Monatsbericht Juni 2016

Liebe Leserin­nen und Leser,

Noch ein Wort zur Bürg­ervere­in­srunde mit dem Ober­bürg­er­meis­ter. Wir hat­ten ja die Fra­gen und Antworten im let­zten Bericht schon veröf­fentlicht. Alle Fra­gen hat­ten wir schon ein­mal gestellt. Da die The­men aber noch immer aktuell sind und wir sie nicht vergessen haben, woll­ten wir auch unsere Stadtver­wal­tung und die Poli­tik­er an unsere Inter­essen erin­nern. Wie sich gezeigt hat, gab es auch zu dem einen oder anderen Punkt Neuigkeit­en.

Die Leit­planke am Ort­sein­gang von Worzel­dorf (Schwanstet­ter Straße) ist ein Trauer­spiel. Nicht nur dass sie nach ihrer Fer­tig­stel­lung viel zu lang ist, nein sie endet auch immer noch dort wo sie eigentlich schützen sollte. Das einzig Gute daran ist, dass sie dadurch den Geh- und Rad­weg nicht einengt. Zu dem The­ma hat uns auch noch ein Schreiben von Ober­bürg­er­meis­ter Ulrich Maly erre­icht. Hier der Text:

„An der Schwanstet­ter Straße wurde vom Staatlichen Bauamt Nürn­berg in Abstim­mung mit der Verkehrs­be­hörde bei der Stadt Nürn­berg an der Stelle eine Schutz­planke errichtet, an der das ohne große bauliche Verän­derun­gen möglich und im Hin­blick auf die geschilderten Unfälle sin­nvoll war. Die Schutz­planke wurde im Grün­streifen errichtet und bringt für den Rad­verkehr hier keine Ein­schränkung.

Ab dem Bere­ich bis zur Ein­mün­dung der Klinger­straße , in dem kein Grün­streifen mehr beste­ht, ist der Bau ein­er Schutz­planke nicht möglich, ohne den Fußgänger- und Rad­verkehr zu behin­dern, wenn nicht sog­ar zu gefährden. Hier kann nicht ohne weit­ere Maß­nah­men ein­fach eine Schutz­planke errichtet wer­den, da diese ein­schließlich des vorgeschriebe­nen Sicher­heitsab­stands zur Fahrbahn den ohne­hin knapp bemesse­nen gemein­samen Rad- und Gehweg um ca. einen Meter einen­gen würde.

Hier wird, nach­dem der Rad- und Gehweg vom Freis­taat Bay­ern in die Son­der­baulast der Stadt Nürn­berg überge­gan­gen ist, eine Straßen­pla­nung erstellt, mit der ver­sucht wird, sowohl den Rad- und Fußgängerverkehr sich­er zu führen als auch die gewün­schte Sicherung gegen Abkom­men von der Fahrbahn zu erhal­ten. Diese Pla­nun­gen laufen bere­its beim Verkehrs­pla­nungsamt und wer­den mit dem staatlichen Bauamt Nürn­berg, das weit­er­hin für die Fahrbahn zuständig ist, abges­timmt. Die Pla­nung ist sehr aufwändig und benötigt daher Zeit, …“

Zusät­zlich enthielt dieses Schreiben fol­gende Infor­ma­tio­nen zur Verkehrssi­t­u­a­tion in der Worzel­dor­fer Haupt­straße:

„In der Worzel­dor­fer Haupt­straße hinge­gen wurde die Schutz­planke abge­baut, da an ein­er innerörtlichen Straße, die darüber hin­aus noch auf 30 km/h beschränkt ist, eine der­ar­tige Ein­rich­tung nicht erforder­lich ist. Hier reichen Bor­d­steine aus, um Fußgänger zu schützen.“

Die Asy­lun­terkun­ft in Worzel­dorf war ja vor eini­gen Wochen ein heißes The­ma und mit viel Aufre­gung ver­bun­den.
Vor kurzem hat eine Anwohner­in in der Nähe des ehe­ma­li­gen „Schwarz­er Adler“ bei uns ange­fragt, ob es zutr­e­f­fen würde, dass in den dort geplanten Dop­pel­haushälften neue Flüchtlinge einziehen wer­den.
Auf unsere Nach­frage bei der zuständi­gen Fach­stelle für Flüchtlinge im Sozialamt haben wir die Antwort erhal­ten, dass der Eigen­tümer des Schwarzen Adlers auch das dazuge­hörige Nach­bar­grund­stück erwor­ben habe. Die Dop­pel­haushälften waren anscheinend schon genehmigt. Es wurde die Möglichkeit ange­boten, diese auch für die Unter­bringung von Asyl­suchen­den zu nutzen. Die Stadt prüft nun, ob sie die Gebäude vielle­icht für anerkan­nte Flüchtlinge nutzen und anmi­eten kann. Aktuell stellt sich auch die Frage, wie der ehe­ma­lige Schwarze Adler weit­er­hin genutzt wer­den kann. Wenn der Denkmalschutz seine Stel­lung­nahme abgegeben hat, wird auch klar sein, ob dieses Gebäude wieder belegt wer­den kann.
Wir gehen davon aus, dass nach den jüng­sten Ereignis­sen zum Flüchtlings­the­ma in Reichels­dorf dieses Mal beson­ders vor­sichtig vorge­gan­gen wer­den wird.

An dieser Stelle sei auch noch ein­mal an die Spende­nak­tion für den Spielplatz am Heck­en­rosen­weg erin­nert. Der Vor­stand selb­st und auch der Bürg­ervere­in haben bere­its einen Sock­el­be­trag ein­bezahlt. Es wer­den aber natür­lich noch weit­ere Gelder benötigt, um die nicht mehr benutzbaren Spiel­geräte sukzes­sive zu erset­zen. Wir bit­ten Sie sehr um Ihre Mith­il­fe, damit unsere Kinder diesen reizvollen Spielplatz möglichst bald wieder benutzen kön­nen.
Und hier noch ein­mal die Kon­toverbindung:
Sparkasse Nürn­berg,
Kon­toin­hab­er: Bürg­ervere­in Nürn­berg Worzel­dorf e.V.,
IBAN: DE46760501010012961413
Wichtig: Ver­wen­dungszweck: Spendenkon­to Wald­spielplatz

In unser­er Jahre­shauptver­samm­lung brachte ein Mit­glied vor, dass immer weniger Hau­seigen­tümer Haus­num­mern anbrin­gen. Diese sind durch eine Satzung der Stadt Nürn­berg vorgeschrieben. Im § 1 dieser Satzung ste­ht als Zweck: Haus­num­mern tra­gen wesentlich zur Ori­en­tierung in der Stadt bei. Sie gewährleis­ten für Not­fälle einen effek­tiv­en Ein­satz der Ret­tungs­di­en­ste und der Polizei. Sie erle­ichtern postal­is­che Zustel­lun­gen und den pri­vat­en Besuchsverkehr und dienen der Zuord­nung eines Gebäudes für Zwecke des Meldewe­sens.
Dem ist nichts hinzuzufü­gen.

Am Alten Kanal vom Weißen Häus­la bis nach Worzel­dorf wur­den in den let­zten Wochen viele Nistkästen ange­bracht. Auf eini­gen ste­ht NOA. Aber auch ein Vor­name ist darunter. Die ersten drei Ort­san­säs­si­gen, die uns den Namen schriftlich oder tele­fonisch nen­nen kön­nen, erhal­ten eine kosten­lose Mit­glied­schaft für ein Jahr bei uns. Alle Spaziergänger soll­ten diesen idyl­lis­chen Ort auf­suchen und sich auch die Infotafeln über Flo­ra und Fau­na anse­hen. Ein Lob den­jeni­gen, die sich diese Mühe gemacht haben. Jet­zt fehlen nur noch die Ruhe­bänke zur Vol­lkom­men­heit. Wir hof­fen, dass wir hierzu bald eine Erfol­gsmeldung verkün­den kön­nen.

Unsere näch­ste BV-Sprech­stunde im Kleinen Laden in der Marperg­er­straße 16a ist am 13.07. um 10 Uhr. Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Mit­gliedern des Vor­stands über aktuelle The­men aus unser­er Region zu disku­tieren.