Monatsbericht Mai 2018

Liebe Leserin­nen und Leser,

bei unser­er Jahre­shauptver­samm­lung wur­den Jubi­lare für 25jährige Mit­glied­schaft mit ein­er Urkunde und unser­er Ehren­nadel aus­geze­ich­net.
Ehrungen
Zwölf Geehrte mit dem 1. Vor­stand [Foto: Thomas Karl]

Unser „fräng­gis­ch­er Enderdään­er“ hat allen wieder viel Freude bere­it­et und vor den Neuwahlen die Gemüter in Stim­mung gebracht.

Bei den Wahlen gab es einige Verän­derun­gen. So schieden aus per­sön­lichen Grün­den unsere Beiräte Wal­traud Mohrdieck und Ger­hard Hack­er aus und unsere zweite Schatzmeis­terin Stil­la Ziegler wollte ihre Auf­gaben im Vere­in reduzieren. Es musste Ersatz gestellt wer­den. Es fan­den sich auch tatkräftige und ver­ant­wor­tungsvolle Bürg­er, die uns kün­ftig bei unser­er ehre­namtlichen Tätigkeit unter­stützen.

Für Ger­hard Hack­er kam Rein­hard Menius. Für Wal­traud Mohrdieck kon­nten wir David Papa­ja gewin­nen. Herr Papa­ja drückt mit seinen jun­gen Jahren den Alters­durch­schnitt gewaltig nach unten. Das freut uns unge­mein. Stil­la Ziegler wird uns weit­er­hin als Beirätin zur Seite ste­hen.

Wir bedanken uns bei den aus­geschiede­nen Vorstän­den für ihre jahre­lange Bere­itschaft den Vere­in zu fördern. Die Neuen heißen wir her­zlich willkom­men und wün­schen einen guten Start mit vie­len inter­es­san­ten Ideen.
Wechsel im Vorstand
(v.l.) 1. Vor­stand Diet­rich Dieck­hoff, aus­geschieden: Ger­hard Hack­er, Wal­traud Mohrdieck, neue Vorstände: David Papa­ja, Rein­hard Menius [Fotos: Thomas Karl]

Der Spielplatz am Heck­en­rosen­weg wurde inzwis­chen nach der Restau­rierung eingewei­ht. Bürg­er­meis­ter Chris­t­ian Vogel über­nahm diese Auf­gabe im Bei­sein der Haupt­spon­soren.

Sponsoren
[Foto: Thomas Karl]

Der Dank ging an das Staatliche Forstamt, als Eigen­tümer des Wald­stück­es, an SÖR für das Auf­stellen und den kün­fti­gen Unter­halt der Spiel­geräte, an den Bürg­ervere­in für den Ein­satz zur Finanzierung der Anlage, an die bei­den Stadträte Andreas Krieglstein und Har­ald Dix für ihren finanziellen Beitrag, an den Vere­in Loren­z­er Reich­swald für die Ver­dop­pelung der Spenden­summe sowie an alle anderen, die durch Spenden oder Ideen mit­gewirkt hat­ten. Der Platz ist richtig schön gewor­den.

Die Baustelle im Marth­weg ist Geschichte. Es war eine lange und beschw­er­liche Zeit. Die Staus reicht­en am Mor­gen von der Radrunde bis in die Rad­meis­ter­straße. Am Abend gin­gen sie sog­ar manch­mal bis zur Meis­tersinger­halle. Ich brauchte ein­mal zwis­chen 18.00 und 19.00 Uhr lange 55 Minuten von Bauern­feind bis Worzel­dorf Schule. Diese Strecke ver­mied ich danach zu diesen Zeit­en. Am toll­sten waren die Aut­o­fahrer, die sich kurz vor dem Abzweig zur A 73 noch in die Schlange nach Worzel­dorf drän­gel­ten. Bei denen möchte ich mich extra bedanken für die Unver­froren­heit. Dazu gehörten auch die Fahrer der VAG Busse, die mit ihren lan­gen Fahrzeu­gen den Rück­stau noch ver­längerten und sich eben­so vor einem anderen Bus hinein­drän­gel­ten. Als Stauförder­er zeigte sich auch die Ampelan­lage zur A 73. Die elend lange Schlange von Fahrzeu­gen durfte und musste erst runter von der Auto­bahn, bis die Sig­nalan­lage wieder in Rich­tung Worzel­dorf frei gab. Zu den Hauptverkehrszeit­en war es für die Busse unmöglich, nach Fahrplan zu fahren. Manch­mal kamen 3 lange Gelenkbusse auf ein­mal, dann wieder lange nichts. Eine Tor­tur für alle die diesen Weg zur Arbeit oder Schule fahren mussten. Der Stau über die Vor­juras­traße war nicht min­der lang und beschw­er­lich. Wir haben es über­standen und dafür jet­zt die neueste Straße in Nürn­berg, Franken, Bay­ern, Deutsch­land und der ganzen Welt (aber nur am ersten Tag nach Vol­len­dung).

Was mit der Son­der-Buslin­ie 53 von Korn­burg zur Bauern­feind­straße passiert, wis­sen wir noch nicht. Nach unseren ersten Infor­ma­tio­nen wurde diese Lin­ie von den Fahrgästen nicht so angenom­men, wie man es erwartet hat­te. Wir bleiben dran an diesem The­ma.

Am Woch­enende 09./10.06.2018 find­et wieder die Stein­brüch­leinkär­wa statt. Wir wer­den wieder mit einem Stand dabei sein. Bitte den Ter­min vormerken.

Bei der Bürg­ervere­in­srunde mit Her­rn Ober­bürg­er­meis­ter Dr. Maly am 12. April 2018 hat­ten wir die nach­fol­gen­den Fra­gen ein­gere­icht:

Für die Pla­nun­gen der VAG zum „neuen Netz Süd“ hät­ten wir gerne eine schnellere Anbindung der Buslin­ien 51/651 und 52 an das U-Bahn­netz sowie an die S-Bahn (S2).

Bei der Buslin­ie 52 kön­nten wir uns vorstellen, statt über den Umweg Lang­wass­er Mitte zur U1 direkt ab dem Har­nischschlag zur U1 (ohne weit­ere Hal­testellen) oder alter­na­tiv bis zur U1 an der Messe (Bauern­feind) zu fahren.

Mit ein­er verbesserten Anbindung der Ort­steile Worzel­dorf, Her­pers­dorf, Gaulnhofen, Pil­len­reuth, etc. in Rich­tung West­en an die S2 kön­nte eine wesentliche Zeit­erspar­nis für Bürg­er erre­icht wer­den.

Antwort: Der Ver­wal­tung liegen aktuell mehrere Anträge der Stad­trats­frak­tio­nen zur Verän­derung des Nahverkehrsange­botes im Nürn­berg­er Süden vor. Entsprechend der ein­schlägi­gen Richtlin­ien zur Nahverkehrs­pla­nung und des aktuell fort­geschriebe­nen Nahverkehrs­plans 2017 der Stadt Nürn­berg ist der Nürn­berg­er Süden gut erschlossen und es beste­ht zunächst kein Hand­lungs­be­darf.

Im Rah­men der Unter­suchun­gen zum Buskonzept Nürn­berg Süd in den Jahren 2007 bis 2010 hat sich gezeigt, dass sig­nifikante Verbesserun­gen, die nicht zu Las­ten bish­eriger Nahverkehrskun­den gehen, unver­hält­nis­mäßig hohe Mehraufwen­dung mit sich brin­gen wür­den. Das heutige Nahverkehrsange­bot wurde als Nutzen-Kosten-Opti­mum daher beibehal­ten.

Die Ver­wal­tung und die VAG Verkehrs-Aktienge­sellschaft wer­den unter Berück­sich­ti­gung der heuti­gen Rah­menbe­din­gun­gen neue Erschließungsvari­anten im Nürn­berg­er Süden prüfen. Dabei sollen die Unter­suchungsergeb­nisse der aktuell laufend­en Poten­tial­ab­schätzun­gen und der Nutzen/Kosten-Unter­suchung zu ein­er Straßen­bah­n­ver­längerung in das Gelände des ehe­ma­li­gen Süd­bahn­hofgelän­des und darüber hin­aus berück­sichtigt wer­den. Hier­aus ergäben sich neue Umsteige­knoten­punk­te und Verkehrs­beziehun­gen, die in der Ange­bot­s­pla­nung berück­sichtigt wer­den müssen.

Wir plädieren auf Radark­on­trollen in der Höhe der Max-Beck­mann-Schule und im Ver­lauf der Kempten­er Straße im Ort­steil Gaulnhofen (hier ins­beson­dere zu Abend und Nachtzeit­en). In der Kempten­er Straße zwis­chen Gaulnhofen und Katzwang wird häu­fig in den Abend- und Nacht­stun­den zu schnell gefahren. Im Bere­ich der Kur­ven kommt es deshalb öfters zu Unfällen. Außer­dem man­gels Geh- und Rad­weg wer­den Fußgänger und Rad­fahrer gefährdet. Auf Fußgänger und Rad­fahrer bezieht sich auch die Tem­pokon­trollen in Höhe der Mem­minger Straße.

Antwort: Der Zweck­ver­band kom­mu­nale Verkehrsüberwachung hat in der Straße An der Radrunde in 2017 an 37 Tagen und in fast 87 Stun­den die Geschwindigkeit überwacht. Dies ist für ver­gle­ich­bare Stellen eine häu­fige Überwachung. Die Bean­stan­dungsquote liegt mit durch­schnit­tlich unter 10% im Bere­ich ein­er gut akzep­tierten Geschwindigkeits­beschränkung.

In der Kempten­er Straße ist unter gün­stig­sten Umstän­den die innerorts übliche Höch­st­geschwindigkeit von 50 km/h erlaubt. Da es sich bei der Kempten­er Straße um die Kreis­straße N1 han­delt, muss sie überörtlichen Verkehr aufnehmen. Über die gefahre­nen Geschwindigkeit­en liegen bei der Stadt Nürn­berg keine Erken­nt­nisse vor. Im Bere­ich der Bebau­ung von Gaulnhofen beste­hen bei­der­seits Gehwege, der Rad­verkehr kann die Fahrbahn nutzen. Bei einem Fahrzeu­gaufkom­men von ca. 4000 Kfz. in 16 Stun­den kön­nen Rad­fahrer unprob­lema­tisch auf der Fahrbahn mit­fahren. Es liegen keine Erken­nt­nisse vor, wo beson­dere Gefahren beste­hen, die eine Geschwindigkeits­beschränkung recht­fer­ti­gen kön­nten.

Außer­halb der Bebau­ung beste­ht mit ein­er Geschwindigkeits­beschränkung von 60 km/h bere­its eine Geschwindigkeits­beschränkung, die für außerörtliche Ver­hält­nisse ger­ade noch vertret­bar ist. Die schmale, kurvige Straßen­führung erlaubt auch keine hohen Fahrgeschwindigkeit­en. Die Unfall­si­t­u­a­tion auf der freien Strecke außer Orts ist mit ca. 2 bis 4 Unfällen pro Jahr für eine ca. 1,8 km lange Strecke unauf­fäl­lig.

Wie ist der Stand bei der ehe­ma­li­gen Gast­stätte „Klöster­le“?

Antwort: Für den Bere­ich der zer­störten Gast­stätte hat ein Bauherr einen pos­i­tiv­en Vorbescheid vom 08.01.2018 für die Errich­tung eines Ein­fam­i­lien­haus­es mit Ein­liegerwoh­nung und Garage erhal­ten. Unter dem Park­platz­be­lag befind­et sich eine Schut­tauf­fül­lung von ca. 50 cm, unter der sich archäol­o­gis­che Schicht­en befind­en. Die Abräu­mung darf deshalb nur unter Begleitung eines Archäolo­gen stat­tfind­en.

An der Ein­mün­dung Friedrich-Over­beck-Straße in die Worzel­dor­fer Haupt­straße ist die Sicht nach links sehr schlecht. Ins­beson­dere ältere Per­so­n­en, die sich nicht mehr so leicht im Fahrzeug nach links oder rechts „ver­biegen“ kön­nen, tun sich hier schw­er, her­an­na­hende Fahrzeuge rechtzeit­ig zu erken­nen. Ein Verkehrsspiegel wäre hier sin­nvoll.

Antwort: Die Ein­mün­dung der Friedrich-Over­beck-Straße in die Worzel­dor­fer Haupt­straße ist zwar spitzwin­klig aber mit 35m Länge sehr bre­it und nur ger­ing befahren. Bei ver­ständi­ger Fahrweise lässt sich von einem durch­schnit­tlichen Kraft­fahrer die Sit­u­a­tion prob­lem­los bewälti­gen. Wegen der Länge der Aus­fahrt bringt ein Verkehrsspiegel hier keine Verbesserung, da die Sichtweit­en für einen Spiegel, der nur einen kleinen Auss­chnitt der Straße abdeck­en kann, zu ger­ing sind. Spiegel eignen sich nur, um an kleinen, rechtwin­kli­gen Ein­mün­dun­gen Sicht­be­hin­derun­gen, z. B. durch Mauern oder Heck­en, auszu­gle­ichen. Beispielshaft für einen geeigneten Spiegelein­satz ist die Ein­mün­dung Haber­mannstraße / An der Radrunde zu nen­nen.

Ein Verkehrsspiegel ist zudem bei hohen Tem­per­atu­run­ter­schieden, ger­ade in der Däm­merung, oft beschla­gen oder im Win­ter vereist und hat dann nicht den gewün­scht­en Nutzen. Deshalb set­zt die Stadt Nürn­berg Verkehrsspiegel nur in weni­gen Aus­nah­me­fällen als Hil­f­s­mit­tel ein.

Bei der 1. Frage mit dem öffentlichen Per­so­nen­nahverkehr tut sich schein­bar etwas, weil alle Stad­trats­frak­tio­nen hier Dampf machen.

Die 2. Antwort geht an der The­matik unser­er Frage im ersten Teil vor­bei. Wir woll­ten Radark­on­trollen in Höhe der Schule haben, denn hier ist es sin­nvoller als in der Kurve beim ehe­ma­li­gen Schwarzen Adler.

Bei den Ice Tigers hat es lei­der wieder nicht für die Meis­ter­schaft gelangt. Aber sie haben sich meis­ter­lich geschla­gen und brauchen sich nicht zu schä­men. Mal sehen, ob der Club uns auch soviel Freude bere­it­et.

Peter Katschke
1.Schriftführer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
bv-worzeldorf.de

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