Monatsbericht Oktober 2015

Liebe Leserin­nen und Leser,

„Hun­dekot­beu­tel­spender“ – ist das nicht ein tolles Wort? So etwas gibt es wohl nur in der deutschen Sprache.

SöR hat auf unsere Ver­an­las­sung hin zwei weit­ere Beu­tel­spender ein­gerichtet. Den einen man­gels Befes­ti­gungsmöglichkeit allerd­ings nicht wie vorge­se­hen am Ende der Sig­mund-Freud-Straße, son­dern am Eichen­wald­graben Rich­tung Pil­len­reuth bei der kleinen Brücke. Der Kas­ten bein­hal­tet allerd­ings nur Beu­tel. Es gibt keine unmit­tel­bare Ein­wurfmöglichkeit für die vollen Beu­tel. Unser 1. Vor­sitzen­der hat die Paten­schaft für diesen Spender über­nom­men und küm­mert sich um das Nach­füllen der Beu­tel.

Der Stan­dort ist sicher­lich nicht opti­mal, aber vielle­icht klappt es ja nach ein­er Eingewöh­nungsphase.

Ein weit­er­er Spender ste­ht inzwis­chen bei dem Grün­streifen hin­ter dem Senioren­heim An der Radrunde und dem Durch­gang zur Feininger­straße. Die 2. Schrift­führerin hat dafür die Paten­schaft über­nom­men.

Liebe Hun­debe­sitzer, nutzen Sie den Ser­vice der Beu­tel­spender und sam­meln Sie die Hin­ter­lassen­schaften Ihrer Vier­bein­er auf. Auch wenn es immer noch nicht jed­er macht, so ist doch merk­bar, dass es immer mehr wer­den, die für eine saubere Umge­bung sor­gen. Ins­beson­dere Hund­e­dreck auf Gehwe­gen und in Spiel­wiesen sollte der Ver­gan­gen­heit ange­hören.

Bau­vorhaben REWE in Her­pers­dorf/Antwort von Herr Bürg­er­meis­ter Vogel:

Die Bau­genehmi­gung wurde zwis­chen­zeitlich, genau  am 11.08.2015 erteilt, sie enthält 23 Aufla­gen, für ein Bau­vorhaben dieser Größe rel­a­tiv wenig.

Zwei Anlieger haben den Bauantrag als direkt betrof­fene Anlieger nicht unter­schrieben. Auch das ist nichts ganz außergewöhn­lich­es. Diesen wurde von der Stadt Nürn­berg ein Bescheid mit Rechts­be­helfs­belehrung zugestellt.

D.h. diese haben nun die Möglichkeit die Bau­genehmi­gung anzufecht­en. Sollte dies nicht bis zum 22. Sep­tem­ber 2015 geschehen, wird die Bau­genehmi­gung unter Voraus­set­zung der Erfül­lung aller Aufla­gen recht­skräftig.

Nach diesen For­mal­itäten kann dann auch mit dem Rück­bau vom ehe­ma­li­gen Egerer begonnen wer­den.

Herr Bürg­er­meis­ter Vogel hat zwis­chen­zeitlich an die REWE- Gruppe auch einen Brief geschrieben, mit der klaren Botschaft, dass die Stadt Nürn­berg im Sinne der Bürg­erin­nen und Bürg­er im Stadt­teil nun zeit­nah mit einem sicht­baren Start der Maß­nahme rech­net.

Achtung Aut­o­fahrer!

Seit Anfang Sep­tem­ber gibt es am Marth­weg eine Geschwindigkeits­be­gren­zung auf 30 km/h. Und zwar auf der gesamten Länge der Bebau­ung in Wei­her­haus und in bei­de Fahrtrich­tun­gen. Die Begrün­dung liest man im Zusatzschild: wegen Lärm­schutz. Ich begrüße grund­sät­zlich eine Geschwindigkeits­be­gren­zung zur Sicher­heit von anderen Verkehrsteil­nehmern, die langsamer sind. In diesem Fall geht es aber um den Lärm und um Gesund­heit. Zweitrangiges muss auch anders behan­delt wer­den. Dass es durch den Hafenkreisel­bau einen Schle­ich­wegverkehr gibt, sehe auch ich. Aber hier wird nur der Geld­not der Stadt Nürn­berg wieder auf dem Rück­en der Fahrzeugführer ein Denkmal geset­zt. Wenn die Schlaglöch­er ver­schwinden wür­den, reduzierte sich der Lärm automa­tisch. Denn die Löch­er sind Schuld an dem Lärm. Erst dann kom­men die LKW, die schep­pernd in die Löch­er fahren. Der Betrag, den die Schilder und deren Auf­stel­lung kosten, wird wohl bald wieder durch die Kom­mu­nale Verkehrsüberwachung hereinge­holt sein. Bin ges­pan­nt, wann das erste Mal der Radar­wa­gen ste­ht.

Auch über die Lip­pen­beken­nt­nisse unser­er Poli­tik­er wun­dere ich mich wieder. Warum eigentlich? Es ist ja schon die Regel, dass der Bürg­ervere­in nicht informiert wird. Wir als Mit­tler zwis­chen Poli­tik und Ver­wal­tung ein­er­seits und den Bürg­ern ver­ste­hen uns hier als Sprachrohr. Die man­gel­hafte Infor­ma­tion von uns Bürg­ern ist uns ein The­ma. Wir bekom­men regelmäßig von den Poli­tik­ern gesagt, dass wir über Rel­e­vantes in unseren Ort­steilen informiert wer­den. Aber The­o­rie und Prax­is sind zweier­lei. Ins­beson­dere die Ver­wal­tung macht hier immer wieder einen Strich durch die Ver­sprechen. Die Verkehrsregelungs­maß­nahme war also wieder zu wichtig und musste sofort vol­l­zo­gen wer­den, wie der Verkehrs­pla­nungschef Herr Jülich argu­men­tiert.

Ener­getis­che Sanierung von Wohn­häusern für die Ort­steile Alt-Worzel­dorf und Korn­burg. Der Ter­min ste­ht. Am 09.11.15 um 19.00 Uhr gibt es den näch­sten Vor­trag. Hau­seigen­tümer aus Alt- Worzel­dorf und Korn­burg wer­den schriftlich durch das Umweltamt der Stadt Nürn­berg ein­ge­laden. Selb­stver­ständlich kön­nen auch alle anderen Inter­essierten die Ver­anstal­tung besuchen. Der Ort der Ver­anstal­tung ist das Pfar­rheim der Katholis­chen Kirche Maria Köni­gin in Korn­burg, Seck­endorf­s­traße 8.

Der dazuge­hörige Ther­mo­gra­phie-Abend ste­ht ter­min­lich noch nicht fest.

Wir suchen immer noch ein Christkind das unsere Ort­steile in der Wei­h­nacht­szeit repräsen­tiert. Bitte schickt Eure Bewer­bung (mit Bild) an unseren 1. Schatzmeis­ter Wal­ter Dieck­mann unter LHRD-dieckmann@t-online.de oder ruft ihn unter 0911/9988870 an. Es ist jet­zt auch möglich Eure Bewer­bung über unsere Home­page uns zuzusenden.

Ein Beispiel wie sich Kon­tak­te und Besprechun­gen lohnen kön­nen, ist die Ver­mit­tlung von neuen übungsräu­men für die Musik-Meile. Beim let­zten Stadt­teilar­beit­skreis hat unser 1. Vor­sitzen­der mit­bekom­men, dass es noch Kapaz­itäten im Gemein­der­aum der Evan­ge­lis­chen Kirche St. Niko­laus in Korn­burg gibt. Durch eine Anfrage der Inhab­erin der Musik-Meile wusste er auch, dass ger­ade ein Wech­sel der Räum­lichkeit­en notwendig wurde. Bere­its eine Woche später kon­nten die Musikschüler in neuen Räu­men weit­er üben.

Für den sog. Gaulnhofen­er Graben, speziell im Bere­ich Eichen­löh­lein, plant die Stadt Nürn­berg eine Hochwasser­schutz­maß­nahme.

Wer diesen Graben ken­nt, wird sich sicher­lich fra­gen, was das soll. In dem vorhan­de­nen Bebau­ungs­plan ist für den Gewässer­aus­bau ein Kor­ri­dor von ca. 10 m Bre­ite vorge­se­hen. Dafür müssen u.a. uralte Bäume gefällt und auch Biotope ver­set­zt wer­den.

Wir hal­ten die vorge­se­henen Einzel­maß­nah­men für völ­lig über­zo­gen und haben uns deshalb dazu direkt an die Stadt Nürn­berg gewandt. In ein­er schriftlichen Stel­lung­nahme haben wir u.a. fol­gende Auskun­ft erhal­ten: „Diese Hochwasser­schutz­maß­nahme soll in Zukun­ft die besiedel­ten Bere­iche, auch die neuen Bau­grund­stücke, vor einem starken Hochwass­er schützen, das sta­tis­tisch gese­hen im Durch­schnitt ein­mal in hun­dert Jahren auftritt.“

Bis es zu den Umbaut­en kommt, wird es natür­lich auf­grund ver­schieden­ster Ver­fahrensvorschriften noch einige Zeit dauern. Es wird auch eine öffentlichkeits­beteili­gung mit entsprechen­den Ver­anstal­tun­gen geben. Hier­bei hofft die Stadt auf die Unter­stützung des Bürg­ervere­ins.

Wir lassen uns auf jeden Fall darüber informieren, wie es mit dem Vorhaben konkret weit­er geht, und wer­den uns hier mit ein­brin­gen.

Kli­maverän­derun­gen gibt es seit Entste­hung der Erde. Aber ist das derzeit­ige Wet­ter wirk­lich von uns Men­schen bee­in­flusst? Darüber stre­it­en die Gelehrten. Unzweifel­haft ist, dass wir hier drin­gend mehr Wass­er von oben brauchen, während es ander­norts zu viel davon gibt.