Monatsbericht November 2017

Liebe Leserin­nen und Leser,

wegen des Aus­baus der Van-Gogh-Straße hat­ten wir unseren Bürg­er­meis­ter Chris­t­ian Vogel eingeschal­ten. Er unter­bre­it­ete nun der Ver­wal­tung einen Vorschlag, der ins­beson­dere auf eine mögliche Reduzierung der von den betrof­fe­nen Grund­stück­seigen­tümern zu bezahlen­den Straße­naus­baubeiträge abzielt. Wir hal­ten dies für einen sehr bürg­er­fre­undlichen Vorschlag und wer­den dazu wieder bericht­en, sobald uns eine endgültige Entschei­dung vor­liegt.

Am 19.10. fand eine Bürg­er­in­for­ma­tion zum The­ma Umbau der Ein­mün­dung Marthweg/Wiener Straße in der Beck­mann-Schule statt. Das Inter­esse der Bürg­er war sehr groß und die Aula bis auf den let­zten Platz belegt.

Im Vor­feld der Erneuerun­gen der Hafen­brück­en (Beginn ab 2019 mit dem Bau von Behelfs­brück­en) ist die Ertüch­ti­gung der Ersatzstrecke notwendig. Der Aus­bau ist seit Jahren eine Forderung des Bürg­ervere­ins, da es mor­gens und abends regelmäßig zu Stau­un­gen kommt. Was wir aber abso­lut nicht gut heißen, ist die Pla­nung ein­er Totalsper­rung im März und April für 5 Wochen im näch­sten Jahr. Diese Sper­rung ist ins­beson­dere deshalb notwendig, weil die Fahrbahn zwis­chen Wiener Straße-Ein­mün­dung und Prop­steis­traße einen neuen Belag bekommt. Außer­dem wird am Knoten­punkt Marthweg/Wiener Straße ein zusät­zlich­er Abbiege­fahrstreifen erstellt. Die vorge­se­henen Umleitun­gen sollen in dieser Zeit über die Schwanstet­ter Straße und die Vor­juras­traße geführt wer­den. Wer die Zustände im Berufsverkehr ken­nt, kann sich nur noch an den Kopf lan­gen. Bei­de Ersatzs­traßen sind eben­so über­lastet wie der Marth­weg und schei­den deshalb aus. Der Marth­weg muss während der Bauphase zumin­d­est in den Hauptzeit­en für den Verkehr offen bleiben. Min­destens jedoch in eine Rich­tung. Dies bet­rifft die Zeit­en mor­gens zwis­chen 07.00 und 09.00 Uhr und abends zwis­chen 16.00 und 18.00 Uhr. Die Bauar­beit­en kön­nen dazwis­chen und danach erfol­gen. Wir haben auch nichts dage­gen, dass sie nachts durchge­führt wer­den. Eine 5wöchige Totalsper­rung empfind­en wir unmöglich. Wir sehen uns dadurch von der City Nürn­bergs teil­weise abgeschnit­ten und müssen uns wieder etwas mehr nach Schwabach ver­schieben. Irgend­wann spal­ten wir uns ganz ab.

Von etlichen Ver­anstal­tung­steil­nehmern wurde diese angekündigte Sit­u­a­tion eben­falls kri­tisiert. Der zuständi­ge Pro­jek­tleit­er von SÖR argu­men­tierte dazu, dass die Auswirkun­gen auf Aut­o­fahrer und Busse so ger­ing wie möglich gehal­ten wer­den sollen. Bei ein­er Teilsper­rung wür­den die Bau­maß­nah­men wesentlich länger dauern. Diese Argu­men­ta­tion ist bei der­ar­ti­gen Vorhaben üblich.

Außer­dem erläuterte er noch, dass vor dem Beginn des Brück­en­baus am Knoten­punkt A73, an der Anschlussstelle Königshof eine Lichtsig­nalan­lage erstellt wird. Wir sind sehr ges­pan­nt, wie sich dies auf den kün­fti­gen Berufsverkehr auswirken wird.

Mit dem jet­zt bekan­nt gewor­de­nen „Aus“ für die Stadt­bahn nach Korn­burg wer­den wir noch lange Jahre mit Staus auf den Straßen leben müssen. Es wird aller­höch­ste Zeit etwas für die Bürg­er rund um Worzel­dorf zu tun, liebe Ver­wal­tung und Poli­tik­er.

Als dieser Artikel geschrieben wurde, war das Fass am über­laufen. Nicht nur, dass im Marth­weg die Baustelle bere­its verengt ist und län­gere Staus pro­duziert, so wurde nun auch in der Spitzwegstraße in Worzel­dorf eine Baustelle mit ein­er Ampel­regelung ein­gerichtet. Der Stau im Berufsverkehr dauert nun den ganzen Tag an. Danke für die Koor­dinierung der bei­den Baustellen. Man will uns das Aut­o­fahren gän­zlich ver­miesen. Da aber auch der Bus nicht mehr durchkommt, muss eine andere Tak­tik als der Umstieg in die Öffentlichen dahin­ter­ste­hen. Eins ist sich­er, von den Verkehr­sex­perten wohnt kein­er im Süden!

Unsere tur­nus­mäßi­gen Gespräche bei der VAG haben jet­zt einen Erfolg gebracht. Wir hat­ten kri­tisiert, dass ger­ade um 09.00 Uhr, wenn die Kun­den der kleinen Mobi­card ihre früh­este Fahrt antreten dür­fen und dies auch in großer Zahl tun, nur ein klein­er Bus zur Ver­fü­gung ste­ht. Ab 2. Dezem­ber gibt es bei der Lin­ie 51 einen zusät­zlichen Bus ab Korn­burg (Abfahrt 8:55), um das hohe Per­so­n­e­naufkom­men abzudeck­en. Wir freuen uns, dass wieder ein­mal ein­er unser­er Vorschläge auch umge­set­zt wird.

Wir haben jet­zt gle­ich zwei Christkinder.

Fotos: Ste­fan Wiest
Hier eine kurze Vorstel­lung von den bei­den „Christkindern“ Kathrin und Jean­i­na, bei­de 14 Jahre alt. Kathrin geht auf das Gym­na­si­um, spielt Key­board. Jean­i­na besucht die Katzwanger Mit­telschule und ist Fan der Ice-Tigers. Bei­de sind damit ein­ver­standen, dass zwei Christkinder zur Ver­fü­gung ste­hen und sich gegen­seit­ig vertreten. Kathrin ist im Jahr 2017 die „Nr. 1“, Jean­i­na dann 2018. Die ersten Ter­mine ste­hen auch schon. Nach der Gen­er­al­probe bei unserem Wei­h­nachts­markt kommt gle­ich ein „großer“ Auftritt in der Meis­tersinger­halle. Es liegen auch schon Anfra­gen von Kindergärten und Senioren­heimen vor.

Unser Wei­h­nachts­markt wird heuer am 08./09. und 10. Dezem­ber stat­tfind­en. Die Eröff­nung mit dem Christkind erfol­gt am Fre­itag ab 16 Uhr 30. Dazu sind alle, ins­beson­dere die Kinder, her­zlich ein­ge­laden.

Peter Katschke
1.Schriftführer im
Bürg­ervere­in Nürn­berg-Worzel­dorf e.V.
bv-worzeldorf.de

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