Monatsbericht April 2019

Liebe Leserin­nen und Leser,

bei der Jahre­shauptver­samm­lung in diesem Jahr fan­den keine Neuwahlen statt. Der Vor­stand wurde für die Arbeit im ver­gan­genen Jahr ent­lastet und dafür auch gelobt. Wir haben nach Mei­n­ung unser­er Mit­glieder einiges, vieles, alles ? richtig gemacht. Auch Pfar­rer a.D. Hans Bosch bekam für seinen Vor­trag zum The­ma „Unsere Straßen­na­men“ viel Applaus. Vier Mit­glieder nah­men ihre Ehren­nadel samt Urkunde für langjährige Vere­in­streue per­sön­lich ent­ge­gen. Siehe dazu die bei­den Fotos von Thomas Karl. Zum ersten Mal beka­men unge­fähr ein Drit­tel aller Mit­glieder das Pro­tokoll zur Jahre­shauptver­samm­lung per Mail zuge­sandt. Wir bit­ten alle, die noch eine Druck­ver­sion bekom­men haben, ihre E-Mail-Adresse (falls vorhan­den und gewün­scht)  bei uns anzugeben. Wir kön­nen durch den Ver­sand per Mail doch einiges an Gebühren und Zeitaufwand sparen.

Bürg­ervere­in­srunde mit dem Ober­bürg­er­meis­ter. Hier die ersten Antworten auf unsere dama­li­gen Fra­gen:

Kreisel mit Garten­ab­fall­sam­mel­stelle am Alten Kanal.

„Am 12.03.2019 fand die Verkehrs­be­sprechung zum The­ma Pla­nung des Kreisverkehrs Spitzwegstraße/ Worzel­dor­fer Haupt­straße im Verkehrs­pla­nungsamt statt, an dem auch ein Vertreter des Abfall­wirtschafts­be­triebs Stadt Nürn­berg (ASN) teil­nahm. Die Besprechung ergab, dass die Garten­ab­fall­sam­mel­stelle im Umfeld des derzeit­i­gen Stan­dorts erhal­ten bleibt und erweit­ert wer­den soll, da Teil­flächen der bish­eri­gen Garten­ab­fall­sam­mel­stelle vom Kreisverkehr über­plant wer­den. Ein genauer Zeit­plan zur Real­isierung liegt ASN noch nicht vor. Die vom Bürg­ervere­in vorgeschla­ge­nen Alter­na­tiv­s­tand­plätze wird sich ASN den­noch vormerken. “Inzwis­chen wurde auch vom Verkehrs­pla­nungsamt sig­nal­isiert, dass der Kreisel, allerd­ings ohne Bypass, in Pla­nung geht.

Kinder­be­treu­ung im Süden von Nürn­berg, Bere­ich Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf

„Krip­pen­bere­ich:

Aktuell gibt es 88 Krip­pen- und Groß­tage­spflege­plätze sowie 35 Tage­spflege­plätze. Mit den 24 städtis­chen Krip­pen­plätzen in der Van-Gogh-Str., die im Sept 2017 in Betrieb gegan­gen sind, gibt es ins­ge­samt keinen weit­eren rech­ner­ischen Bedarf. Das Aus­bauziel von 48 % wird aktuell durch einen Ver­sorgungs­grad von 52 % erre­icht, wegen zurück­ge­hen­der Kinderzahlen wird bis 2026 sog­ar eine Ver­sorgungsquote von 60 % erre­icht. Mit der Bebau­ung im Wohnge­bi­et Worzel­dorf-Süd steigen die Kinderzahlen jedoch wieder. Es gibt jedoch in Bezug auf die Pla­nung von Plätzen im Krip­pen­bere­ich keinen Hand­lungs­be­darf.

Kinder­garten­bere­ich:

Derzeit gibt es 322 Kinder­garten­plätze bei ein­er Ver­sorgungsquote von rund 85 %. Rech­ner­isch fehlen derzeit 59 Plätze. Langfristig bis 2026 ergibt sich jedoch durch zurück­ge­hende Kinderzahlen ein Über­hang von rund 46 Plätze und eine Ver­sorgungsquote von 115 %! D.h. der Aus­bau von Kinder­garten­plätzen ist auf­grund der sink­enden Kinderzahlen langfristig nicht begründ­bar. Der langfristige Bedarf stellt aber eine entschei­dende Voraus­set­zung für die Bezuschus­sung und damit für die Finanzierung und den Betrieb ein­er Kindertage­sein­rich­tung dar. Um der hohen Nach­frage nach Kinder­garten­plätzen nachzukom­men wer­den 2020 die Region­alkindergärten in der Großreuther Straße und in der Zugspitzs­traße in Betrieb gehen.

Hort­bere­ich:

Mit Inbe­trieb­nahme der 75 Hort­plätze ab 2017 ste­hen aktuell 187 Hort­plätze bei 369 Schülern zur Ver­fü­gung. D.h. es wird eine Ver­sorgungsquote von 51 % erre­icht. In der Mit­tags­be­treu­ung wer­den It. Angaben der gfi für das Schul­jahr 2018/19 110 Plätze ange­boten, davon 51 ver­längerte Plätze. Hier wird eine Ver­sorgungsquote von rund 30 % und ins­ge­samt von über 80 % erre­icht, was der angestrebten Ver­sorgungsquote entspricht. Es wird nun im Jugen­damt intern geprüft, ob der weit­ere Aus­bau von Hort­plätzen fort­ge­führt wird. Wir ver­fü­gen über ein städtis­ches Grund­stück, auf dem bis zu drei Hort­grup­pen real­isiert wer­den kön­nen. Bei 350 Schülern würde dadurch eine Ver­sorgungsquote von 75 % erre­icht wer­den. Um eine Hortver­sorgungsquote von fast 60 % zu erre­ichen, fehlen 25 Hort­plätze. Derzeit sucht ein Träger nach einem geeigneten Objekt, um diesen Bedarf zu deck­en. Wir haben erfahren, dass an der Grund­schule ggf. eine 17. Klasse eröffnet wer­den muss. Die höhere Schülerzahl übt somit auch höheren Druck auf das Betreu­ungsange­bot der Mit­tags­be­treu­ung aus. Aus den bish­er dem Jugen­damt gemelde­ten Zahlen zur Hor­tan­mel­dung 2019/2020 durch die Schnellmel­dun­gen geht her­vor, dass für alle oben genan­nten Ein­rich­tun­gen zum Schul­jahres­be­ginn im Sep­tem­ber 2019 ins­ge­samt nur rel­a­tiv wenige freie Plätze zur Ver­fü­gung ste­hen. Aktuell waren nur 24 gemeldet, ins­ge­samt haben sich jedoch 116 Fam­i­lien (inklu­sive Mehrfach­mel­dun­gen) angemeldet, so dass die Absage­quote hoch aus­fällt. Aus der Erfahrung der let­zten Jahre wis­sen wir, dass etwa 25 % Mehrfachan­mel­dun­gen enthal­ten sind, so dass wir von 87 bere­inigten Anmel­dun­gen aus­ge­hen.

Ein­rich­tun­genTrägerPlätzeAnmel­dun­genZusagenAbsagen
Kita Worzel­dorfGGK1223518
Kita An der RadrundeKath.2530624
Van-Gogh-Straße 1Komm.7520119
Van-Gogh-Straße 5Komm.7543241
Summe1871162492
(inkl. Dop­pelan­mel­dun­gen)
Anmel­dun­gen bere­inigt872463
(bere­inigt um Dop­pelan­mel­dun­gen)
  • (./. 25%, Erfahrungswert der let­zten Jahre) bei 5 Ersten Klassen a 21 Kindern = 105 Schüler
  • Anzahl der Schulkinder 369 (lfd. Schul­jahr 2018/2019) Ver­sorgungsquote Hort 51%
  • Plätze Mit­tags­be­treu­ung 110, davon 51 ver­längerte MB bis 15:30 Uhr, Ver­sorgungsquote MB 30%
  • Ver­sorgungsquote gesamt 81%

Maß­nah­men:

• Derzeit wird geprüft, ob in den Ein­rich­tun­gen noch einzelne Kinder­garten­plätze für Not­fälle befris­tet zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kön­nen.
• Außer­dem prüft das Jugen­damt Nürn­berg, ob die Hort­plätze bei der ev. GGK Nürn­berg-Süd (Wil­helm-Rieger-Straße) zu erhöhen.
• Darüber hin­aus wird geprüft, ob die Hortkinder aus Reichels­dorf, die den Zen­tral­hort­con­tain­er an der Van-Gogh-Straße besuchen, nach Inbe­trieb­nahme des Hort­es in der Reichels­dor­fer Schul­gasse dort oder im Hort Krakauer Straße unterge­bracht wer­den kön­nen. Damit kön­nten dann bis zu 25 Hort­plätze im Con­tain­er an der Van-Gogh-Straße frei­w­er­den.
• Außer­dem wird geprüft, ob mit­tel­fristig noch 75 weit­ere Hort­plätze auf einem bere­its dafür vorge­se­henen Grund­stück an der Van-Gogh-Straße geschaf­fen wer­den kön­nen.
• Es wird angeregt, dass BANOS noch weit­ere Räume für die Mit­tags­be­treu­ung prüft.

Stel­lung­nahme zum Bauge­bi­et Kornburg/Nord:

Der Bau­fortschritt in Kornburg/Nord ist schlep­pend. Derzeit sind lediglich 130 Ein­fam­i­lien­häuser der WBG in Pla­nung. Das Jugen­damt plant Am Bruck­weg ein Haus für Kinder mit 2 Krip­pen, 3 Kinder­garten- und bis zu 8 Hort­grup­pen (200 Plätze).“ Inzwis­chen war vom Gremi­um der Eltern­beiräte zu einem Gespräch mit Stad­trat Andreas Krieglstein, dem CSU Ortsvere­insvor­sitzen­den Theo Dein­lein und Markus Her­weg, Moni­ka Simon-Dein­lein von der CSU Fraue­nunion Worzel­dorf und dem Bürg­ervere­in ein­ge­laden wor­den. Erstaunlich war die große Anteil­nahme der 18 Eltern­beiräte. Anwe­send war auch die Rek­torin der Max-Beck­mann-Schule Clau­dia Schwe­gler, die eine Über­sicht über die derzeit­i­gen und kün­fti­gen Schülerzahlen und die Mit­tags­be­treu­ung an der Schule abgab. Nicht vergessen wer­den darf, Thomas Karl, der einen Bericht für das Schwabach­er Tag­blatt ver­fasste. Herr Krieglstein notierte sich Zahlen und Lösungsvorschläge und wird sein­er­seits ver­suchen Abhil­fe zu schaf­fen. Die Anwe­senden waren erstaunt über die Zahlen, die der Sozial­ref­er­ent inzwis­chen über Umwege über­mit­telt hat­te. Sie stim­men mit der Real­ität nicht im Ger­ing­sten übere­in. Im Rathaus geht man davon aus, dass die Kinderzahlen in Zukun­ft zurück­ge­hen. Jed­er kann sich an den Fin­gern abzählen, dass die Neubauge­bi­ete Kubin­straße, Eichen­löh­lein viele Fam­i­lien neu behei­mat­en. In den Ort­steilen Alt-Worzel­dorf und Pil­len­reuth find­et derzeit ein Umbruch statt. Aus den Häusern ziehen, die schon etwas Älteren aus und Junge kom­men nach. Das Amt für Sta­tis­tik hält dies in Zahlen fest. Ein Mit­glied des Eltern­beirates hat­te sich die Mühe gemacht, diese Zahlen auszuw­erten und aufzuzeigen. Diese Zahlen sind im Rathaus ver­mut­lich noch nicht angekom­men. Am 15. Mai  find­et in der Aula der Max-Beck­mann-Schule eine weit­ere Ver­anstal­tung zu diesem The­ma statt. Es referiert der Schul­bürg­er­meis­ter Dr. Kle­mens Gsell. Ein­ge­laden sind neben den Eltern­beiräten auch die Bürg­er.  Um 19:30 Uhr geht es los.

Kehrd wärd!

Die Anmel­dun­gen zu allen Grup­pen waren erfreulich. Am Tag der Aktion waren sog­ar noch mehr Men­schen dabei als angemeldet. Viele Säcke kon­nten gefüllt wer­den. Es ist erfreulich, dass es doch noch Men­schen gibt, die sich über den Dreck ander­er her­ma­chen. Trotz des unan­genehmen The­mas hat­ten alle auch viel Spaß dabei. Diese Aktion wird von uns wohl jährlich durchge­führt wer­den.

Von unserem Bild­band gibt es nur noch Rest­bestände. Auflage Nr. 2 ist im Gespräch.

Bei der Stein­brüch­lein- Kirch­weih am 26. Mai 2019 sind wir wieder mit dem Glück­srad und unserem Info-Zelt dabei.

Nach dem Wei­h­nachts­markt ist vor dem Wei­h­nachts­markt. Die erste Besprechung in diesem Jahr, mit dem Resümee des let­zten Mark­tes, war erfreulich. Wir wer­den gemein­sam mit dem Gewer­bev­ere­in 9045X wieder den Markt organ­isieren. Ein Aufruf für Helfer erge­ht trotz alle­dem schon wieder. Ohne fleißige Hände, ins­beson­dere beim Auf- und Abbau, ist der Markt nicht zu stem­men. Der Wei­h­nachts­markt kommt sehr gut bei der Bevölkerung an. Es wäre doch schade, wenn er wegen fehlen­der Helfer nicht mehr stat­tfind­en kön­nte. Bitte melden Sie sich unter der Tele­fon­num­mer 0911/8888698 bei unserem Her­rn Dieck­hoff oder bei jedem anderen Vor­standsmit­glied. Wir zählen auf Sie.

Bitte berück­sichti­gen Sie bei Ihrem näch­sten Einkauf unsere örtlichen Geschäfte ins­beson­dere die im Gewer­bev­ere­in 9045X.