Monatsbericht September 2018

Liebe Leserin­nen und Leser,

wir hof­fen, dass Sie ihren Urlaub/Ferien gut genutzt haben und gesund und tatkräftig in den Rest des Jahres ges­tartet sind.

Hier die Fra­gen und Antworten aus der zweit­en Bürg­ervere­in­srunde mit dem Ober­bürg­er­meis­ter und den zuständi­gen Ref­er­enten:

1. Garten­ab­fall­sam­melplatz in Worzel­dorf

Die Anlieferzeit­en am Kom­post­platz sind von der Ver­wal­tung fest­ge­set­zt, aber inzwis­chen nicht mehr zeit­gemäß, und soll­ten neu abges­timmt wer­den.

Zum Einen ist die Win­ter­schließung nicht mehr an die derzeit­i­gen kli­ma­tis­chen Ver­hält­nisse angepasst. Bere­its im Feb­ru­ar gibt es seit eini­gen Jahren immer wieder warme Tage, an denen Garte­nar­beit­en möglich sind und Garten­ab­fall anfällt. Ins­beson­dere wer sich an das Naturschutzge­setz hält und seine Heck­en ord­nungs­gemäß bis Ende Feb­ru­ar schnei­det, hat das Prob­lem, dass er die abgeschnit­te­nen Äste nicht los wird. Die derzeit­ige Regelung ( bis zu 2 qm zum Recy­cling­hof zu fahren) ist unbe­friedi­gend, denn ger­ade eine solche Menge wird immer im Anhänger angeliefert und muss dann manuell in einen Con­tain­er gehievt wer­den. Auch für Klein­men­gen ist der Con­tain­er gegenüber dem ebe­nen Ablade­platz im Nachteil.

Zum Anderen sind die abendlichen Schlusszeit­en nicht an die Som­merzeit angeglichen. Die 19.00 Uhr- Schließung entspricht den Zeit­en im Recy­cling­hof, aber nicht einem frei zugänglichen Platz. Garte­nar­beit­en kön­nen im Som­mer bis zum Ein­bruch der Dunkel­heit (22.00 Uhr) durchge­führt wer­den. Auch der Abtrans­port des Grüngutes ist nicht geräuschvoll und stört nie­man­den. Erst recht nicht das Abladen am Kom­post­platz in Worzel­dorf, der weit genug von ein­er Wohn­be­bau­ung ent­fer­nt ist.

Die immer wieder durchge­führten Kon­trollen am Platz sind richtig und notwendig, um son­sti­gen Abfall zu ver­hin­dern, aber die Bean­stan­dun­gen nach 19.00 Uhr sind klein­lich und nicht mehr zeit­gemäß.

Die let­zte Antwort von ASN (im Feb­ru­ar ste­hen noch keine Arbeit­skräfte für Garten­ab­fall zur Ver­fü­gung, da sie im Win­ter­di­enst einge­set­zt sind) geht an der Real­ität vor­bei. Im let­zten Win­ter wur­den mehr Bäume und Sträuch­er von SÖR geschnit­ten, als von ASN geräumt und gestreut wurde. Außer­dem wurde der Platz immer wieder gesäu­bert, so dass bere­its von der star­ren Regelung abgewichen wurde. Auch das Argu­ment – nach 19.00 Uhr wer­den immer wieder Fremd­stoffe wie Bauschutt oder Sper­rmüll am Garten­ab­fallplatz abge­laden – ist zwar Real­ität, dies sollte aber aus Grün­den städtis­ch­er Für­sorgepflicht akzep­tiert wer­den, bevor der Müll im Wald oder am Straßen­rand lan­det.

Es ist Zeit, die Verord­nung zu über­prüfen und bürg­er­fre­undlich­er zu gestal­ten.

Antwort:

Die Win­ter­schließung an den Garten­ab­fall­sam­mel­stellen im Stadt­ge­bi­et Nürn­berg ist an die kalen­darischen Win­ter­monate (Dezem­ber bis März) angepasst. In dieser Zeit fall­en erfahrungs­gemäß auch weniger Garten­abfälle an, die dann jedoch über die Wert­stoffhöfe entsorgt wer­den kön­nen.

Die Per­son­al- und Organ­i­sa­tion­s­pla­nung für den Betrieb an den Garten­ab­fall­sam­mel­stellen ist auf den Schließungszeitraum abgestellt. In diesem Zeitraum wer­den u.a. Fahrzeu­grepara­turen und Über­prü­fun­gen durchge­führt, Urlaub einge­bracht und Über­stun­den abge­feiert. Da sich das Wet­ter nicht „block­weise“ für ein Win­ter-Viertel­jahr „Vorher­sagen“ lässt, kann auch nicht spon­tan nach Wet­ter­lage eine Öff­nung-Schließung-Öff­nung vorgenom­men wer­den. Ganz aus­geschlossen ist ein Betrieb der Sam­mel­stelle bei win­ter­lichen Ver­hält­nis­sen mit Schnee und Eis.

Wie schon in den vorheri­gen Jahren erfol­gre­ich prak­tiziert, wird ASN jedoch weit­er­hin flex­i­bel reagieren und bei entsprechend gün­sti­gen Wit­terungsver­hält­nis­sen und aus­re­ichend Per­son­al- und Fahrzeugka­paz­itäten die Sam­mel­stellen später schließen, bzw. früher öff­nen. Die beste­hen­den Öff­nungszeit­en (Mon­tag bis Sam­stag von 7:00 – 19:00 Uhr) sollen nicht nur einen generellen Anwohn­er­schutz vor Kraft­fahrzeugverkehr an den Zu- und Abfahrtswe­gen der Sam­mel­stellen bieten, son­dern leg­en auch die Betrieb­szeit­en ein­er öffentlichen Ein­rich­tung (Garten­ab­fall­sam­mel­stelle) fest.

Langjährige Betrieb­ser­fahrun­gen zeigen, dass vor allem zu den Haupt­ab­gabezeit­en im Früh­jahr und Herb­st die Kapaz­itäten der Sam­mel­stellen teil­weise bere­its um 19:00 Uhr erschöpft sind und Ablagerun­gen außer­halb der Garten­ab­fall­sam­mel­stelle, in Worzel­dorf oft bis auf den Gehweg hin­aus erfol­gen. Bei noch län­geren Öff­nungszeit­en würde sich die Sit­u­a­tion nicht entzer­ren, son­dern zusät­zlich ver­schär­fen, da nach 20:00 Uhr kein LKW-Ein­satz mehr möglich ist.

Zu beacht­en ist fern­er, dass ASN die Verkehrssicherungspflicht für die Sam­mel­stellen hat. Das bedeutet u.a. die Sicherung der Sam­mel­stellen, der Gehwege, der Zufahrten und der Straßen­flächen zu organ­isieren, sowie Regelun­gen gegen miss­bräuch­liche Nutzung der Sam­mel­stellen zu tre­f­fen. Diese Maß­nah­men sind für einen erweit­erten Zeitraum nicht leist­bar.

Die Ein­hal­tung der Anliefer­modal­itäten, wie Schließzeit­en, Abgabe­men­gen sind für einen rei­bungslosen Verkehrs- und rechtssicheren Betrieb der Garten­ab­fall­sam­mel­stellen unverzicht­bar.

So wer­den die Garten­ab­fall­sam­mel­stellen inner­halb eines Jahres während zwei Aktion­szeiträu­men auf die Ein­hal­tung der Anliefer­modal­itäten hin überwacht. Diese Aktio­nen find­en während der Öff­nungszeit­en zur Über­prü­fung der Anliefer­men­gen und Anliefer­berechtigten, oder nach Schließung der Sam­mel­stellen zur Kon­trolle der Öff­nungszeit­en statt.

Die Res­o­nanz aus der Bevölkerung bezüglich dieser Aktio­nen war bish­er fast auss­chließlich pos­i­tiv. Im Gegen­teil, es kommt regelmäßig zu Beschw­er­den über zu wenig Kon­trollen und zum Wun­sch nach zusät­zlich­er Betreu­ung an den Sam­mel­stellen.

2. Fehlende Haus­num­mern

Jede Verord­nung ist nur so gut wie ihre Überwachung! An der fehlt es aber. Wie son­st ist es zu begrün­den, dass an vie­len Häusern die Num­mern nicht mehr ange­bracht sind. Für das Verteilen unser­er schriftlichen Infor­ma­tio­nen für unsere Mit­glieder stellt dies zwar nur ein kleines Übel dar, aber ist trotz­dem nervig. Wenn dage­gen der Notarzt, die San­itäter oder die Polizei bei drin­gen­den Ein­sätzen keine Haus­num­mern find­en, kön­nen sog­ar Leben gefährdet sein.

Die Stadt ist hier in der Ver­ant­wor­tung. Wenn es schon eine Bes­tim­mung in ein­er Verord­nung gibt, dann sollte sie auch überwacht und not­falls ver­fol­gt wer­den. Unsere wieder­holten Aufrufe im Mit­teilungs­blatt für Worzel­dorf bracht­en keinen Erfolg. Wir fordern deshalb von der Ver­wal­tung Aktiv­itäten, diese Missstände abzustellen. Mit Hin­weisen auf die Verord­nung und Auf­forderun­gen in Zeitschriften ist es nicht mehr getan.

Antwort:

Am 21.05.2013 wurde die Prü­fung der Beschilderung bei Neubaut­en dem Amt für Geoin­for­ma­tion und Bode­nord­nung durch Änderung der Haus­num­merierungssatzung zugeteilt. Diese Auf­gabe erledigte davor die Bauord­nungs­be­hörde im Rah­men der Schlussab­nahme von Neubaut­en, die auf­grund von Änderun­gen der Bay­BO nicht mehr durchge­führt wird.

Die Anbringungspflicht eines Haus­num­mern­schildes wird jet­zt durch Nach­we­is­fo­tos über­prüft. Schriftliche Auf­forderun­gen und Über­prü­fung im Außen­di­enst bis zur Zwangs­gel­dan­dro­hung fol­gen, wenn der Nach­weis nicht beige­bracht wird.

Die Prü­fung der Beschilderung bei Gebäu­den, die vor dem 21.05.2013 gebaut wur­den, erfol­gt nur stich­punk­tar­tig oder nach Hin­weisen Drit­ter. Eine ständi­ge und stadtweite Überwachung ist nur mit hohem per­son­ellen Aufwand möglich, den das Amt für Geoin­for­ma­tion und Bode­nord­nung derzeit nicht leis­ten kann. Hin­weisen aus der Bevölkerung auf unzure­ichende Beschilderun­gen wird immer nachge­gan­gen.

Vorspann zu Frage 3. und 4.:

Ein Nahverkehrskonzept für den Nürn­berg­er Süden, u. a. mit den Ort­steilen wie Worzel­dorf, Her­pers­dorf, Wei­her­haus, Gaulnhofen und Pil­len­reuth, ist ins­beson­dere nach der derzeit auf unbes­timmte Zeit ver­schobe­nen Stadt­bahn nach Korn­burg vor­dringlich zu betreiben. Dieses Gebi­et liegt derzeit erschließung­stech­nisch bezo­gen auf den SPNV deut­lich abseits; dies bet­rifft die Bah­nen S2 (Äste Nürn­berg – Roth und Nürn­berg – Feucht), Ul Ast Nürn­berg-Lang­wass­er sowie die Straßen­bahn­lin­ien 5 und 4 mit den End­hal­testellen Worzel­dor­fer Straße und Gib­itzen­hof). Hier­aus ergeben sich zahlre­iche Fra­gen und The­men. Die fol­gen­den zwei nun zur Auswahl:

3. Straßen­bah­n­er­schließung

Die Konzepte für die Bebau­ung des ehe­ma­li­gen Süd­bahn­hof-Gelän­des bein­hal­ten auch eine Straßen­bah­n­er­schließung; kön­nte eine solche Straßen­bahn­lin­ie (in Weit­er­führung an die Tris­tanstraße, Lin­ie 7)

  1. bis zur U-Bahn­hal­testelle Bauern­feind­straße ver­längert wer­den und damit dieser Umsteigepunkt baulich aufgew­ertet wer­den (mit z. B. kürz­eren Umsteigezeit­en Bus – U-Bahn)?
  2. ggf. über den Bere­ich Bauern­feind­straße planer­isch hin­aus­ge­führt wer­den und eine neue Vari­ante für eine erneute Prü­fung der Stadt­bahn nach Korn­burg bieten?

Antwort: zu a.):

Die Ver­längerung der Straßen­bahn­lin­ie 7 von der Hal­testelle Tris­tanstraße bis zum U-Bahn­hof Bauern­feind­straße ist zen­traler Bestandteil des Erschließungskonzeptes des Entwick­lungs­ge­bi­etes mit Hochschul­stan­dort. Derzeit laufen die Vorar­beit­en für ein Förderver­fahren. Für die zu schaf­fend­en Infra­struk­turen am kün­fti­gen ÖPNV-Verknüp­fungspunkt Bauern­feind­straße­laufen derzeit die Vor­pla­nun­gen.

zu b.):

Eine Straßen­bah­n­verbindung vom Haupt­bahn­hof über Bauern­feind­straße bis Worzel­dorf und Korn­burg wäre nur unwesentlich kürz­er als die von den Gutachtern geprüften Vari­anten der Stadt­bahn Korn­burg, erschlösse jedoch erhe­blich gerin­gere Fahrgast­po­ten­tiale. Auch eine gegenüber der Ver­wal­tung angeregte Abzwei­gung ein­er solchen Vari­ante nach Her­pers­dorf würde gegenüber den bish­eri­gen Unter­suchungsvari­anten keine verbesserte Erschließung mit sich brin­gen, jedoch erhöht­en baulichen Aufwand bedeuten.

Eine erneute Bew­er­tung ist deshalb derzeit nicht vorge­se­hen. Die Ver­wal­tung hat den Prü­fauf­trag, gemein­sam mit der VAG das Bus­netz im Nürn­berg­er Süden zu verbessern Die Berück­sich­ti­gung ein­er Direk­t­busverbindung von Korn­burg / Worzel­dorf zum kün­fti­gen U-Bahn- und Straßen­bah­n­verknüp­fungspunkt Bauern­feind­straße wird derzeit geprüft. Konkrete Aus­sagen zur weit­eren Entwick­lung wer­den in 2019 erwartet.

4. Buslin­ien 51 und 651

Die Busse der Lin­ien 51 und 651 starten an der Franken­straße und bieten in der Hauptverkehrszeit infolge hoher U-Bahn- und Bus­fre­quen­zen gute Anschlüsse aus dem Nürn­berg­er Süden in die Stadt und auch umgekehrt. Abends in Tages­rand­lage ergeben sich jedoch infolge der gerin­geren Verkehrsströme bei U-Bah­n­tak­ten von 10 Minuten, bei Instand­hal­tungsar­beit­en häu­fig auch von ca. 12 Minuten, mitunter knappe Anschlüsse an die ab der Franken­straße im 40 Minuten-Abstand abfahren­den Busse der Lin­ie 651 / 51. Solange alles plan­mäßig nach Fahrplan oder auch Bau­fahrplan läuft, kann man sich als Nachhausefahrer/in in den Süden noch hier­auf ein­stellen. Bei gerin­gen Ver­spä­tun­gen der U-Bahn infolge von Bau­maß­nah­men oder anderen Ein­flüssen kommt es häu­fig vor, dass die U-Bah­n­fahrgäste an der Franken­straße keuchend zu spät zum Bus kom­men. Diese kön­nen dann auch noch den um die Hal­testel­len­parzelle in Abfahrt kreisenden Bus betra­cht­en, aber diesen nicht mehr besteigen (da im Straßen­raum und ohne Hal­testel­len­platz) und anschließend dür­fen sie annäh­ernd 40 Minuten die Hal­testelle Franken­straße „genießen“.

Es fehlt in solchen Fällen an der derzeit lei­der nicht gegebe­nen Kom­mu­nika­tion zwis­chen U-Bahn (bzw. VAG-Leit­stelle) und VAG- oder OVF-Bus 51 / 651, um in solchen Fällen den Bus max. bis ca. 2 Minuten warten zu lassen. Was ist wann zur Abhil­fe geplant?

Antwort:

Die VAG Verkehrs-Aktienge­sellschaft bestätigt, dass die U-Bahn im Spätverkehr baustel­lenbe­d­ingt wieder­holt im 12min-Takt verkehrt, wodurch sich die Ankun­ft­szeit­en an der Franken­straße ver­schoben haben. Diese plan­mäßi­gen Änderun­gen wer­den allerd­ings im Fahrplan und der aktuellen Verbindungsauskun­ft eingepflegt (https:y/www.vaq.de/linien-tnfo.html). Kurze Anschlüsse mit 2 min Über­gangszeit an der Franken­straße wer­den in der Fahrplanauskun­ft generell nicht angezeigt, da der Anschluss nicht garantiert wer­den kann. Der Fahrgast müsste dann, um den Bus sich­er zu erre­ichen, tat­säch­lich eine U-Bahn eher nehmen. Für Kun­den beste­ht darüber hin­aus die Möglichkeit, sich für ein Lin­ien-Abo zu reg­istri­eren, um aktuelle Mel­dun­gen über Störun­gen und geplante Änderun­gen zur regelmäßi­gen Strecke direkt per SMS oder E-Mail zuge­sandt zu bekom­men. Bei akuten Störun­gen der U-Bahn, erfol­gen durch die VAG-Leit­stelle im Regelfall Durch­sagen an alle Busse, im Spätverkehr den Anschluss zur U-Bahn abzuwarten Wie richtig beschrieben, verkehrt am Umsteige­knoten­punkt an der Franken­straße im Spätverkehr die OVF GmbH, die nicht über die Leit­stelle der VAG Verkehrs-Aktienge­sellschaft erre­icht wer­den kann. Dies entspricht nicht den Zielvorstel­lun­gen der Auf­gaben­trägerin und dem gülti­gen Nahverkehrs­plan (NVP) der Stadt Nürn­berg (NVP2017, Kap. 3.2.3 „Bedi­enungsqual­ität“ Abschnitt „Anschluss­beziehung“ / Umsteige­beziehun­gen).

Es ist beab­sichtigt, die Auf­gaben­träger­schaft der Lin­ien 51 / 651 in die alleinige Zuständigkeit der Stadt Nürn­berg zu über­führen und ab Dezem­ber 2019 die VAG Verkehrs-Aktienge­sellschaft direkt zu beauf­tra­gen, sodass auch im Spätverkehr die Kom­mu­nika­tion mit der Leit­stelle der VAG sichergestellt wer­den kann.

5. Wei­de in Pil­len­reuth

Am Gehweg cir­ca 20 m neben dem Hauptein­gang des Kinder­spielplatzes Prop­steis­traße ste­ht eine Wei­de, die in den let­zten Jahren enorm gewach­sen ist. In der Blütezeit beglückt sie einen Großteil der Anwohn­er mit ihrem Wei­den­samen, der durch den Wind wie überdi­men­sion­ierte „Schneeflock­en“ verteilt wird. Dies dauert üblicher­weise cir­ca 2 Wochen. Während dieser Zeit emp­fiehlt es sich, die Fen­ster geschlossen zu hal­ten. Und auch das Sitzen auf der Ter­rasse gestal­tet sich eher unan­genehm, da diese Flock­en ihren Weg über­all­hin find­en. Uns ist bekan­nt, dass dieser Baum geschützt ist, und wir wollen ihn auch unbe­d­ingt erhal­ten.

Nach­dem er vor etlichen Jahren let­zt­ma­lig geschnit­ten wurde, bit­ten wir zu prüfen, ob ein erneuter Rückschnitt in abse­hbar­er Zeit möglich und vertret­bar ist.

Antwort:

Der Schnitt der ange­sprochen zweistäm­mi­gen Wei­de ist bere­its seit Anfang des Jahres beauf­tragt, kon­nte jedoch aus Naturschutzrechtlichen Grün­den (Höh­lun­gen waren mit Brut beset­zt) im Früh­jahr nicht mehr aus­ge­führt wer­den. Es ist geplant die Wei­de durch einen Kro­nen­sicherungss­chnitt auf ca. die Hälfte zu reduzieren, dieser mas­sive Ein­griff ist auf­grund der Ver­pilzun­gen und Höh­lun­gen im Stamm­bere­ich notwendig. Vor dem Ein­griff wer­den die Höh­lun­gen durch einen Biolo­gen auf Besatz (Fle­d­er­maus Wochen­stuben) geprüft. Die Maß­nahme ist für Ende Juli Anfang August geplant.

Die Arbeit­en wur­den inzwis­chen durchge­führt, und zwar so gründlich, dass hier für län­gere Zeit Ruhe ist. Wenn es nur häu­figer so laufen würde.

Es gibt eine neue Sirene in Her­pers­dorf.

In Bay­ern gibt es unter­schiedliche öffentliche Schal­lze­ichen, um die Bevölkerung zu war­nen oder bes­timmte Ein­rich­tun­gen zu alarmieren. Diese Schal­lze­ichen wer­den von speziellen Sire­nen erzeugt, die eine gute Wahrnehm­barkeit des Warn­tons gewährleis­ten. Die Art der Sire­nen­töne und die Zuständigkeit für ihre Aus­lö­sung sind in Bay­ern in der Verord­nung über öffentliche Schal­lze­ichen geregelt.

Wo die Sire­nen in unseren Stadt­teilen sind, kann man unter www.nuernberg.de/internet/feuerwehr/sirenenalarmierung.html able­sen.

Inzwis­chen haben wir unserem Stad­trat Andreas Krieglstein, zwei Skizzen, die eine mögliche Gestal­tung eines befür­worteten Kreisverkehrsplatzes (Kreisels) in Nürn­berg-Worzel­dorf an der Spitzwegstraße/Worzeldorfer Haupt­straße aufzeigen, übergeben. Wegen gle­ich­er sach­be­zo­gen­er Inter­essen­lage – der Verbesserung der Verkehrsver­hält­nisse in Nürn­berg-Worzel­dorf, Spitzwegstraße – unter­stützt der Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf befür­wor­tend diese Ini­tia­tive. Die bei­den Kreisverkehrsplatz-Skizzen des Bürg­ervere­ins Nürn­berg-Worzel­dorf samt dem zuge­höri­gen Akten­ver­merk vom 30.07.2018 zeigen, dass u. E. eine Pla­nung mit einem Kreisverkehrsplatz zielführend und gle­ichzeit­ig nach­haltig erfol­gen kann und ins­ge­samt deut­liche Vorteile gegenüber einem erneut mit Ampel gesicherten Knoten zu erwarten sind. Die im Akten­ver­merk vom 30.07.2018 aufge­führten Punk­te sind mit den beim Bürg­er­stammtisch des CSU Ortsver­ban­des am 29.07.2018 mit den anwe­senden Bürg­ern disku­tierten und entsprechend zu beach­t­en­den Sachver­hal­ten ergänzt bzw. erweit­ert wor­den.

Wir bat­en darum, eine entsprechende Pla­nung seit­ens der Stadt Nürn­berg anzus­toßen und deren Umset­zung zu betreiben.

An der von der CSU, Her­rn Stad­trat Andres Krieglstein, ange­bote­nen Radrund­fahrt in unseren Ort­steilen zum The­ma „Rad­wegeaus­bau im Nürn­berg­er Süden forcieren“ hat­ten wir am 17. 08. selb­stver­ständlich teilgenom­men. Wir zeigten einige Punk­te auf und hof­fen auf Besserung.

Und wieder der Aufruf zur Mith­il­fe. Wie viele von Ihnen wis­sen, führen wir mit unserem hiesi­gen Gewer­bev­ere­in 9045X ver­schiedene gemein­same Ver­anstal­tun­gen durch. Diese Ver­anstal­tun­gen zie­len darauf ab, die nach­barschaftliche und örtliche Gemein­schaft zu fördern.Insbesondere auch durch die wach­sende Gemeinde in unseren Neubauge­bi­eten kom­men auch immer mehr junge Fam­i­lien zu unseren Events, ins­beson­dere zu unserem alljährlichen Wei­h­nachts­markt.

Dafür benöti­gen wir allerd­ings wieder einige helfende Hände. Auf dem let­zten Wei­h­nachts­markt haben sich etliche Besuch­er dahinge­hend geäußert, dass sie gerne rechtzeit­ig über anste­hende Ver­anstal­tun­gen informiert wer­den möcht­en, um ihre per­sön­liche Mith­il­fe anbi­eten zu kön­nen.

Diesem Wun­sch entsprechen wir hier­mit sehr gerne. Es wird ins­beson­dere Mith­il­fe beim Auf- und Abbau der Buden sowie der Beset­zung der Buden und zur Auf­sicht bei den Spielange­boten benötigt. Bitte melden Sie sich bei Inter­esse und nach Über­prü­fung Ihres Ter­minkalen­ders per

E-Mail (info@bv-worzeldorf.de oder info@9045x.de) oder tele­fonisch unter 0911/8888698.

Je eher Sie sich zur Unter­stützung bere­it erk­lären, desto konkreter kön­nen wir pla­nen.

Hier noch ein­mal die Einzel­heit­en für unsere Bus­tour zum Limes am Sam­stag den 22.09.2018.

Rund­fahrt zum fränkischen Limes – Eine Ver­anstal­tung des Bürg­ervere­ins (BV) für Mit­glieder und alle Fre­unde des BV und damit alle Damen und Her­ren, ins­beson­dere aus den Ort­steilen Worzel­dorf, Her­pers­dorf, Wei­her­haus, Pil­len­reuth und Gaulnhofen

Tre­ff­punk­te und Zustieg zum Bus am 22.09.2018:

  • Pil­len­reuth. Prop­steis­traße Bushal­testelle: 8.20 h *)
  • Her­pers­dorf, Tankstelle, gegenüber Nika-Sport: 8.24 h *)
  • Worzel­dorf Schule, Van-Gogh-Straße: 8.30 h *)

*) Wir wollen pünk­tlich abfahren!

Die Etap­pen unser­er Rund­tour sind Weißen­burg (Bay) Cas­tel Biri­ciana und Römer-Therme, Wit­telshofen Wör­nitz-Stuben (Mit­tagspause), Ruf­fen­hofen (Lime­se­um) bei Wit­telshofen und Hes­sel­berg mit Aus­sicht und Kaf­fee im Hes­sel­berg-Cafe des Evang. Bil­dungszen­trums. Rück­kehr ca. 18.50 h.

Die Tour ist so gestal­tet, dass Bil­dung, Geschichte, Land­schaft und Ruhep­ausen entsprechend eingear­beit­et sind.

Im Reisepreis von ca. 27,00 Euro /Person sind enthal­ten: Bus­fahrt, Ein­tritt Römertherme mit Führung, Ein­tritt Lime­se­um (jew­eils mit Grup­pen­er­mäßi­gung). Bei mehr als 30 Per­so­n­en reduziert sich dieser Fahr- und Ein­trittspreis.
(Essen und Trinken indi­vidu­ell auf jew­eils eigene Rech­nung, nach Karte).

Anmel­dung erforder­lich – bitte schnell­st­möglich an reinhard.menius@outlook.com oder Tel. 0160 97997058.

Für die Teil­nehmer­an­zahl beste­hen Min­d­est- (30 Per­so­n­en) und Max­i­malzahlen (50 Per­so­n­en).

Passendes Schuh­w­erk und Klei­dung für jedes Wet­ter emp­fohlen. Der Bürg­ervere­in haftet aus­drück­lich nicht für Schä­den, Ver­let­zun­gen usw. Jede/r Teilnehmer/in ist für ihre/seine Sicher­heit und Wohlbefind­en selb­st ver­ant­wortlich.

Ganz schön viel auf ein­mal.
Es kann nur bess­er wer­den!

Peter Katschke
1. Schrift­führer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
https://www.bv-worzeldorf.de