Monatsbericht Februar 2019

Liebe Leserin­nen und Leser, der Bild­band ist fer­tig. Wir haben diesen zusam­men mit unserem Ehren­mit­glied Her­rn Anton Boesch gestal­tet und sind richtig stolz auf das Ergeb­nis (siehe auch das zuge­hörige Bild).  Wie schon erwäh­nt, enthält er Fotos von alten Stichen und Zeich­nun­gen von Kün­stlern des 17. bis 20. Jahrhun­derts mit Abbil­dun­gen aus unseren Ort­steilen und den entsprechen­den Erk­lärun­gen. Der Unkosten­beitrag liegt bei 10,- Euro. Erhältlich ist er ab sofort bei unserem 1. Vor­sitzen­den Diet­rich Dieck­hoff und bei unseren Ver­anstal­tun­gen.

Unsere Bus­tour zum fränkischen Limes am Sam­stag, den 30.03.2019 rückt immer näher. Inzwis­chen haben sich auch schon viele angemeldet, so dass die Fahrt auf alle Fälle durchge­führt wird. Hier noch ein­mal die näheren Dat­en.

Die Ver­anstal­tung ist für Mit­glieder und alle Fre­unde des Bürg­ervere­ins gedacht. Natür­lich sind auch Kinder und Jugendliche willkom­men.

Rund 160 km des 550 km lan­gen Limes, der die Gren­ze zwis­chen dem Römis­chen Reich und Ger­manien sicherte, ver­liefen im 2. und 3. Jahrhun­dert im heuti­gen Bay­ern, bzw. teils auch im südlichen Mit­tel­franken. Einzelne Bauw­erk­sre­lik­te sind noch heute zu find­en. Rekon­struk­tio­nen zeigen das The­ma Limes begreif­bar.

Tre­ff­punk­te und Zustieg zum Bus am Sam­stag den 30.03.2019:

  1. Pil­len­reuth. Bushal­testelle Prop­steis­traße stad­tauswärts………: 8.30 h*)
  2. Her­pers­dorf, Bushal­testelle Her­pers­dorf, ggü. Nika-Sport……..: 8.34 h *)
  3. Worzel­dorf, Red­Box, van-Gogh-Straße:…………………………………: 8.40 h *)

*) Wir wollen pünk­tlich abfahren!

Die Etap­pen unser­er Rund­tour sind Weißen­burg (Bay) Cas­tel Biri­ciana und Römer-Ther­men, Wit­telshofen Wör­nitz-Stuben (Mit­tagspause), Ruf­fen­hofen (Lime­se­um) bei Wit­telshofen und Besuch des Hes­sel­bergs mit Aus­sicht, sowie Nach­mit­tags-Kaf­fee in einem noch bekan­ntzugeben­den Ort.  Rück­kehr ca. 18.30 h.

Die Tour ist so vorge­se­hen, dass wir Wis­senswertes zu Geschichte, Land­schaft und son­sti­gen Punk­ten, neben einge­planten Ruhep­ausen, mitaufnehmen wer­den.

Im Reisepreis von 27,00 Euro /Person (Kinder und Jugendliche je 18,00 Euro) sind enthal­ten: Bus­fahrt, Ein­tritt Römertherme mit Führung, Ein­tritt Lime­se­um (jew­eils mit Grup­pen­er­mäßi­gung). Bei mehr als 30 Per­so­n­en reduziert sich dieser Fahr- und Ein­trittspreis. (Essen und Trinken erfol­gen auf jew­eils eigene Rech­nung, nach Karte). 

Anmel­dung erforder­lich – Anmelde­schluss war zwar am Do. 07.03.2019 an reinhard.menius@outlook.com oder per Tele­fon:  0160-97997058. Aber Nach­mel­dun­gen sind noch möglich.

Passendes Schuh­w­erk und Klei­dung für jedes Wet­ter wer­den emp­fohlen. Der Bürg­ervere­in haftet aus­drück­lich nicht für Schä­den, Ver­let­zun­gen usw. Jede/r Teilnehmer/in ist für ihre/seine Sicher­heit und Wohlbefind­en selb­st ver­ant­wortlich.

Wir haben uns Gedanken zu neuen Stan­dorten für den jet­zi­gen Garten­ab­fall­sam­melplatz in Worzel­dorf gemacht.

Im Zusam­men­hang mit einem eventuellen, auch von uns vorgeschla­ge­nen, Verkehrskreisel in Worzel­dorf müsste der dor­tige Garten­ab­fall­sam­melplatz weichen. Unsere Vorschläge an die Ver­wal­tung der Stadt Nürn­berg laut­en:

  • An oder hin­ter der Zufahrt vom Marth­weg zur Son­der­müllde­ponie
  • An der Zufahrt vom Marth­weg zum Rud­ervere­in am Main-Donau-Kanal (zwis­chen Kanal und -Marth­weg, wo sich im Som­mer in der Nähe viele „Freizeit-Griller“ tum­meln)
  • Neben den Sport­plätzen von Worzel­dorf, gegenüber den Gast­stät­ten “bei Emmi“ bzw. „Schützen­heim“
  • Neben dem REWE bzw. neben dem Are­al des derzeit­i­gen „Bolz­platzes“, mit Zufahrt von der „Rad­meis­ter­straße“
  • Denkbar wäre auch an der Kempten­er Str. stad­tauswärts an der Ein­mün­dung der Mem­minger Str. gegenüber dem Trafo-Häuschen.

Wir wer­den die Gedanken an die Stadtver­wal­tung weit­ergeben. Mal sehen was dabei rauskommt.

Schneeräu­mung des Rad­wegs An der Radrunde

Der Rad-/Ge­hweg An der Radrunde, zwis­chen Worzel­dor­fer Haupt­straße und Kubin­straße ist in einem her­vor­ra­gen­den Zus­tand. Er besitzt eine entsprechende Bre­ite und nimmt als „Hauptverkehrsad­er“ in Worzel­dorf und Her­pers­dorf den gesamten Rad­verkehr in bei­de Fahrtrich­tun­gen auf.
Davon prof­i­tieren vor allem die Schüler der Max-Beck­mann-Grund­schule, die Besuch­er des Fried­hofes, Hort mit Kinder- und Jugend­haus Red Box, evan­ge­lis­che und katholis­che Kirchen, sowie die Kon­sumenten von zahlre­ichen Geschäften.

Lei­der kann der Weg an den Tagen mit Schnee und Eis nicht benutzt wer­den, weil er nicht geräumt und gestreut wird.

Er befind­et sich zur Win­ter­räu­mung und -streu­ung nur in der 3. Kat­e­gorie des „Rad­we­genet­z­planes Nürn­berg Win­ter­sicherung“ unter „Rad­wegführung auf Fahrbahn“.

Das bedeutete zum Beispiel im Win­ter 2011/2012 drei Monate lang, dass der Weg nicht benutzt wer­den kon­nte. Auch in diesem Win­ter war der Weg wieder eine Woche lang mit Schnee und Eis belegt. Die Rad­fahrer müssen sich in dieser Zeit die stark befahrene Fahrbahn mit den Autos teilen. Mor­gens und mit­tags sollen dies auch Schulkinder machen. Fast alle Kinder sind vernün­ftig und gehen dieser Gefahr durch Auswe­ichen auf den Gehweg aus dem Weg.

Diese Regelung ergibt sich aus ein­er Richtlin­ie von SÖR und dem ADFC, die einen Kat­a­log der Rad­wege und deren Pri­or­ität beim Räu­men und Streuen auf­stell­ten. Der Vorzug beim Räu­men liegt auf dem inneren Stadt­bere­ich. Die Rand­bezirke haben das Nach­se­hen. Ein Unsinn, denn der Räum- oder Streu­di­enst kommt nicht vom inneren Stadt­bere­ich in unseren Stadt­teil. Wir haben hier einen gut ein­gerichteten Bauhof in Katzwang, der vor Ort schnelle Abhil­fe schaf­fen kön­nte, aber sich an die Richtlin­ie gebun­den fühlt.

Diese Frage wurde von uns schon ein­mal im Jahr 2015 an die Ver­wal­tung for­muliert. Und schon ein­mal auf­grund von Kapaz­ität­sprob­le­men und aus Kosten­grün­den abschlägig beant­wortet.

Wir bit­ten nun um die erneute, aktuelle Über­prü­fung dieses Sachver­halts und um die Umstu­fung dieses Rad­weges in die Gruppe  „Rad­wege getren­nt von Fahrbahn“  und Eingliederung in die 1. Stufe und damit eine regelmäßige Betreu­ung in den Win­ter­monat­en.

Kinder­be­treu­ung im Süden von Nürn­berg, Bere­ich Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf

Wir wur­den von ver­schiede­nen Eltern aus unserem Gebi­et ange­sprochen, dass sie große Prob­leme haben, ihre Kinder im Vorschu­lal­ter und im Schu­lal­ter in nahegele­ge­nen Kindertagesstät­ten (Krippe, Kinder­garten und Hort) unter­brin­gen zu kön­nen. Zum Teil sei die Nach­frage in unser­er Gegend weit über dem Ange­bot der­ar­tiger Betreu­ung­sein­rich­tun­gen. In Kon­se­quenz müssen sie die Kinder in anderen weit­er ent­fer­n­ten Stadt­teilen unter­brin­gen, wenn nicht ein Eltern­teil auf das Arbeit­en verzicht­en kann bzw. muss. Hier­durch fall­en auch zeitaufwändi­ge Pkw-Fahrten zum Brin­gen und Abholen der Kinder an, die bei stadt­teilaffin­er Lage der Kinder­be­treu­ungsstät­ten nicht notwendig wären.
Auch soll die Schule Beck­mannstraße in Worzel­dorf ab Sep­tem­ber 2019 eine Reko­rdzahl an Erstk­lässlern erhal­ten (dem Vernehmen nach ca. 120 für 4 Klassen­z­im­mer), so dass Umbaut­en anste­hen wür­den und dies ggf. zu Las­ten der Mit­tags­be­treu­ung gin­ge. Dazu wür­den die Hort­plätze bei Weit­em nicht aus­re­ichen.
Wir haben daher die Sit­u­a­tion in den Betreu­ungsstellen unseres Bezirkes (im Wesentlichen PLZ 90455) mit Fach­leuten vor Ort ange­sprochen und kom­men zu dem Schluss, dass die Kla­gen zutr­e­f­fende Sachver­halte schildern und dur­chaus berechtigt sind. Die zuständi­gen Per­so­n­en vor Ort scheinen trotz der seit Jahren anhal­tenden und sich offen­bar wieder ver­schär­fend­en Eng­pass­si­t­u­a­tion das Beste aus der Sit­u­a­tion machen zu wollen, kön­nen aber die generellen Eng­pässe nicht auflösen.
Wir wer­den daher bei der näch­sten Bürg­ervere­in­srunde  die Stadt Nürn­berg um Erläuterung bit­ten, welche Konzepte und Vorge­hensweisen für unseren Bezirk, unter Ein­schluss der Ein­rich­tun­gen der Evan­ge­lis­chen und Katholis­chen Kirchenge­mein­den, die Sit­u­a­tion verbessern sollen. Dabei soll­ten wir auch kün­ftige Bauge­bi­ete, z. B. in Korn­burg-Nord, in die Betra­ch­tung einzubeziehen.
Ins­beson­dere hät­ten wir gerne eine entsprechende Analyse seit­ens der Stadt und Erläuterung, was die Stadt gegen die Eng­pässe unternehmen möchte bzw. unter­nom­men hat. Wie sollen sich suchende Eltern ver­hal­ten? Der Ver­weis auf die Reg­istrierung per Inter­net reicht unseres Eracht­ens nicht aus.

Jugendliche, die sich lär­mend an ver­schiede­nen Orten, z. Teil mit Alko­holkon­sum, tre­f­fen

In unserem Bezirk haben wir mehrfach Kla­gen von Bürg­ern über Jugendliche der Alters­gruppe ca. 14 bis 18 Jahre bekom­men. Wir wur­den darauf hingewiesen, dass sich Jugendliche dieses Alters­bere­ichs an ver­schiede­nen Orten unseres Bezirkes (BV Nürn­berg-Worzel­dorf in etwa entsprechend der PLZ 90455) tre­f­fen und dass deren mehr oder weniger laut­starke Tre­f­fen bei den Bürg­ern Miss­fall­en erre­gen. Aktuell bet­rifft dies den Spielplatz in Her­pers­dorf östlich der Kempten­er Straße am Gaulnhofen­er Graben.

Uns ist sehr wohl bewusst, dass Jugendliche Tre­ff­punk­te benöti­gen, an denen sie unter sich sein kön­nen. Eine Vertrei­bung aus unseren Ort­steilen ist daher nicht in unserem Inter­esse.

Aber eventuell lassen sich Tre­ff­punk­te find­en, an denen Jugendliche Gefall­en find­en und an denen sie keine Anwohn­er stören.

Wir vom Vor­stand des Bürg­ervere­ins wür­den gerne dazu beitra­gen, die Sit­u­a­tion zum Vorteil aller Seit­en zu verbessern. Wir wer­den deshalb die Stadt um Mit­teilung ein­er geeigneten  Ansprech­per­son bit­ten, mit der wir das weit­ere Vorge­hen berat­en kön­nen.

Unsere Jahre­shauptver­samm­lung wird einen Vor­trag von Pfar­rer i.R. Hans Bosch mit dem The­ma „Unsere Straßen­na­men“ bein­hal­ten. Sie find­et am Fre­itag, 12. April wieder im Pfarrsaal von Cor­pus Christi statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Alle Mit­glieder wer­den wie üblich noch sep­a­rat hierzu ein­ge­laden. Gäste sind, wie immer, her­zlich willkom­men.

Heuer begin­nt der Früh­ling schon im Feb­ru­ar. Was wird wohl der Som­mer brin­gen?

PS: Sollen wir die offizielle Änderung der Öff­nungszeit­en der Garten­ab­fall­sam­mel­stellen im Stadt­ge­bi­et ab dem neuen Datum 1. März als späte Ein­sicht deuten?