Monatsbericht April 2016

Liebe Leserin­nen und Leser,

die CSU Garten­stadt hat­te am 07.03. die Bürg­er ein­ge­laden. Es ging um die derzeit aus­gelegten Pläne für den 6-streifi­gen Aus­bau der BAB A 73 zwis­chen Kreuz Nürn­berg-Süd und der Anschlussstelle Nürn­berg Hafen-Ost und die Erneuerung der Hafen­brück­en. Als Ref­er­enten waren zuge­gen Bun­destagsab­ge­ord­neter Michael Frieser, der stel­lvertre­tende CSU-Frak­tionsvor­sitzende Karl Freller und Stad­trat Andreas Krieglstein. Alle drei Ref­er­enten waren sehr sachkundig und ver­sprachen sich für den Lärm­schutz an der Auto­bahn zur Garten­stadt einzuset­zen. Alle drei hat­ten bere­its beim Auto­bahn­bauamt wegen dieses The­mas vorge­sprochen und waren zuver­sichtlich, dass sowohl der Lärm­schutzwall wie auch darauf eine Lärm­schutz­mauer real­isiert wer­den kön­nen. Von dem Flüsteras­phalt, den das Auto­bahn­bauamt vorgeschla­gen hat­te, nah­men alle Abstand, denn die dauer­hafte Lärm­re­duzierung über Jahre hin­weg ist damit nicht gewährleis­tet. Der Belag nützt sich rel­a­tiv schnell ab und muss immer wieder kost­spielig erneuert wer­den. Der Lärm­schutzwall mit Mauer ist auf die Dauer bil­liger und zweck­mäßiger. Ein Diskus­sion­spunkt war die Freileitung der N-Ergie über die Auto­bahn an der Saar­brück­en­er Straße. Dort kann die Lärm­schutzwand nicht so hoch wie an anderen Stellen gebaut wer­den, weil die Freileitung dafür zu tief hängt. Von den Anwe­senden ca. 50 Bürg­ern, vor­wiegend aus der Garten­stadt, wur­den daher die Ver­legung der Leitung unter die Erde und Erhöhung der Lärm­schutzwand gefordert. Hier schließen wir uns an, denn diese Freileitung war uns schon bei der Errich­tung vor 4 Jahren ein Dorn im Auge.

Verkehrsauss­chuss­sitzung am 10.03. im großen Sitzungssaal des Rathaus­es. Als The­men waren die Leit­planke am Ort­sein­gang von Worzel­dorf (Schwanstet­ter Straße) und der Marth­weg in Wei­her­haus mit der im Gespräch befind­lichen abknick­enden Vor­fahrt. Bei bei­den Punk­ten wur­den wir nicht vol­lkom­men zufrieden gestellt. Die Leit­planke wird kom­men. Die Prob­lematik mit dem engen Rad- und Gehweg bleibt. Aber die Umleitung des Rad- und Fußgängerverkehrs über den Wald­weg und am Alten Kanal ent­lang ist noch nicht vom Tisch und wird zu einem späteren Zeit­punkt behan­delt.

Die abknick­ende Vor­fahrt wurde von allen Parteien im Auss­chuss befür­wortet. Nur der Verkehrs­plan­er und der Bau­ref­er­ent waren noch nicht voll­ständig zu überzeu­gen. Weit­ere Gespräche sind erforder­lich.

Es wird noch ein­mal recher­chiert, warum das Tem­po30- Schild an der Brücke und Baum­gruppe ent­fer­nt wurde. Eventuell kann es wieder aufgestellt wer­den. Zur Verkehrs­beruhi­gung der Ort­se­in­fahrt aus dem Süden (Katzwang) wäre dies nicht schlecht, aber nur die zweitbeste Lösung.

Wir bleiben dran.

Wenn wir schon ein Red­erecht im Stad­trat haben, dann wollen wir das auch nutzen.

Und das schlägt dem Faß den Boden aus. Unsere Asy­lanten mussten auch aus der ange­blich fer­tiggestell­ten Unterkun­ft in Korn­burg, im ehe­ma­li­gen Gasthaus Ham­berg­er, wieder ausziehen. Sowohl der Betreiber wie auch die ämter der Stadtver­wal­tung haben ver­sagt und tra­gen ihr unko­or­diniertes Han­deln für Men­schen auf dem Rück­en von Flüchtlin­gen aus. Para­grafen und Vorschriften sind wichtig. Aber Men­schlichkeit und Tol­er­anz wären hier wichtiger. Das Notwendig­ste aber wären Kom­mu­nika­tion und Absprache unter den Behör­den. Das kri­tisieren wir immer wieder und stellen es bei allen unseren Pro­jek­ten, bei denen mehrere Behör­den eingeschal­tet sind, fest.

Am 20.3.2016 war die Wieder­eröff­nung der Osterkirche nach der Ren­ovierung. Zahlre­iche Gäste und Gemein­demit­glieder nah­men daran teil. Die Kirche erstrahlt in neuem Glanz, jet­zt noch heller und fre­undlich­er. Wir freuen uns darüber und möcht­en uns auf diesem Weg den Grat­u­lanten anschließen. Es war klug an der Wieder­eröff­nung kein Gruß­wort einzubrin­gen, denn es war schon alles gesagt, nur noch nicht von allen, wie Pfar­rerin Beate Kim­mel-Uhlen­dorf es auch in ihrer Abschlussrede aus­führte. Wir haben das anschließende reich­liche Buf­fet, nach dem sich schon alle nach den gut 3 Stun­den auf dem Sitzfleisch freuten, nicht länger hin­auss­chieben wollen.

Auch an der Red Box tut sich was. Die Erweiterung wurde mit dem Abschieben des Humus begonnen. Die Fehlpla­nun­gen von einst wer­den damit in Angriff genom­men.

Unsere diesjährige Jahre­shauptver­samm­lung mit Neuwahlen ist am 28.04.2016 um 19.00 Uhr wie gewohnt im Gasthof Meßthaler. Pfar­rer i.R. Hans Bosch unter­hält uns mit einem Vor­trag über „Gasthäuser in unser­er Region – gestern und heute“. (siehe Anlage)

Gäste sind wie immer her­zlich willkom­men.

Die näch­sten Bürg­ervere­in-Sprech­stun­den im Kleinen Laden in der Marperg­er­straße 16a (hin­ter ALDI) sind am 13. April und am 11. Mai, jew­eils um 10 Uhr. Etliche Bürg­er haben diese Gele­gen­heit bere­its genutzt, um sich mit Mit­gliedern unseres Vor­stands über aktuelle und kün­ftige The­men auszu­tauschen.

Heute mal wieder ein Wort, nein zwei, zu unseren Sport­clubs. Weit­er so!