des CSU-Ortsver­bands Worzel­dorf zur Errich­tung eines Mehrgen­er­a­tio­nen­parks am Stock­wei­her. Wir hat­ten schon vor eini­gen Jahren einen ähn­lichen Ver­such ges­tartet, wobei wir von der Stadt Nürn­berg darauf ver­wiesen wur­den, uns einen Spon­sor zu suchen, der einen fün­f­stel­li­gen Betrag zur Ver­fü­gung stellen kann.

Mal sehen, ob es dieses Mal ein besseres Ergeb­nis gibt.

Einige von Ihnen wer­den sich vielle­icht gewun­dert haben, warum an der Wiener Straße in südlich­er Rich­tung Bäume abge­holzt wur­den. Nach Auskun­ft der unteren Naturschutzbe­hörde der Stadt Nürn­berg han­delt es sich dabei um eine Aus­gle­ichs­maß­nahme. Beim Aus­bau der Straße an der Ein­mün­dung Wiener Straße/Marthweg fall­en Flächen für Klein­tiere wie Eidech­sen und Ottern weg. Außer­dem haben auch auch Vögel und Insek­ten das Nach­se­hen. Diese sollen sich dann an den jet­zt gerode­ten Flächen ansiedeln. Mit einem eventuell geplanten Aus­bau der Wiener Straße hat dies nichts zu tun.

Unsere Jahre­shauptver­samm­lung wird ver­mut­lich am 26.04.18 sein. Der Ver­anstal­tung­sort ist noch nicht ganz gesichert. Auch der Ref­er­ent und das The­ma an diesem Abend ste­hen noch nicht endgültig fest.

Wir brauchen immer noch neue Vor­standsmit­glieder. Auch das weib­liche Geschlecht ist her­zlich willkom­men bei uns. Nicht so schüchtern, die jet­zi­gen Vorstände beißen nicht.

Hier auch noch ein­mal der Hin­weis auf unsere Home­page. Dort gibt es viele Infos nicht nur zum The­ma Marth­weg-Sper­rung. Viele Zeitungs­berichte über unsere Ort­steile sind hier zu find­en. Auch alle Berichte, die im Mit­teilungs­blatt regelmäßig erscheinen, kön­nen hier nochmals aufgerufen wer­den.

Wenn der Club dann Mal den 1. Tabel­len­platz erre­icht hat, stürzen die Ice Tigers auf den 2. ab. Bei­de ganz oben lässt sich wohl nicht vere­in­baren? Es wird Zeit, dass der neue fränkische Min­is­ter­präsi­dent hier ein­greift. Humpa, humpa täterä!!!

Peter Katschke
1. Schrift­führer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
bv-worzeldorf.de

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