Interview Kleiner Laden – Was finde ich im Kleinen Laden und wo ist dieser?

„Was finde ich im Kleinen Laden und wo ist dieser?“

Bürg­ervere­in (BV): Hal­lo Frau Brigitte Schön, Sie sind ver­ant­wortlich für den „Kleinen Laden“, aber viele Ein­wohn­er wis­sen nicht wo dieser ist und was er bietet. Über ein Pro­jekt, das vor einem Jahr mit dem „Ehre­namt­spreis der Evang.-Lutherischen Kirche“ aus­geze­ich­net wurde, soll­ten die Men­schen mehr davon erfahren.

Brigitte Schön: Es stimmt, der Kleine Laden ist mit dem Ehre­namt­spreis 2016 der Evang.-Lutherischen Kirche in Bay­ern aus­geze­ich­net wor­den. Der Kleine Laden ist ein öku­menis­ches Pro­jekt. Er ist eine Begeg­nungsstätte, der die Men­schen hier vor Ort ein­laden möchte, sei es die Kirchenge­mein­den oder die son­sti­gen Mit­bürg­er.

BV: Was gibt es im Kleinen Laden zu kaufen?

Brigitte Schön: Da gibt es zunächst die Eine-Welt-Artikel. Dies ist ein reich­haltiges Sor­ti­ment an fair gehan­del­ten Pro­duk­ten. Sie kön­nen dort gerne auf Ent­deck­ungsreise gehen. Es gibt Lebens­mit­tel wie z.B. aro­ma­tis­chen Kaf­fee oder auch Tee aus aller Welt. Auch Honig, Schoko­lade, Wein, Süßigkeit­en, Gewürze usw. und auch Geschenkar­tikel, wie Schmuck, Tüch­er, Kreuze, Körbe, Kerzen, Büch­er jed­er Art und viel­er­lei anderes.

BV: Was ist das Beson­dere dieser Eine-Welt-Pro­duk­te?

Brigitte Schön: Sie sind nicht nur von beson­der­er Qual­ität – sie sind zugle­ich auch ein kleines Stück Welt­poli­tik. Sie stam­men alle, wie schon gesagt, aus fair gehan­del­ten Sor­ti­menten. Fair­trade verbindet Kon­sumentin­nen und Kon­sumenten, Unternehmen und Pro­duzen­tenor­gan­i­sa­tio­nen und verän­dert Handel(n) durch bessere Preise für Klein­bauern­fam­i­lien, sowie men­schen­würdi­ge Arbeits­be­din­gun­gen für Beschäftigte auf Plan­ta­gen in Entwick­lungs- und Schwellen­län­dern. Fair­trade ist das Einzige und beste ethis­che und soziale Zer­ti­fizierungssys­tem, das auch wirk­lich sich­er­stellt, dass Verän­derun­gen auf sozialer, ökol­o­gis­ch­er und Ökonomis­ch­er – und somit auf Men­schlich­er Ebene – stat­tfind­en.

BV: Was gibt es außer Eine-Welt-Waren noch im Kleinen Laden zu ent­deck­en?

Brigitte Schön: Ein Besuch im Kleinen Laden ist wie eine Ent­deck­ungsreise, zu der man sich ein paar Minuten Zeit gön­nen sollte. Sie wer­den begeis­tert sein, was sie alles erkun­den, ange­fan­gen von den vie­len kleinen Geschenkar­tikel bis hin zu kirch­lichen Büch­ern, christliche Büch­er für Kinder oder auch eine reiche Auswahl an aus­gewählten Karten zu allen möglichen Anlässen des Lebens.

BV: Wie find­et man eigentlich den Kleinen Laden?

Brigitte Schön: Man möchte sagen das Gute liegt so nah, den Kleinen Laden find­et man in der Marperg­er­straße 16a (in der Senioren­res­i­denz) ganz in der Nähe der Bushal­testelle Röthes­traße bzw. hin­ter dem Aldi und dem Beck in Her­pers­dorf.

BV: Also eigentlich ganz leicht find­bar, wenn man den Kleinen Laden sucht!

Und nochmals zum Ehre­namt­spreis Frau Schön bzw. was machen die ehre­namtlichen Per­so­n­en?

Brigitte Schön: Das ehre­namtliche Laden­team, welch­es den Kleinen Laden so vielfältig und lebendig gestal­tet, jed­er auf seine Art und Weise, unter­stützt den Kleinen Laden mit viel Engage­ment und mit viel Kraft. Gegen­seit­iges Ver­trauen und ein Gemein­schafts­ge­fühl haben sich in all den Jahren entwick­elt und deshalb kön­nen sich die unter­schiedlich­sten Men­schen im Kleinen Laden auf neu­tralen Boden begeg­nen. Die vie­len aktiv­en und inter­essierten Men­schen sind zu einem öku­menis­chen Net­zw­erk zusam­mengewach­sen. Für dieses öku­menis­che Net­zw­erk hat der Kleine Laden 2016 den Ehre­namt­spreis bekom­men.

Sie sehen also, dass der Kleine Laden nicht nur ein Verkauf­sort ist, son­dern auch eine Begeg­nungs- und Kom­mu­nika­tion­sstätte für Men­schen ver­schieden­ster Art und Inter­essen ist.

Gerne kann man auch auf unser­er Home­page www.kleiner-laden-nbg.de die umfan­gre­ichen Details nach­blät­tern. . .

BV: Zum The­ma „Begeg­nungs- und Kom­mu­nika­tion­sstätte“ wer­den wir uns in näch­ster Zeit weit­er unter­hal­ten.

Vie­len Dank Brigitte Schön für Ihre heuti­gen Infor­ma­tio­nen.

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