Monatsbericht Juli 2015

Liebe Leserin­nen und Leser,

hier der 2. Teil der Antworten auf unsere Fra­gen zur Bürg­ervere­in­srunde des Oberbürgermeisters.

Bewe­gungspark für Senioren. Da die Bevölkerung immer älter wird, nicht mehr so viele Junge nachkom­men und wir in unserem Einzugs­ge­bi­et drei Altenheime, bzw. „Betreutes Wohnen“ haben, stell­ten wir einen Antrag zum Bau eines solchen im Bere­ich Worzeldorf.
„SöR/1-G nimmt die Idee eines weit­eren Bewe­gungsparks im Süden gerne auf. Die Umset­zung hängt allerd­ings von der Ver­füg­barkeit geeigneter Flächen und der Finanzierung ab. Die vorhan­de­nen Bewe­gungsparks wur­den zu 100% über Spon­sor­ing finanziert“.

In der Kurve An der Radrunde/Worzeldorfer Haupt­straße fehlt ein Gehweg (ca. 20 Meter bis zum früheren Schwarzen Adler). Hier fahren nicht nur Pkw son­dern auch Lkw, so dass die Gefährdung der Fußgänger sehr groß ist. „Für den entsprechen­den Bere­ich wurde ein Straßen­plan erstellt, der zur Zeit stadt­in­tern abges­timmt wird. Dieser Plan bein­hal­tet einen Gehweg auf der Süd­seite bis zum Haus Nr. 28. Darüber hin­aus wären Gehwege auf der Nord­seite nur mit Ein­grif­f­en in Pri­vat­grund­stücke möglich“.

Schneeräum­di­enst für die Rad­wege im Bere­ich BV-Worzeldorf

„Rad­wegführung auf Fahrbahn bedeutet für die Win­ter­sicherung: Im Win­ter muss der Fahrrad­fahrer auf die Straße auswe­ichen, um auf ein­er gesicherten (=geräumten und gestreuten) Strecke fahren zu kön­nen; der par­al­lel und baulich getren­nte Rad­weg kann aus Kapaz­itäts­grün­den nicht gesichert wer­den, daher wird den Rad­fahrern ein Auswe­ichen auf die Fahrbahn ermöglicht.

Der Rad­weg „An der Radrunde“ zwis­chen Kubin­straße und Gus­tav-Zintl-Straße wird in der Regel nicht geräumt, auch nicht in Pri­or­ität 3, da ein Auswe­ichen auf die in Stufe 1 gesicherte Fahrbahn möglich ist &ndasch; SöR ist bewusst, dass dies eine Kom­fortein­buße für die Rad­fahrer darstellt. In Abhängigkeit von Nutzungsin­ten­sität und ver­füg­baren Kapaz­itäten mussten bzgl. der Rad­wege- / Rad­verbindungssicherung aber Kom­pro­misse gesucht und gefun­den wer­den. Die Lösun­gen wur­den mit dem ADFC abges­timmt und find­en ihren Nieder­schlag im Rad­we­genet­z­plan /Wintersicherung, der unter http://www.nuernberg.de/internet/soer/winterdienst.html zu find­en ist.

Räu­mung Bushal­testellen: Das erwäh­nte Räum­fahrzeug arbeit­et im Auf­trag der VAG – und betreibt auss­chließlich die Win­ter­sicherung an den Bushal­testellen. Diese Leis­tung wird von der VAG aus­geschrieben und vergeben. Daher bear­beit­et das Fahrzeug nicht auch den Rad­weg. Im übri­gen entste­hen dur­chaus Mehrkosten / ein erhöhter Zeitaufwand hin­sichtlich „Win­ter­sicherung aus­führen“ und „durch­fahren“, v.a. durch einen erhöht­en Streugutbe­darf und ver­rmehrtes Nach­füllen des Streuguts. Für einzelne kleine Abschnitte ist der Aufwand klein, in Summe aber erhe­blich, was bedeutet, dass Touren umgestellt und zusät­zliche Kapaz­itäten geschaf­fen wer­den müssten. An dieser Stelle han­delt es sich um eine Strecke von ca. 1000 Metern, was alleine an dieser Stelle zu einem spür­baren Mehraufwand führt“.

Buslin­ie 662 von Katzwang nach Schwabach

„Der Ver­wal­tung liegt ein Antrag der SPD-Stad­trats­frak­tion zum The­ma „Busverkehr von Nürn­berg Katzwang nach Schwabach“ vom 18.12.2014 vor. Derzeit erfol­gt die Abstim­mung mit der VAG zu diesem Antrag. Die Ver­wal­tung beab­sichtigt, das The­ma im Verkehrsauss­chuss am 16.07.2015 zu behandeln.
Sowohl die VAG als auch die Ver­wal­tung eracht­en den Erhalt der stadt­gren­züber­schre­i­t­en­den Schul­fahrten als vor­rangig. Das Ziel, die Buslin­ie 52 von Nürn­berg nach Schwabach durchzu­binden, ist bere­its im gülti­gen Nahverkehrs­plan der Stadt Nürn­berg fest­ge­hal­ten. Trotz wieder­holter Bemühun­gen der Ver­wal­tung und der VAG in den zurück­liegen­den Jahren kon­nte bish­er keine für alle Beteiligten finanziell trag­bare Bedi­enungsvari­ante für ein ganztägiges Tak­tange­bot gefun­den werden.
Das Ziel, die Buslin­ie 52 von Nürn­berg nach Schwabach durchzu­binden, ist bere­its im gülti­gen Nahverkehrs­plan der Stadt Nürn­berg fest­ge­hal­ten. Trotz wieder­holter Bemühun­gen der Ver­wal­tung und der VAG in den zurück­liegen­den Jahren, kon­nte bish­er keine für alle Beteiligten finanziell trag­bare Bedi­enungsvari­ante für ein ganztägiges Tak­tange­bot gefun­den werden.
Derzeit wird der Nahverkehrs­plan der Stadt Nürn­berg fort­geschrieben. Die Forderung nach ein­er Durch­bindung nach Schwabach wird in diesem Rah­men neu bew­ertet. Sobald Ergeb­nisse vor­liegen, wird dem Verkehrsauss­chuss berichtet“.

Wegen der Ein­bahn­straßenbeschilderung im Plat­tenäck­er­weg haben wir den Bürg­er­meis­ter Chris­t­ian Vogel angeschrieben. Hier seine Antwort:

„Sehr geehrter Damen und Her­ren, mein Büro hat zwis­chen­zeitlich den Sachver­halt bezüglich Ihrer Anfrage inner­halb der Ver­wal­tung gek­lärt. Es lagen dies­bezüglich eine ganze Rei­he von Anfra­gen aus der direk­ten Anlieger-Bevölkerung vor.
Es wurde deshalb der Sachver­halt geprüft und let­ztlich im Sinne ein­er Gefahren­ab­wehr für die Anlieger so entsch­ieden. Mir wurde berichtet, dass Sie bzw. der Bürg­ervere­in Worzel­dorf hierzu auch ein Schreiben von Her­rn Stad­trat Raschke erhal­ten haben. Ich kann diesem keine weit­eren aktuellen Erken­nt­nis hinzufü­gen. Herr Stad­trat Raschke hat die Gespräche mit den Anliegern und dem zuständi­gen Verkehrs­pla­nungsamt auch geführt bzw. koordiniert“.

Von Her­rn Stad­trat Dix gab es noch eine Anmerkung zu diesem Thema:

„Herr Bürg­er­meis­ter Vogel hat ja bere­its den Sachver­halt dargestellt, warum es zu der Regelung kam. Bei dem Vor­gang, die Straße als Ein­bahn­straße umzuwid­men, han­delt es sich um ein sog. „Geschäft der laufend­en Ver­wal­tung“, da es sich nur um eine punk­tuelle Maß­nahme han­delt und keine großflächi­gen Verkehrsum­lenkun­gen gemacht wer­den müssen. Deshalb ist eine Auss­chuss­be­hand­lung nicht erforder­lich. Dies ist auch die offizielle Auskun­ft des Verkehrsplanungsamtes“.

Damit ist der Käse wohl für die Verkehrs­plan­er und Poli­tik­er gegessen.

So schaut also Bürg­er­beteili­gung aus. Wie­der­mal wurde der Bürg­ervere­in übergangen.

Ein großes Lob an Sör. Der Rad- und Gehweg am Alten Kanal, von der Spitzwegstraße vor­bei an der Klinger­straße zum Forstweg ist opti­mal aus­ge­baut. Mit der Umge­hung der Kurve und Kuppe an der Ort­se­in­fahrt der Schwanstet­ter Straße wurde damit deren Gefährlichkeit genom­men. Nicht ganz. Es fehlt jet­zt noch das Aus­bessern des stark benutzten Forstweges. Durch die Fahrten mit dem Trans­port­fahrzeug zur Aus­besserung des Weges am Alten Kanal hat dieser Abschnitt jet­zt noch mehr gelit­ten. Der Schlamm auf ca. 20 Meter Länge sollte auch noch unschädlich gemacht wer­den kön­nen. Und dann fehlt da noch die Umwid­mung. Dieser formelle Akt, in den 5 Insti­tu­tio­nen ein­be­zo­gen wer­den müssen (das Wasser­wirtschaft­samt als Eigen­tümer des Rad-Gehweges am Alten Kanal, Sör, dem die Unter­hal­tung über­tra­gen wurde, die Bay­erischen Staats­forsten für die ca. 50 Meter Forstweg, das Staatliche Bauamt für die Schwanstet­ter und Spitzweg Straße und last not least das Verkehrs­pla­nungsamt, welch­es die Umwid­mung organ­isieren muss), muss angeschoben wer­den. Mit der Umwid­mung kön­nen dann auch die Weg­weisun­gen für nicht ort­skundi­ge Rad­fahrer instal­liert wer­den. Damit dies flott über die Bühne geht, wer­den wir dieses The­ma in die näch­ste Ober­bürg­er­meis­ter­runde einbringen.

Außer­dem auch wieder die Anfrage nach dem Stand der Dinge um den REWE-Markt.

Der Auf­frischungskurs in Erster Hil­fe ist voll belegt. Bitte nicht mehr anmelden.

Lei­der hat sich noch immer kein Christkind gefun­den. Bitte schickt Eure Bewer­bung (mit Bild) an unseren 1. Schatzmeis­ter Wal­ter Dieck­mann unter LHRD-dieckmann@t-online.de oder ruft ihn unter 0911/9988870 an. Es ist jet­zt auch möglich Eure Bewer­bung über unsere Home­page uns zuzusenden.

Wie das ange­hängte Foto zeigt, waren wir bei der Kär­wa im Stein­brüch­lein am Woch­enende 13. und 14.Juni dabei. Unsere drei Vor­standsmit­glieder waren begeis­tert von der großen Resonanz.

Zur Wer­bung von Neu­mit­gliedern (je mehr, desto bess­er) haben wir uns ein Infor­ma­tions­blatt ein­fall­en lassen. Neuerd­ings auch als Fly­er beze­ich­net. Durch Briefkas­tenein­wurf in den näch­sten Tagen und Wochen, ins­beson­dere in den Neubauge­bi­eten, wollen wir uns bekan­nter machen und hof­fen auf Ihre Unter­stützung. Ein Auf­nah­meantrag hängt mit an. Er kann aber auch bequem über unsere Home­page aus­ge­füllt wer­den. Allerd­ings ist eine Orig­i­nalun­ter­schrift nötig.

Genug der lan­gen Worte. Auch im näch­sten und übernäch­sten Monat gibt es wieder was zu schreiben.

Nur noch ein Stoßge­bet in den Him­mel. Man möge doch die Süd­bay­ern vom Dauer­re­gen ver­scho­nen und ein paar Tropfen den Unter­franken zukom­men lassen. Auch dort oben funk­tion­iert es mit der Gerechtigkeit nicht so per­fekt. Ob die schon mal was von Bürg­er­be­fra­gung gehört haben.

Apro­pos Bürg­er! Am 15 Juli wird im Land­tag eine Peti­tion mit 60 000 Unter­schriften gegen die Straße­naus­baubeitragssatzung übergeben. Jür­gen Jor­dan von der Bürg­erini­tia­tive Nürn­berg und seine Aktionsver­bün­de­ten erhal­ten dabei auch die Möglichkeit der Aussprache.
Inzwis­chen weigern sich immer mehr Bürg­er­meis­ter, Kreis-, Stadt- und Lan­dräte, diese ungerechte Satzung einzuführen bzw. anzuwenden.