Monatsbericht November

Liebe Leserin­nen und Leser, anlässlich des 90. Geburt­stages unser­er Ehren­vor­sitzen­den Inge Rossa stat­teten wir ihr einen Besuch ab. Sie ist immer noch an der Arbeit des Bürg­ervere­ins inter­essiert und liest unsere Berichte regelmäßig. Wir wün­schen ihr noch viele Jahre bei guter Gesund­heit.

Am jet­zt schon rou­tinemäßi­gen Tre­f­fen der G 5 (benach­barte Bürg­ervere­ine Korn­burg, Katzwang Reichels­dorf und Sied­lun­gen Süd= Garten­stadt) haben wir wieder teilgenom­men. Als The­men wur­den aus­gewählt und besprochen:

Ein von den G 5 gefordert­er, ver­stärk­ter Ein­satz zur Verkehrsüberwachung in unseren Stadt­teilen durch den ADN (Außen­di­enst der Stadt Nürn­berg) und/oder der kom­mu­nalen Verkehrsüberwachung wurde von der Stadt wie fol­gt beant­wortet. Der ADN ste­ht rechtlich für diese Auf­gaben noch gar nicht zur Ver­fü­gung. Die kom­mu­nale Verkehrsüberwachung kön­nte nur an 2 Tagen im Jahr  zum Ein­satz kom­men. Hier kamen wir aber zu der Überzeu­gung, dass diese min­i­male Überwachung nichts bringt.

Der BV Sied­lun­gen Süd stellte dazu seine selb­stent­wor­fene „Gelbe Karte“ vor. Sie wird von aufmerk­samen Bürg­ern an Fahrzeuge geheftet, deren Fahrer sich nicht an die Verkehrsvorschriften hal­ten und soll dazu dienen, die Verkehrsmoral zu verbessern. Wir in Worzel­dorf waren davon nicht überzeugt, weil erstens die Moral nicht so schlecht ist und außer­dem wir nie­man­den denun­zieren wollen. Es bleibt also alles beim Alten.

Als weit­eres The­ma wurde von den BV Sied­lun­gen Süd der Umbau des ampel­geregel­ten Über­ganges in Worzel­dorf am Alten Kanal ange­sprochen. Der sollte für Rad­fahrer und Fußgänger angenehmer wer­den.  Auch hier bleibt zunächst alles wie es ist. Wir warten ab, wie die Pla­nun­gen zum Kreisel dort ver­laufen.  

Als näch­stes wurde die Über­querung des Marth­weges auf Höhe der Bushal­testelle Königshof (stad­tauswärts) vom BV Sied­lun­gen Süd ange­sprochen. Und wiederum wurde in der Diskus­sion keine Notwendigkeit für eine Verkehrsin­sel gese­hen, denn dort ist keine hun­dert Meter von der Bushal­testelle ent­fer­nt ein Fußgänger­tun­nel.  

Am Verkehr­swork­shop der AGBV wer­den weit­er­hin alle BV`s teil­nehmen.

Vom Bürg­ervere­in Worzel­dorf wurde das Gespräch mit dem zuständi­gen Forstwirt vor­ge­tra­gen. Es ging dabei um weit­ere Bänke im Bürg­ervere­ins­ge­bi­et sowie um die Neuer­stel­lung eines Trimm-dich- Pfades im Stein­brüch­lein. Ersteres ist für übernäch­stes Jahr geplant, der Pfad bleibt aber man­gels Per­son­al und Geld ein Wun­schtraum.

Von unserem Bürg­ervere­in wurde die Diskus­sion um größere Park­plätze angestoßen. In der Bay­erischen Gara­gen- und Stellplatzverord­nung wird die Bre­ite eines Park­platzes für einen PKW mit 2,30  – 2,50 m vorgegeben. Wir meinen, dass inzwis­chen nicht nur wegen der um einiges größer gewor­de­nen Fahrzeuge, son­dern auch wegen ein­er immer älter wer­den­den Bevölkerung, Kranken und Schwer­be­hin­derten und auch Kindern, die mehr Platz zum Ein­steigen brauchen, eine Ver­bre­iterung notwendig ist. Auch bei den Auto­bahn­baustellen hat man inzwis­chen erkan­nt, dass eine bre­it­ere Fahrspur als 2 m notwendig ist.
Es gab für das The­ma Zus­tim­mung und es soll an geeignete Stellen herange­tra­gen wer­den.

Des Weit­eren wollen wir bei der Stadt Nürn­berg einen Vorstoß für mehr Stellplätze bei Neubaut­en machen. Uns erscheint es als zu wenig, für Rei­hen­häuser nur e i n e n Stellplatz vorzugeben. Ger­ade Rei­hen­häuser sind für Fam­i­lien prädes­tiniert. Dort sind häu­fig zwei PKW, sowie manch­mal zusät­zlich auch noch Motor­räder, vorhan­den. Die Gara­gen sind oft mit Garten­mö­beln, Brennholz, Fahrrädern oder Über­win­terungspflanzen vollgestellt und damit nicht für den eige­nen PKW ver­wend­bar. Zwangsläu­fig ste­hen diese Fahrzeuge, bei einem sowieso von der Stadt vorgegebe­nen Min­i­malange­bot an öffentlichen Park­möglichkeit­en, auf der Straße.  Ein Und­ing. Der Markt Wen­del­stein hat seit diesem Jahr eine neue Stellplatzsatzung in der für Woh­nun­gen ab 100 qm 2 Stellplätze und für Woh­nun­gen mit 4 Zim­mern ein weit­er­er Stellplatz für Besuch­er bere­it­gestellt wer­den muss. Eine Angle­ichung an Nürn­berg erscheint zweck­mäßig.
Auf die Antworten der Stadtver­wal­tung und Ref­er­enten sind wir ges­pan­nt.

Bei der Besich­ti­gung des Druck­haus Nürn­berg war der Bürg­ervere­in Worzel­dorf zahlre­ich vertreten. Die Führung durch die Redak­tions– und Druck­ereiräume war sehr lehrre­ich und infor­ma­tiv. Viele Fra­gen wur­den gestellt und auch beant­wortet. Jed­er bekam damit einen aktu­al­isierten  Ein­druck von der Fer­ti­gung unser­er Tageszeitun­gen. Die Rota­tions-Druck­maschi­nen über drei Geschosse, mit ras­an­ter Geschwindigkeit, und der maschinell durch­dachte und getak­tete Ablauf beim Sortieren und Ver­sand waren beein­druck­end. Die von allen Teil­nehmern gespende­ten Beträge haben wir ins­ge­samt an die Wei­h­nacht­sak­tion „Freude für alle“ weit­ergeleit­et.

Wir hat­ten wieder eine Abor­d­nung beim Tre­f­fen des Stadt­teilar­beit­skreis. Das näch­ste Tre­f­fen find­et am 30.1. im  Bürg­ertr­e­ff Korn­burg statt.

Bei der Besich­ti­gung des Bay­er. Rund­funks waren wir mit 23 Per­so­n­en stark vertreten. Auch hier wur­den uns Ein­blicke in den Ablauf von Radio- und Fernseh­pro­duk­tio­nen gegeben.

Der Vor­trag der Polizei mit dem The­ma „Senioren im Straßen­verkehr“ und einem Dia­vor­trag im Gemein­de­haus der Osterkirche war gut besucht und zeigte uns die Gefahren auf. Aber auch Lösun­gen, um sich sicher­er im Verkehr zu bewe­gen.

Juraleitung /P53  Mit dem The­ma beschäfti­gen wir uns immer wieder, sind aber in der glück­lichen Lage, dass wir nicht direkt betrof­fen sind. Inzwis­chen ste­ht fest, dass keine der Gemein­den und Land­kreise diese Leitung auf  ihrem Gebi­et haben will und das Sankt Flo­ri­ansprinzip eine neue Qual­ität erre­icht hat. Irgend­wann wird Ten­net einen Schlussstrich ziehen und Tat­sachen schaf­fen müssen, wenn nicht die Poli­tik die Weichen in Sachen Energie anders stellt.

Die CSU hat gemein­sam mit uns inzwis­chen den Ter­min für eine Podi­ums­diskus­sion zum Worzel­dor­fer Kreisel  fest­ge­set­zt.  Die Ver­anstal­tung find­et am 22. Jan­u­ar 2020 um 19 Uhr im Landgasthof Messthaler statt. Wir wollen gemein­sam den aktuellen Stand der Pla­nung dar­legen und  mit den Besuch­ern über Sinn und Zweck dieser Maß­nahme disku­tieren.

Der inzwis­chen 10. Her­pers­dor­fer Wei­h­nachts­markt ist Geschichte. Der Gewer­bev­ere­in 9045X und wir vom Bürg­ervere­in haben uns monate­lang vorher und auch während der 3 Ver­anstal­tungstage viel  Arbeit gemacht. Der Gewer­bev­ere­in sorgte auch in diesem Jahr wieder dafür, dass das Zelt und Bühne zur Ver­fü­gung standen, sowie mehrere Buden per­son­ell und ange­botsmäßig gut bestückt waren. Wir hat­ten wieder die Pro­gramm­pla­nung über­nom­men und waren mit unser­er speziell auf Kinder aus­gerichteten Bude vertreten.  Es gab wieder viel zu sehen, hören und erleben. Wer nicht dabei sein kon­nte, hat etwas ver­passt. Das Pro­gramm war vielfältig und aus­ge­wogen. Nicht nur – anstren­gend – wei­h­nachtlich, son­dern vor allem unter­halt­sam.  Das Christkind und der Niko­laus waren für unsere Kinder die High­lights. Die Ange­bote an Essen und Trinken waren reich­lich und gut. Es herrschte wieder eine adventliche bis vor­wei­h­nachtliche Stim­mung. Ein Dank an alle Besuch­er, Auftre­tenden und Helfer. 

Allen ein fro­hes Wei­h­nachts­fest und einen guten Start ins neue Jahr.

Bleiben Sie uns treu.