Monatsbericht November 2018

Liebe Leserin­nen und Leser,

„drauß` vom Walde komm ich her……“  begin­nt ein altes Gedicht über den Niko­laus und auf unserem Her­pers­dor­fer Wei­h­nachts­markt werdet Ihr ihn am Sam­stag um 17.00 Uhr antr­e­f­fen kön­nen. Unser Markt begin­nt wie immer am Fre­itag dem 07.12. um 16.00 Uhr mit der Kinder­wei­h­nacht und natür­lich dem Christkind. Die Örtlichkeit ist wieder der Platz in der Bar­lach­straße 13 vor dem ehe­ma­li­gen Schreib­warengeschäft. Am Sam­stag begin­nt der Markt um 15.00 Uhr. Der Beginn am Son­ntag ist um 14.30 Uhr. 

Und hier eine kurze Über­sicht über die Pro­gramm­punk­te an den 3 Tagen.

Nach der Begrüßung am Fre­itag durch den 1. Vor­sitzen­den des Bürg­ervere­ins Nürn­berg-Worzel­dorf Diet­rich Dieck­hoff, umrahmt von dem musikalis­chen Auftritt der musik-meile, erteilt um 16.45 Uhr Pfar­rer Stephan Neu­fanger von der katholis­chen Kirche Cor­pus Christi den kirch­lichen Segen.

Um 17.00 Uhr ist die Begrüßung durch den Gewer­bev­ere­in 9045X und danach Gruß­worte vom Bürg­er­meis­ter Chris­t­ian Vogel und Stad­trat Andreas Krieglstein.

Unser neues Worzel­dor­fer Christkind Jean­i­na spricht den Pro­log um 17.30 Uhr.  Um 18.00 Uhr gibt der Kinder­garten Worzel­dorf sein Bestes. 19.00 Uhr wird der Posaunen­chor Osterkirche die Stim­mung weit­er anheizen.

19.30 Uhr beschließt der Chor 77 stim­mungsvoll den ersten Tag.

Am Sam­stag den 8. Dezem­ber begin­nt der Markt um 15.00 Uhr mit dem Chor der Max-Beck­mann-Schule.

Um 16.00 Uhr kön­nen Sie den Gospel­chor Worzel­dorf hören.

Der Niko­laus kommt für unsere Kinder um 17.00 Uhr und bringt wieder seinen gefüll­ten Sack mit.

Die Chorge­mein­schaft Katzwang hören wir um 17.30 Uhr.

Irish Dance wird uns um 18.00 Uhr von den Tre­ble­mak­ers Com­pa­ny geboten.

Zum Abschluss um 19.00 Uhr zeigt uns der Pop­chor Wen­del­stein, dass Rock, Pop und Gospel sehr wohl zu einem Wei­h­nachts­markt passen.

Am Son­ntag den 9. Dezem­ber wird um 14.30 Uhr die Kath. Musikkapelle Korn­burg gle­ich richtig ein­stim­men.                       

15.30 Uhr bietet der REChord Jugend­chor Eibach ein inter­es­santes Pro­gramm.

16.00 Uhr erfol­gt die Bescherung der Kinder mit dem Christkind.

16.30 Uhr wird das Bläserensem­ble Musikzug  TV 1848 Schwabach die Ohren klin­gen lassen.

17.00 Uhr will die Max Band die Stim­mung noch steigern.                                        

18.00 Uhr wird der Son­ntagschor den Wei­h­nachts­markt stim­mungsvoll musikalisch abschließen.

Wir hof­fen, dass wir wieder viele Besuch­er erfreuen kön­nen. Ob kuli­nar­isch, oder bei einem Los­gewinn, ob eine Karus­sell­fahrt oder eine Runde mit dem Löschzug, für jeden ist wieder etwas dabei. 

Lei­der hat der  Aufruf zur Mith­il­fe  wenig Res­o­nanz gebracht. Die let­zte Möglichkeit unseren Wei­h­nachts­markt zu ver­stärken, gibt es am Mittwoch den 05.12.18 ab 09.00 Uhr am Fest­platz mit dem Auf­bau der Buden. Vielle­icht bekom­men wir ja doch noch tatkräftige Unter­stützung.

Unsere Fahrt nach Abens­berg mit Besich­ti­gungder Kuchel­bauer – Brauerei und des Kuchel­bauer – Turms (im Stil des Kün­stlers Frieden­sre­ich Hun­dert­wass­er) wurde mit kleinen Änderun­gen durchge­führt.  So hat­ten wir Pech mit der Auswahl des Zuges von Nürn­berg bis Ingol­stadt. In den Regional­ex­press stürmten kurz vor Abfahrt in Nürn­berg hun­derte von Fans des 1.FCN und sorgten für „Stim­mung“. Der über­mäßige Alko­hol­genuss dieser Fans fand nicht über­all Zus­tim­mung. Der Zug fuhr mit Ver­spä­tung ab und der Anschlusszug nach Abens­berg war fort. Dann aber kon­nten wir unser vorge­se­henes Pro­gramm zeit­ver­set­zt durch­führen. Der Aus­flug war sehr erleb­nis­re­ich. Weit­ere wer­den fol­gen. Merken Sie sich schon ein­mal den 30.03.2019 vor. Wir wollen unser­er in diesem Jahr aus­ge­fal­l­enen Limes-Rund­fahrt eine neue Chance geben.

Ter­min im Dezem­ber – Fre­itag nach­mit­tags 14.12.2018:

Spazier­gang über den Krip­pen­weg in Neunkirchen am Sand

Wir tre­f­fen uns am Bahn­hof Neunkirchen am Sand am 14.12.2018 – 14.30 h –

Wer mit dem ÖPNV kom­men möchte:

Anreise mit der Region­al­bahn Nürn­berg Hbf ab: 14.08 h (Region­al­bahn nach Neuhaus (P), Neunkirchen am Sand an: 14.31 h (6 Streifen ein­er Streifenkarte)

Anschließend laufen wir den Krip­pen­weg ca. 3 km ab. Zeitbe­darf ca. gut 1 Stunde und kehren wer will in der Nähe ein (wird noch spätestens am 14.12.2018 den Teil­nehmern bekan­nt gegeben). Bitte unbe­d­ingt an warme win­ter­liche Klei­dung und Schuh­w­erk denken!

Anmel­dung möglichst bitte bis 30.11.2018 :

per Mail (reinhard.menius@outlook.com) oder tele­fonisch 0160 97997058.

(Keine Min­dest­teil­nehmerzahlen)

Es fand wieder ein Tre­f­fen der G5 (Runde der fünf Bürg­ervere­ine im Nürn­berg­er Süden) statt. 

Wir starten eine Ideen­suche für eine zukün­ftige Verkehrs­pla­nung in unseren Ort­steilen. Wir wollen wis­sen, wie sich unsere Bürg­er eine verbesserte Infra­struk­tur vorstellen kön­nten. Bitte geben Sie uns Tipps, damit wir  uns gegenüber der Stadtver­wal­tung, der Poli­tik und der VAG, bzw. anderen Inter­essen­vertre­tun­gen, zukun­ft­sori­en­tiert auf­stellen kön­nen. Als Ansprech­part­ner ste­hen Ihnen alle Vor­standsmit­glieder (Namen und Tele­fon­num­mern auf unser­er Home­page) zur Ver­fü­gung.

Und hier wie ver­sprochen die Antworten auf unsere Fra­gen bei der Bürg­erver­samm­lung. Wie immer sind die Ergeb­nisse nicht zufrieden­stel­lend. Auf­fal­l­end war, dass sich die meis­ten Fra­gen auf Verkehrsprob­leme bezo­gen. Wann wird man bei der Poli­tik endlich erken­nen, dass hier das meiste Defiz­it beste­ht und die Fehler aus der Ver­gan­gen­heit beherzt ange­gan­gen wer­den müssen?

Frage: Sach­stand Straße­naus­baubeiträge (Stra­bs):

Wir bit­ten um Darstel­lung des derzeit­i­gen Sach­stands der Erhe­bung / Nichter­he­bung von Straße­naus­baubeiträ­gen aus der Sicht der Stadt Nürn­berg. Ins­beson­dere um Beant­wor­tung fol­gen­der Fra­gen:

a) Geht die Stadt Nürn­berg davon aus, dass Straße­naus­baubeiträge in Zukun­ft gän­zlich ent­fall­en wer­den oder müssen Hau­seigen­tümer noch immer mit erhe­blichen Beitrags­forderun­gen rech­nen? Wenn ja unter welchen Voraus­set­zun­gen?

b) Unseres Wis­sens wird der Sachver­halt der soge­nan­nten­fik­tiv­en Erster­schließung für Altan­la­gen beste­hen bleiben. Welche Unter­schiedeergeben sich damit gegenüber Frage zu a.) aus Sicht der Stadt Nürn­berg? 

Antwort: a) Straße­naus­baubeiträge — keine Erhe­bung vomEigen­tümer seit 01.01.2018

Der Bay­erische Land­tag hat am 14.06.2018 das Gesetz zur Änderung des Kom­mu­nal­ab­gabenge­set­zes beschlossen. Danach ist es den bay­erischen Gemein­den nicht mehr möglich, Straße­naus­baubeiträge für die Erneuerung und Verbesserung von Ortsstraßen und deren selb­st­ständi­ger Teilein­rich­tun­gen (wie z.B. Straßen­beleuch­tung), beschränkt-öffentlichen Wegen und in der Baulast der Gemein­den ste­hen­den Teilen von Orts­durch­fahrten zu erheben. Dies gilt bere­its rück­wirk­end zum 01.01.2018.

Antwort b) Erschließungs­beiträge— Weit­er­hin Verpflich­tung zur Erhe­bung

Die Bes­tim­mungen zum Erschließungs­beitrag (Art. 5a KAG) bleiben davon unberührt. Die Stadt Nürn­berg ist weit­er­hin verpflichtet, Erschließungs­beiträge für die erst­ma­lige Her­stel­lung ein­er Erschließungsan­lage zu erheben.

Die Erhe­bung von Erschließungs­beiträ­gen ist dabei gem. Art. 5a Abs. 7 Satz 2 KAG dann nicht mehr möglich, wenn 25 Jahre seit dem Beginn der erst­ma­li­gen tech­nis­chen Her­stel­lung ver­gan­gen sind. Danach gilt die Erschließungsan­lage als erst­ma­lig hergestellt. Diese Bes­tim­mung tritt jedoch erst am 01.04.2021 in Kraft.

Bis dahin gilt, dass spätestens 20 Jahre bzw. 25 Jahre nach Ein­tritt der Vorteil­slage (Beendi­gung der tech­nis­chen Her­stel­lung) Erschließungs­beiträge nicht mehr erhoben wer­den kön­nen. 

Frage: Umleitungsverkehre infolge der Kanal­brücken­neubaut­en ab 2019:

Es ist davon auszuge­hen, dass trotz der 2019 beim Bau der Kanal­brück­en einzubauen­den bauzeitlichen Hil­fs­brück­en infolge dieser baustel­lenbe­d­ingten Eng­pässe erhe­bliche Verkehrsver­lagerun­gen stat­tfind­en wer­den. Für die Umleitung von Kfz über die Wiener Straße und die Saar­brück­en­er Straße wur­den in 2018 bere­its entsprechende Aus­baut­en vorgenom­men.

a) Wie kön­nen Staubil­dun­gen zumin­d­est auf den Abschnit­ten Katzwang – Marth­weg – Königshof und Korn­burg – Worzel­dorf – Stein­brüch­lein ver­mieden oder zumin­d­est ver­ringert wer­den? Was ist seit­ens der Stadt Nürn­berg geplant (wie z. B. großräu­mige Verkehrslenkun­gen, Beschilderun­gen, usw.)?

b) Welche flankieren­den Maß­nah­men sind in diesem Zeitraum zur einiger­maßen verträglichen plan­mäßi­gen Durch­führung der Buslin­ien Lin­ien 51 / 651 und 52 vorge­se­hen?

Antwort:

Derzeit läuft die Entwurf­s­pla­nung und anschließend die Genehmi­gungs­pla­nung der Hafen­brück­en. Im Zuge der Pla­nung wird angestrebt, den Verkehr während der Bauzeit möglichst durch die Baustellen zu führen und gle­ich­sam viele Verbindun­gen im Baustel­len­bere­ich aufrecht zu erhal­ten. Dadurch soll möglichst wenig Verkehr ander­swohin ver­drängt wer­den.

Außer­dem wurde ger­ade auch für die Baustel­len­si­t­u­a­tion und die langfristige Verbesserung der Zufahrt zum Hafen die südliche Hafen­z­u­fahrt zwis­chen Wiener Straße und AS Königshof aus­ge­baut sowie die Anschlussstelle sig­nal­isiert.

Weit­er­hin wer­den im Süden und Süd­west­en Nürn­bergs derzeit zahlre­iche Baustellen noch vor den Hafen­brück­en real­isiert, um dann während der Erneuerung der Hafen­brück­en möglichst wenige andere Bau­maß­nah­men umset­zen zu müssen.

Sobald die Bauablauf­pla­nung bei den Hafen­brück­en weit­er fort­geschrit­ten ist, wird ein Umleitungskonzept und ein Konzept für den ÖPNV entwick­elt. Darin wer­den die möglichen Umleitungsstreck­en, die betrof­fe­nen Knoten­punk­te sowie die Auswirkun­gen auf den ÖPNV unter­sucht.

Selb­stver­ständlich wer­den die Bürg­erin­nen und Bürg­er rechtzeit­ig über geplante Maß­nah­men informiert.

Frage:  Anre­gung zur Verbesserung von­Rad­we­gen aus dem Süden in Rich­tung Nor­den.

a ) Von Korn­burg führt zunächst ein wun­der­bar­er Fahrrad­weg bis zur ersten Ein­fahrt in die Worzel­dor­fer Haupt­straße, dann geht es jedoch bis kurz vor dem Ort­saus­gang Worzel­dorf kreuz und quer durch (Alt-)Worzeldorf, ein Stück am alten Kanal und auf Autostraße, für Ort­sunkundi­ge so gut wie nicht auffind­bar. Ab Ort­saus­gang Worzel­dorf Rich­tung Innen­stadt geht es auf einem Rad­weg ent­lang der Schwanstet­ter Straße bis zu ein­er Klein­garten­sied­lung. Von dort geht es mit­ten in den Wald, über den Park­platz Stein­brüch­lein zur Unter­führung der A73 Rich­tung Bere­itschaft­spolizei. Es geht zwar auf asphaltiertem Weg weit­er, aber dieser ist eng, bergig und kurvig ohne durchge­hende Beschilderung — vor allem ohne jegliche Beleuch­tung oder Leucht­streifen, so dass man bei Dunkel­heit hoff­nungs­los ver­loren und höchst gefährdet ist. Dies ist ein untrag­bar­er Zus­tand, zum einen, wo immer damit gewor­ben wird, das Autoste­hen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen und zum anderen im Hin­blick auf den bevorste­hen­den Neubau der Hafen­brück­en,  wo man angesichts des ver­stärk­ten Verkehrsaufkom­mens wahrschein­lich immer mehr auf das Fahrrad angewiesen ist, um über­haupt in die Innen­stadt zu kom­men.

Antwort:  An der Führung der Rad­fahrer abseits der St 2406 im Bere­ich Worzel­dorf wird sich auf­grund der Grund­stücksver­hält­nisse so schnell nichts ändern. Vor­dringlich erscheint der Ver­wal­tung die Verbindung zwis­chen Worzel­dorf und Innen­stadt. Es ist geplant, die Führung des Rad­verkehrs ent­lang der nördlichen Spitzwegstraße durch Real­isierung ein­er Querung­shil­fe zu verbessern. Rad­fahrer kön­nen dann stadtein­wärts im Zuge der Insel von der stadtein­wär­ti­gen Fahrbahn nach links auf den vorhan­de­nen Rad-/Ge­hweg wech­seln. Im weit­eren Ver­lauf stadtein­wärts ist eine den Baumbe­stand möglichst berück­sichti­gende behut­same Sanierung und Verbesserung des Weges angedacht. Auf­grund der beengten Ver­hält­nisse ist keine Ide­allinie mach­bar. Die Pla­nung wird voraus­sichtlich im Jahr 2019 vor­liegen.

Anmerkung: Wir brauchen keine zusät­zliche Insel auf ein­er viel­be­fahre­nen Straße. Sin­nvoller wäre, den Rad­weg am Alten Kanal­hafen vor­bei deut­lich zu beschildern und damit die gefährliche Eng­stelle an der Kuppe und Ort­se­in­fahrt nach Worzel­dorf zu umge­hen.

b) Aus dem Süden in Rich­tung Nord­west­en

Der Rad­weg führt am Alten Kanal ent­lang vom Marth­weg nach Finken­brunn. Ein Stück im Bere­ich der Kin­der­mannstraße ist in einem katas­trophalen Zus­tand. Dies wurde bere­its im Jahre 2016 an SÖR gemeldet. Daraufhin beka­men wir vom teil­weise zuständi­gen Wasser­wirtschaft­samt (WA) eine Antwort, nicht jedoch von SÖR. Geschehen ist fast nichts. Der Abschnitt wurde vor der Bürg­erver­samm­lung von uns erneut befahren. Wieder ist der Bren­nes­sel­be­wuchs ca. 1 Meter hoch. Und die Löch­er in der wasserge­bun­de­nen Ober­schicht immer noch nicht aus­gebessert, geschweige denn der Weg ins­ge­samt ver­bre­it­ert. Trotz der dama­li­gen Ankündi­gung, dass man sich den Abschnitt anse­hen und dann entsprechend bear­beit­en werde, waren keine Aktiv­itäten von SÖR oder WA zu erken­nen. Gibt es hier eventuell immer noch Abstim­mung­sprob­leme?

Antwort: 

Die Wege längs des Lud­wigkanals sind als gemein­same Geh- und Rad­wege beschildert, sind aber auf­grund ihrer eingezwängten Lage zwis­chen der Böschungskante des Kanalufers und dem land­seit­i­gen, alt eingewach­se­nen Baum­saum keine frei geführten Rad-/Ge­hwege im klas­sis­chen Sinn, son­dern eher Wan­der­wege der gehobe­nen Art. Für diese Nutzungsart befind­en sie sich im Abschnitt zwis­chen Finken­brunn und Saar­brück­en­er Straße in einem gut brauch­baren Zus­tand. Um die Wege uneingeschränk­ter nutzbar machen zu kön­nen, müssten sie ver­bre­it­ert wer­den. Da die Ver­bre­iterung, ohne die Bau­malleen fällen zu müssen, nur zum Wasser­bett des Kanals hin möglich ist, müsste die Wasser­fläche des Kanals ver­schmälert wer­den. Gespräche in dieser Hin­sicht zwis­chen dem Wasser­wirtschaft­samt und der Stadt laufen bere­its. Da der Aus­bau der Wege bzw. deren Ver­bre­iterung aber äußerst schwierig (u.a. ste­hen auch noch Aspek­te des Denkmal- bzw. Baum­schutzes im Raum) und daher auch sehr kosten­in­ten­siv ist, ist er auf abse­hbare Zeit voraus­sichtlich nicht real­isier­bar. Die Wegrän­der sind seit etlich­er Zeit gemäht. Die Verkehrssicher­heit auf den Wegen wird durch SÖR rou­tinemäßig aufrechter­hal­ten. Die durch schar­rende Hunde ent­stande­nen Abbrüche an den tritt empfind­lichen Ufer­böschun­gen sollen noch 2018 ergänzt wer­den.

Anmerkung: Es trifft nicht zu, dass die Rän­der im Bere­ich der Brücke gemäht wur­den. Hier appel­lieren wir nochmals an SÖR die Arbeit­en regelmäßig durchzuführen. Dann wäre der Weg schon um einiges bre­it­er und angenehmer begeh- und befahrbar. Am Alten Kanal kann man von Neu­markt bis Nürn­berg bequem mit dem Rad fahren. Nur auf den let­zten 100 Metern rumpelt es gewaltig und wird eng!

Frage: Stand und Aus­sicht­en zum Worzel­dor­fer Kreisel

Wir hat­ten im Juli zusam­men mit unserem CSU-Ortsver­band in einem Strate­giege­spräch und in ein­er öffentlichen Bürg­erge­spräch­srunde das The­ma Kreisel in Worzel­dorf an der Ein­mün­dung der Worzel­dor­fer Haupt­straße in die Spitzwegstraße erneut aufgenom­men. Hier­für hat­ten wir einen konkreten Vorschlag für die Gestal­tung des Kreisels einge­bracht und den CSU-Stad­trat und verkehrspoli­tis­chen Sprech­er Andreas Krieglstein gebeten, einen entsprechen­den Antrag bei der Stadt einzure­ichen. Wir hät­ten gerne gewusst, ob dieser Antrag bere­its vor­liegt und wie die Aus­sicht­en für eine Real­isierung bew­ertet wer­den.

Antwort: Der Antrag vom 06.08.18 liegt in der Ver­wal­tung vor.

Eine Pla­nung für einen Kreisen an der Ein­mün­dung Spitzwegstraße/Worzeldorfer Haupt­straße liegt eben­falls bere­its vor. Die Baulast liegt bei der Stadt Nürn­berg. Die Ein­griffe in die Seit­en­bere­iche sind erhe­blich und die gezielte Steuerung der Verkehrsströme, wie bei der vorhan­de­nen Lichtsig­nalan­lage der Fall, ist nicht mehr möglich. Deshalb ergeben sich laut Berech­nung nach dem aktuellen Hand­buch für die Bemes­sung von Verkehrsan­la­gen (HBS) Über­las­tun­gen. Der Ver­wal­tung ist jedoch bekan­nt, dass die Berech­nungsmeth­o­d­en des HBS sehr auf der sicheren Seite liegen. Dies spielt in diesem Fall eine Rolle, weil – im Gegen­satz z.B. zum Hafenkreisel – die Über­las­tun­gen in einem nach Auf­fas­sung der Ver­wal­tung akzept­ablen Grenzbere­ich liegen. Eine genaue und über­prüf­bare Berech­nung der tat­säch­lichen, stark von der Fahrweise von ort­skundi­gen und orts­frem­den Kraft­fahrer abhängi­gen Leis­tungs­fähigkeit ist nicht möglich. Entsprechende Unter­suchun­gen bei der Forschungs­ge­sellschaft für Straßen- und Verkehr­swe­sen sind noch nicht abgeschlossen. Lei­der ist die Leis­tungs­fähigkeit nach HBS Voraus­set­zung für eventuelle Zuschüsse und diese Prob­lematik ist noch nicht disku­tiert. Daher sind Begleit­maß­nah­men erforder­lich, die gegebe­nen­falls mit dem Zuschuss­ge­ber abzus­tim­men sind. Nach heutigem Stand sind Bypässe nicht möglich und nicht vertret­bar. Der Flächen­ver­brauch wäre erhe­blich und es ist nicht Mal sich­er, ob diese über­haupt notwendig sind. Nach­dem der Busverkehr in Korn­burg und Worzel­dorf gestärkt wer­den soll, darf dieser nicht beein­trächtigt wer­den. Daher ent­stand die Idee, das Über­holen eines stadtein­wär­ti­gen Busses durch beglei­t­ende Umbau­maß­nah­men zu ver­hin­dern. Das heißt, jed­er Bus würde — bed­ingt durch seine Hal­testel­lenaufen­thalte — den vor sich fahren­den Verkehr „wegschieben“ und den nach sich fahren­den Verkehr ver­langsamen, so dass ein eventueller Stau vor dem Kreisel bei Annäherung des Busses abge­baut wäre. Nach Durch­fahrt des Busses würde sich der Verkehrs­fluss wieder nor­mal­isieren, so dass die Zeitver­luste des nach­fol­gen­den Verkehrs teil­weise kom­pen­siert wer­den — Vorteil für die Busse und kaum Nachteile für die Kraft­fahrer, weil diese sowieso hät­ten warten müssen, wenn der Kreisel über­lastet ist.

Die Ver­wal­tung beab­sichtigt, die Pla­nung des Kreisels und der Bushal­testellen im Verkehrsauss­chuss zusam­men mit dem Antrag der CSU im Laufe des Jahres 2019 vorzule­gen. Allerd­ings muss die Pla­nung vor­ab noch in der Ver­wal­tung abges­timmt und die Kosten ermit­telt wer­den. Eine Finanzierung ist noch nicht vorhan­den. Ein Bauter­min kann noch nicht genan­nt wer­den. Davon abhängig ist ein Beschluss im Stad­trat. 

Anmerkung: Es liest sich wieder ein­mal die grund­sät­zliche Ablehnung eines Kreisels durch die Ver­wal­tung her­aus. Nur ein Stad­trats­beschluss (wie beim Kreisel an der Wiener Straße) kann also helfen. Die Begrün­dung mit dem Busverkehr würde im Klar­text bedeuten, dass die Busse beim Halt keine eigene Bucht bekom­men, son­dern auf der Fahrbahn den gesamten Verkehr zum Still­stand brin­gen. Sehr umweltscho­nend in Zeit­en von CO2 Diskus­sio­nen. Einen Vorteil für den Bus durch das „Wegschieben“ sehen wir  auch nicht, denn an der näch­sten Eng­stelle ste­ht der Bus wieder im Stau. Einen über­lasteten Kreisel gibt es nur dann, wenn er keine Bypässe hat!

Es hat sich gezeigt, dass 2018 wieder ein inten­sives Jahr für den Bürg­ervere­in war. Mit eini­gen Erfol­gen schließen wir dieses Jahr ab. Es ste­hen besinnlichere Tage, als sich mit Poli­tik oder Ver­wal­tung auseinan­derzuset­zen, an.

Wir wün­schen allen Bürg­erin­nen und Bürg­ern fro­he Fest­tage und einen guten Start ins Jahr 2019.