Monatsbericht August 2015

Liebe Leserin­nen und Leser,

Wir haben wieder Fra­gen für die näch­ste Ober­bürg­er­meis­ter­runde abgegeben:

Ein­bahn­straßen­regelung am Plat­tenäck­er­weg in Her­pers­dorf. Im April dieses Jahres wurde der Plat­tenäck­er­weg in ein­er, aus unser­er Sicht, Nacht-und-Nebel-Aktion zu ein­er Ein­bahn­straße „umgewid­met“. Davon wur­den sowohl die ansäs­si­gen Gewer­be­treiben­den als auch wir als Bürg­ervere­in völ­lig kalt erwis­cht. Auf unsere ver­schiede­nen Anfra­gen erhiel­ten wir zunächst die Auskun­ft, dass die Anre­gung dazu von ver­schiede­nen Stad­tratsmit­gliedern gekom­men sei. Später wurde uns dann mit­geteilt, dass eine ganze Rei­he von Anfra­gen aus der direk­ten Anlieger-Bevölkerung vorgele­gen habe. Let­ztlich sei im Sinne ein­er Gefahren­ab­wehr für die Anlieger entsch­ieden wor­den, die Ein­bah­n­regelung einzuführen.
Wir sind der Mei­n­ung, dass die Gefahren durch diese Regelung eher größer gewor­den sind. Etliche Aut­o­fahrer biegen nach wie vor ver­botswidrig von der Rad­meis­ter­straße links in den Plat­tenäck­er­weg ab. Rad­fahrer dür­fen von bei­den Seit­en in die Straße ein­fahren. Nach­dem aber nun die ord­nungs­gemäß ein­fahren­den Autos schneller als vorher fahren, ist es nur eine Frage der Zeit, wann es hier zu ern­sthaften Unfällen kommt. Für die Fußgänger ist es auf­grund des von uns schon monierten Fehlens von Gehwe­gen auf ein­er erhe­blichen Länge auf bei­den Seit­en des Plat­tenäck­er­wegs noch gefährlich­er gewor­den.
Wir fra­gen uns ern­sthaft, wo hier die so oft gepriesene „frühzeit­ige Bürg­er­beteili­gung“ geblieben ist. Es wird uns immer wieder gesagt, dass man die Bürg­ervere­ine ernst nehmen will. Warum informiert man uns dann nicht rechtzeit­ig und bezieht uns in solche Maß­nah­men mit ein? Wir sind es doch, die auf­grund ihrer Ortsken­nt­nis sin­nvolle Beiträge und Anre­gun­gen liefern kön­nen.
Müssen wir auch weit­er­hin solche vol­len­de­ten Tat­sachen (u.a. waren wir auch von der Neuregelung in der Straße „An den Wei­h­ern“ mit Ein­bahn­straße und 10 km/h-Begren­zung völ­lig über­rascht wor­den) immer aus den Print­me­di­en erfahren?

REWE in Her­pers­dorf. Dieser Punkt wurde von uns schon mehrfach ange­sprochen. Die Infor­ma­tio­nen dazu wech­sel­nden ständig zwis­chen „alles in trock­e­nen Tüch­ern“ bis „Still­stand der Pla­nun­gen“. Unser let­zter Ken­nt­nis­stand ist, dass endlich ein erneuter Bauantrag gestellt wor­den war, über den jedoch noch nicht entsch­ieden wurde. Inzwis­chen brodelt die Gerüchteküche immer heftiger. Wir wer­den bei jed­er sich bietenden Gele­gen­heit von besorgten Bürg­ern darauf ange­sprochen. Alle warten darauf, dass endlich mit den Arbeit­en begonnen und ein geplanter Fer­tig­stel­lung­ster­min bekan­nt wird.

Unsere Frage also an den OB: Wie ist der aktuelle Stand, den wir unseren Bürg­ern mit­teilen kön­nen?
Inzwis­chen haben wir aber erfahren, dass auch das Umweltamt noch eine Stel­lung­nahme abgeben hat. Das Bau­vorhaben bedarf auch ein­er wasser­rechtlichen Genehmi­gung. Die untere Naturschutzbe­hörde ist an dem Ver­fahren beteiligt und hat ihren Stand­punkt erk­lärt. Nun müssen sich die Bauher­ren noch wegen eines Erschließungsver­trages mit Sör zusam­menset­zten. Darin wird fest­gelegt ob Abbiege­spuren gebaut oder nur Pfeile markiert wer­den müssen, wo und wie lange die Gehwe­gab­senkun­gen für die Ein-/Aus­fahrten notwendig sind und ob Fahrbahn oder Gehweg geän­dert oder erneuert wer­den müssen. Und natür­lich wer die Kosten dafür übern­immt.
Seit­ens des Bau­refer­ats wäre die Genehmi­gung dann soweit fer­tig und sollte in den näch­sten vier Wochen erteilt wer­den. Allerd­ings begin­nt dann die mehrwöchige (m.W. 6 Wochen) Ein­spruchs­frist. Sollte ein Ein­spruch kom­men, ist wieder alles offen.
Warte­häuschen am Marthweg/Haltestelle Prop­steis­traße stad­tauswärts. Im Mit­teilungs­blatt Num­mer 06 für Worzeldorf/Kornburg/Katzwang berichtet Herr Stad­trat Har­ald Dix von ein­er Infor­ma­tion seit­ens der VAG, wonach dort ein Warte­häuschen gebaut wer­den soll.
Nach­dem wir uns schon für das gegenüber­liegende Warte­häuschen stark gemacht haben, hät­ten wir gerne gewusst, ob diese Infor­ma­tion zutrifft und für wann die Errich­tung geplant ist.

änderung der Rad­wegführung in Worzel­dorf am Alten Kanal. Der Rad­weg am Alten Kanal -Nord­seite- zwis­chen Spitzwegstraße und Klinger­straße wurde vor kurzem durch Sör und NOA sehr ordentlich fer­tiggestellt. Dafür möcht­en wir uns auch her­zlich bedanken. Ins­beson­dere freuen wir uns, dass nun auch der Forstweg geschot­tert wurde. Damit ist der Rad­weg jet­zt durchgängig befahrbar. Wir nehmen dies zum Anlass, eine aus unser­er Sicht sehr sin­nvolle änderung der offiziellen Rad­wegführung vorzunehmen, um die seit län­gerem bekan­nte Gefahren­stelle an der Schwanstet­ter Straße (Kuppe, Kurve und Eng­stelle) zu umge­hen, bzw. zu umfahren. Die jet­zige Beschilderung der Wege sollte geän­dert wer­den. Dazu ist eine formelle Umwid­mung der Wege erforder­lich. Die Beschilderung müsste danach dem aktuellen Weg angeglichen wer­den. Wir plädieren dafür, dass ein­deutigere Zeichen aufgestellt oder auf der Fahrbahn markiert wer­den, die das Weit­er­fahren mit dem Fahrrad auf dem Gehweg an der Schwanstet­ter Straße, als nicht zuläs­sig sig­nal­isieren. Nicht nur, das der Gehweg gefährlich nahe an der Straße ist, so ist er auch zu schmal für Fußgänger und Rad­fahrer. Ins­beson­dere Ort­sunkundi­ge soll­ten auf die viel schönere, aber vor allem sichere und nur wenige Meter län­gere Umfahrung/Umgehung am Alten Kanal ent­lang, hingewiesen wer­den.
Neue Ver­anstal­tung Ener­getis­che Sanierung für die Ort­steile Alt- Worzel­dorf und Korn­burg. In der 46. KW (2. Woche im Novem­ber) wollen wir zusam­men mit dem Umweltamt wieder einen Vor­trag über die ener­getis­che Sanierung von Wohn­häusern anbi­eten. Der dazuge­hörige Ther­mo­gra­phie-Abend würde dann nach Möglichkeit in ein­er der bei­den darauf­fol­gen­den Wochen anset­zen. Dieses Mal soll­ten die Bürg­er aus Alt- Worzel­dorf und Korn­burg teil­nehmen. Der Ort der Ver­anstal­tung und auch der genaue Ter­min wer­den noch bekan­nt gegeben.

Allen einen scho­nen Urlaub oder Ferien oder genießen Sie ein­fach nur den Som­mer.