Monatsbericht September 2017

Liebe Leserin­nen und Leser,

der CSU Ortsvere­in Korn­burg hat­te zu ein­er Info-Ver­anstal­tung zum Bauge­bi­et Korn­burg-Bruck­weg ein­ge­laden. Wir waren auch neugierig. Die WBG ist seit Feb­ru­ar diesen Jahres der Bauträger für dieses Gebi­et. Allerd­ings existiert der Bau­plan bere­its seit 2003. Damals herrscht­en noch andere Sit­u­a­tio­nen, so dass aus heutiger Sicht einiges im Argen liegt. An den zu erstel­len­den Häusern gab es nichts auszuset­zen. Die sind mehr als notwendig und mit auss­chließlich Ein­fam­i­lien- und Rei­hen­häusern passen sich diese sehr gut an die beste­hende Bebau­ung an. Jedoch gab es viel Kri­tik an den Straßen- und Park­platz­pla­nun­gen. Der Bruck­weg ist zu schmal, um den Park – und Fahrverkehr aufzunehmen, und jet­zt kom­men noch ein­mal 135 Wohnein­heit­en mit geschätzten 200 Fahrzeu­gen dazu. Wed­er eine Ent­las­tungsstraße (war bere­its früher schon gefordert wor­den) noch eine Ver­bre­iterung der Straße wur­den berück­sichtigt. Und die neu hinzuk­om­menden Park­flächen entsprechen wed­er den derzeit­i­gen Anforderun­gen noch den kün­fti­gen. Wed­er sind die Park­flächen ver­größert, also auch für Gelän­de­fahrzeuge oder Klein­busse aus­gelegt, noch stimmt deren Anzahl. Der immer noch gel­tende Wert von 1,2 Fahrzeu­gen pro Wohnein­heit, stammt aus den 80er Jahren. Heute hat jede Fam­i­lie zwei PKW und ein Motor­rad und für jede Per­son ste­ht ein Fahrrad bere­it. Und alles muss irgend­wo abgestellt wer­den.

Ein Bewohn­er aus Klein­schwarzen­lo­he beklagte nicht nur die täglichen Staus stadtein­wärts, son­dern auch die man­gel­hafte Anbindung mit dem Bus nach Nürn­berg. Er warf den Plan­ern Fehlein­schätzun­gen vor. Damit war er bei den Ref­er­enten der WBG allerd­ings an der falschen Stelle. Diese ver­sprachen, die Anre­gun­gen und Kri­tiken bei den anste­hen­den Gesprächen mit Ver­ant­wortlichen der Stadt Nürn­berg vorzubrin­gen.

Es wurde auch Kri­tik an den Abwasser­pla­nun­gen laut. Der Kanal, der in Rich­tung Klein­schwarzen­lo­he ange­bun­den ist, sei ange­blich jet­zt schon nicht mehr auf­nah­me­fähig.

Für das Ober­flächen­wass­er seien zwei oberirdis­che Auf­fang­beck­en vorge­se­hen. Diese sollen das Regen­wass­er zunächst zurück­hal­ten und dann kon­trol­liert in den Gaulnhofer Graben abgeben. Genau das ist der Punkt, der uns am meis­ten inter­essierte. Der Plan mit der Ein­leitung in den Gaulnhofer Graben ist also bere­its 14 Jahre alt. Der Hochwasser­schutz für das Eichen­löh­lein also nur vorgeschoben? Jedoch kön­nen wir auch eine gewisse Ent­war­nung für ein eventuelles Hochwass­er dort geben. Durch das kon­trol­lierte Ein­leit­en wird ver­mut­lich nicht mehr Wass­er durch das Eichen­löh­lein fließen wie jet­zt auch schon. Warum dann ein der­art üppiger Aus­bau notwendig war, bleibt mehr als fraglich.

Wir hat­ten wieder Fra­gen an die Stadtver­wal­tung über die Runde der Bürg­ervere­ine an den OB gesandt. Hier nun unsere drei Fra­gen und die Antworten.

Park­si­t­u­a­tion am Marthweg/Bootshaus
Bei schönem Wet­ter, speziell an Woch­enen­den und Feierta­gen, wer­den der Rad­weg und Grün­streifen am Marth­weg zwis­chen der Sauer­bruch­straße und Gaulnhofen­er Straße in der Höhe des Boot­shaus­es sowie davor und danach rück­sicht­s­los zugeparkt – trotz des absoluten Hal­te­ver­bots.

Hinzu kom­men zahlre­iche Men­schen mit all ihren Hin­ter­lassen­schaften – in welch­er Form auch immer. Es gibt wed­er eine Toi­lette noch aus­re­ichend Abfall­eimer.

Dies ist nicht nur ein unschön­er son­dern auch ein gefährlich­er Zus­tand. Zumin­d­est gegen das rück­sicht­slose Parken müsste doch etwas unter­nom­men wer­den kön­nen. Vorstell­bar wären z.B. Pfos­ten, große Steine und natür­lich auch entsprechende Kon­trollen. Wir bit­ten um Prü­fung, welche Möglichkeit­en seit­ens der Stadt Nürn­berg gese­hen wer­den und auch umge­set­zt wer­den kön­nen.

Antwort: Die Überwachung von Halt- und Parkver­bot­sregelun­gen am Marth­weg ist Auf­gabe der Polizei. Angesichts der Masse von falsch gepark­ten Fahrzeu­gen ist ein polizeilich­es Ein­schre­it­en jedoch nur erfol­gver­sprechend, wenn bere­its in einem frühen Sta­di­um eingeschrit­ten wird. Die Stadt Nürn­berg kann zwar grund­sät­zlich durch „bauliche Maß­nah­men“ ver­hin­dern, dass Flächen, die nicht zum Parken vorge­se­hen sind, uner­laubter­weise zugeparkt wer­den. Ob dies in den ange­sproch­enen Bere­ichen tech­nisch und rechtlich möglich ist, wird von den Fach­di­en­st­stellen geprüft wer­den.

Ein Vertreter der Polizei stellte in Aus­sicht, dass die Park­si­t­u­a­tion kün­ftig stärk­er kon­trol­liert werde.

Umgestal­tung der Van-Gogh-Straße
Zu dieser Maß­nahme sind wir frühzeit­ig von SÖR informiert wor­den und haben auch zeit­nah eine schriftliche Ein­ladung zum Bürg­erge­spräch erhal­ten.

Hier­für möcht­en wir uns aus­drück­lich bedanken, da dies bish­er nicht immer üblich war.

Allerd­ings müssen wir uns schon fra­gen, warum dieses Bürg­erge­spräch bei SÖR in der Sulzbach­er Straße stat­tfind­et. Es wäre doch viel sin­nvoller und infor­ma­tiv­er, diese Ver­anstal­tung vor Ort durchzuführen. Hier kön­nte die geplante Maß­nahme unmit­tel­bar im entsprechen­den Umfeld erläutert wer­den. In dem Ein­ladungs­fly­er heißt es: „Der Stad­trat hat den Beschluss gefasst, Bau­maß­nah­men, die Anliegerbeiträge nach dem Kom­mu­nal­ab­gabenge­setz aus­lösen, den Anwohn­ern bekan­ntzugeben.“

Die Van-Gogh-Straße ver­läuft als Stich­straße von „An der Radrunde“ zum Fried­hof. Links ist die Red-Box und rechts ste­ht das Gemein­de­haus der Osterkirche. Es würde uns sehr inter­essieren, um welche Anlieger es in diesem speziellen Fall gehen soll, die Beiträge zu zahlen haben.

Antwort: Bed­ingt durch den kleinen Per­so­n­enkreis wurde als Ver­anstal­tung­sort eine SÖR-eigene Räum­lichkeit gewählt, da diese zum einen bar­ri­ere­frei ist und zum anderen die tech­nis­che Ausstat­tung (Präsen­ta­tion­stech­nik) vorhält. Bere­its im Vor­feld wurde mit dem Vor­sitzen­den des Bürg­ervere­ins Worzel­dorf, Her­rn Dieck­hoff, diese Wahl in einem Tele­fonat am 29.05.2017 besprochen. Alter­na­tiv­en vor Ort standen wegen der fehlen­den Bar­ri­ere­frei­heit nicht zur Ver­fü­gung. (vom neu gebaut­en Hort weiß man bei SÖR nichts)

Auf der SÖR- Home­page sind zusät­zlich zur schriftlichen Ein­ladung und dem Fly­er Infor­ma­tio­nen zur geplanten Umgestal­tung der Van-Gogh-Straße erhältlich, die zur Vor­bere­itung auf das Bürg­erge­spräch dienen soll­ten. U.a. ist dort ein Gebi­et­s­plan bere­it­gestellt, aus dem der Kreis der beitragspflichti­gen Grund­stücke ersichtlich ist. Ins­ge­samt han­delt es sich um 4 Grund­stück­seigen­tümer (darunter auch mehrfache Grund­stück­seigen­tümer). Diese Infor­ma­tio­nen find­en Sie auf der Home­page www.soer.nuernberg.de/Anliegerbeitraege/Infos.

Am Bürg­erge­spräch am 13.07.2017 haben einige Anwohn­er und unter anderem auch Vertreter des Bürg­ervere­ins teilgenom­men. Im Ergeb­nis wer­den die Pla­nun­gen nochmals über­prüft. Ein entsprechen­des Pro­tokoll wird in den näch­sten Wochen ver­sandt.

Hun­de­tüten­spender
Wir haben in unser­er Region die Paten­schaft für zwei dieser Beu­tel­spender über­nom­men. Diese wür­den auch gerne von vie­len Hun­debe­sitzern in Anspruch genom­men wer­den. Dies ist lei­der nur bed­ingt möglich, da sich die Walzen, auf die die Beutel­rollen aufgesteckt wer­den nur sehr schw­er drehen und die Beu­tel an den Naht­stellen viel zu leicht abreißen. Dies hat zur Folge, dass immer nur ein bis zwei Per­so­n­en Beu­tel ent­nehmen kön­nen. Wir müssten eigentlich mehrfach täglich die bei­den Beu­tel­spender auf­sper­ren und weit­ere Beu­tel nachziehen, was uns lei­der aus zeitlichen Grün­den nicht möglich ist. Wir bekom­men daher regelmäßig die Kri­tik von verärg­erten Hun­debe­sitzern, die sich eigentlich kor­rekt ver­hal­ten wollen, zu spüren. Wir bit­ten daher, die bei­den Beu­tel­spender durch zwei neue offene mit den roten Beuteln zu erset­zen. Uns ist natür­lich bekan­nt, dass auch diese Vari­ante ihre Nachteile hat, da häu­fig Beu­tel von Nicht- Hun­debe­sitzern ent­nom­men und für alle möglichen Zwecke miss­bräuch­lich ver­wen­det wer­den. Aber bess­er als die derzeit­ige Lösung erscheint uns dies alle­mal.

Antwort: Der Aus­tausch der genan­nten Beu­tel­spender auf das neue Mod­ell ist bis zum 27.07.2017 abgeschlossen. Der für die Spender zuständi­ge Pate wurde von SÖR informiert und mit neuen Tüten für den „Neustart“ aus­ges­tat­tet.

Gewer­bev­ere­in und Bürg­ervere­in haben wieder ein tolles Som­mer-/We­in­fest am 1. , 2., und 3. Sep­tem­ber in Her­pers­dorf durchge­führt, auch wenn das Wet­ter sich nicht ger­ade von der fre­undlich­sten Seite zeigte. Es spricht für das Inter­esse und die Begeis­terungs­fähigkeit unser­er hiesi­gen Bürg­er, dass doch so viele den Weg zum Fest­platz gefun­den hat­ten. Es wurde für Erwach­sene und Kinder ein viel­seit­iges Ange­bot an Speis und Trank sowie Spielmöglichkeit­en bere­it­gestellt und auch in Anspruch genom­men.

Wald­spielplatz Heck­en­rosen­weg
Auch hier hat sich einiges getan. Der Spielplatz ist bere­its mit der Schaukel und ein­er Wippe benutzbar. Als Boden­be­lag wur­den Hackschnitzel für den Fall des Fall­es aufgeschüt­tet. Ein Klet­ter­turm mit Rutsche fol­gt noch in diesem Herb­st. Tis­che und Bänke gibt es auch noch.

Und noch ein­mal der all­ge­meine Aufruf zur Mith­il­fe. Wie viele von Ihnen wis­sen, führen wir mit unserem hiesi­gen Gewer­bev­ere­in 9045X ver­schiedene gemein­same Ver­anstal­tun­gen durch. Diese Ver­anstal­tun­gen zie­len darauf ab, die nach­barschaftliche und örtliche Gemein­schaft zu fördern. Ins­beson­dere auch durch die wach­sende Gemeinde in unseren Neubauge­bi­eten kom­men immer mehr junge Fam­i­lien zu unseren Events, ins­beson­dere zu unserem alljährlichen Wei­h­nachts­markt. Dafür benöti­gen wir allerd­ings noch einige helfende Hände. Auf dem let­zten Wei­h­nachts­markt haben sich etliche Besuch­er dahinge­hend geäußert, dass sie gerne rechtzeit­ig über anste­hende Ver­anstal­tun­gen informiert wer­den möcht­en, um ihre per­sön­liche Mith­il­fe anbi­eten zu kön­nen. Diesem Wun­sch entsprechen wir hier­mit sehr gerne. Es wird ins­beson­dere Mith­il­fe bei der Beset­zung der Buden und zur Auf­sicht bei den Spielange­boten benötigt.

Bitte melden Sie sich bei Inter­esse und nach Über­prü­fung Ihres Ter­minkalen­ders per E-Mail
<span style=“color: red;“info@bv-worzeldorf.de oder info@9045x.de oder tele­fonisch unter 0911/8888698.

Je eher Sie sich zur Unter­stützung bere­it erk­lären, desto konkreter kön­nen wir pla­nen.

Der Club macht ja richtig Freude. Aber auch im Eishock­ey und bei den Hand- und Bas­ket­ballern geht es schon wieder rund.

Peter Katschke
1.Schriftführer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
bv-worzeldorf.de