Monatsbericht Juni 2014

Liebe Leserin­nen und Leser,

inzwis­chen wurde die Rand­stein­reini­gung an der Wiener Straße vorgenom­men. Wie uns berichtet wurde, dauerten die Arbeit­en mit zunächst nur ein­er Kehrmas­chine, die aber erfol­g­los aufgeben musste, ins­ge­samt 3 Tage. Dann aber mit schw­er­erem Gerät und größerem Per­son­alein­satz.

Was den Garten­ab­fall­sam­melplatz in Worzel­dorf bet­rifft, hat­ten wir vom Abfall­wirtschafts­be­trieb der Stadt Nürn­berg (ASN) Antwort erhal­ten. Lesen Sie selb­st:

„Sehr geehrte Damen und Her­ren,
im Ver­lauf eines durch­schnit­tlichen Jahres liegen die veg­e­ta­tion­sar­men Win­ter­monate nor­maler­weise in der Zeit von Mitte Dezem­ber bis Mitte März. In dieser Zeit fall­en erfahrungs­gemäß auch weniger Garten­abfälle an.
Daher wurde fest­gelegt, die Garten­ab­fall­sam­mel­stellen von 15. Dezem­ber bis 15. März zu schließen. Die Öff­nungszeit­en wur­den im Amts­blatt veröf­fentlicht.

Eine ganzjährige Öff­nung der Sam­mel­stellen ist nicht real­isier­bar.
Zum einen hat die Stadt beim Betrieb der Sam­mel­stellen die volle Verkehrssicherungspflicht. In der „klas­sis­chen Win­terzeit“ 15.Dez. bis 15. März eines Jahres müsste daher für die Sam­mel­stellen ein aus­re­ichen­der Räum- und Streu­di­enst (ohne Streusalz!) an den GAS während der gesamten Öff­nungszeit­en durchge­führt wer­den und die Verkehrssicher­heit garantiert wer­den. Dies ist nicht möglich. Ohne die entsprechen­den wit­terungs­be­d­ingten Sicherun­gen haftet die Stadt/ASN für evtl. entste­hende Per­so­n­en- und Sach­schä­den.
Zum Anderen müssen zur Abfuhr der saison­al von Mitte März bis Mitte Dezem­ber anfal­l­en­den Garten­abfälle extra Per­son­al und entsprechende Fahrzeuge vorge­hal­ten wer­den. Die in der Sai­son anfal­l­en­den Über­stun­den und ein Teil des Urlaubs wer­den dann während der Win­ter­schließung einge­bracht. Diese Per­son­al- und Organ­i­sa­tion­s­pla­nung ist auf den Schließungszeitraum abgestellt. Da sich das Wet­ter nicht „block­weise“ für ein Win­ter-Viertel­jahr „vorher­sagen“ lässt, kann auch nicht nach Wet­ter­lage eine Öff­nung-Schließung-Öff­nung vorgenom­men wer­den.

Natür­lich kön­nen wir Ihre Ein­wände gut nachvol­lziehen. Wir wer­den daher im Rah­men der uns zur Ver­fü­gung ste­hen­den Per­son­al- und Fahrzeugka­paz­itäten bei vorherse­hbar­er, anhal­tend guter Wit­terung die Öff­nungszeit­en der Garten­ab­fall­sam­mel­stellen flex­i­bel hand­haben und entsprechend früher öff­nen.

Auch wenn die Garten­ab­fall­sam­mel­stellen in den Win­ter­monat­en geschlossen sind, beste­ht für die Nürn­berg­er Bürg­erin­nen und Bürg­er die Möglichkeit die Garten­abfälle auf allen 6 Wert­stoffhöfen im Stadt­ge­bi­et Nürn­berg abzugeben.
Für die Abgabe auf den Wert­stoffhöfen gilt aber eben­so wie für die Abgabe auf den Garten­ab­fall­sam­mel­stellen eine Men­gen­be­gren­zung auf eine haushaltübliche Menge von ca. 2 m² für jede Anliefer­ung. Lei­der wird diese Regelung von vie­len Bürg­ern ignori­ert, und die Sam­mel­stellen dazu benutzt unbe­gren­zt Garten­abfälle abzu­laden, obwohl ein Schild vor der Sam­mel­stelle u.a. auf diese Men­gen­gren­ze hin­weist. Eben­so hal­ten sich viele Bürg­er nicht an die Öff­nungszeit­en der Sam­mel­stellen. Während der Win­ter­schließung wur­den große Men­gen an Garten­abfällen auf dem Sam­melplatz Spitzwegstraße abge­lagert und vom Abfall­wirtschafts­be­trieb Stadt Nürn­berg (ASN) immer wieder abge­fahren. Ins­ge­samt wur­den im Zeitraum der Win­ter­schließung von den Garten­ab­fall­sam­mel­stellen im Stadt­ge­bi­et über 80 t Garten­abfälle abge­fahren.

Zugegeben­er­maßen ist der Stan­dort Am alten Kanal in Worzel­dorf (Spitzwegstraße) für den Betrieb ein­er Garten­ab­fall­sam­mel­stelle nicht opti­mal geeignet. Auf dem Grund­stück befind­en sich neben der Sam­mel­stelle noch ein Wert­stof­f­con­tain­er­stand­platz und öffentliche Park­plätze, was allein schon Kon­flik­t­po­ten­tial in sich trägt.
ASN bit­tet darum den Bürg­ervere­in um Mith­il­fe bei der Suche eines alter­na­tiv­en Stand­platzes für eine Garten­ab­fall­sam­mel­stelle im Bere­ich Worzel­dorf. Die Min­dest­größe des Grund­stück­es sollte dabei ca. 700m² betra­gen. Vorschläge für einen geeigneten Stand­platz nimmt ASN gerne ent­ge­gen und wird diesen auf seine Eig­nung hin prüfen.

mit fre­undlichen Grüßen“

Diese Antwort ist, wie ich meine, nicht mehr zeit­gemäß, so dass wir auch in dieser Angele­gen­heit weit­er nach­hak­en wer­den. Was heute bere­its gewohn­ter All­t­ag ist, näm­lich das Abladen von Garten­ab­fall auch im Win­ter­hal­b­jahr, soll nicht mehr durch eine über­holte Vorschrift block­iert wer­den. Dass die Ent­fer­nung des Kom­postes auch im Win­ter­hal­b­jahr durch ASN ohne Verzögerung vorgenom­men wurde, lässt auch darauf schließen, dass sowohl Per­son­al, als auch Fahrzeuge vorhan­den und ein­satzbere­it waren und sind. Es liegt wohl eher am „wollen“ als am“ kön­nen“.

Der Punkt Wegeaus­besserung am Ochsen­steg wurde mit­tler­weile durch den SÖR- Bezirk in Katzwang erledigt. Jet­zt bleibt das Wass­er auch nicht mehr auf dem Weg ste­hen, son­dern fließt ab, weil eine Entwässerungsrinne gezo­gen wurde. Danke dafür. Danke auch für die gle­ichzeit­ige Aus­besserung des Weges Am Wiesen­grund. Diese Verbindung zwis­chen Pil­len­reuth und Worzel­dorf – Sport­platz wird stark von Rad­fahrern und Fußgängern benutzt. Und genau die freuen sich wenn das Wass­er aus den Schlaglöch­ern abfließt und die Klei­dung nicht ver­schmutzt wird.

Wegen des fehlen­den Gehweges in der Worzel­dor­fer Haupt­straße, haben wir vom zuständi­gen Ser­vice öffentlich­er Raum eine banale Stan­dart-Antwort bekom­men. Damit geben wir uns nicht zufrieden. Im näch­sten Bericht mehr zu diesem The­ma.

Der zunächst unbekan­nte Kün­stler, der im Wald nahe dem Bienen­haus in Pil­len­reuth eine wun­der­schöne Eule und nun auch noch ein Gesicht in die dor­ti­gen Baum­stämme schnitzte, hat sich bei uns gemeldet und uns die Erlaub­nis erteilt, ein Foto seines Kunst­werkes hier zu veröf­fentlichen. Danke noch ein­mal.
Inzwis­chen wurde die Eule abgesägt. Die Füße sind noch am Stamm. Trau­rig, dass ein für viele Kinder und Erwach­sene erstelltes Kunst­werk durch einen Frevler beschädigt und entwen­det wurde. Ver­mut­lich wurde das Werk nachts von Sam­stag den 24.05. auf 25.05.14 abgesägt. Wer kann dazu Hin­weise geben? Wer hat die Eule danach gese­hen?
Für alle, die das Kunst­werk noch nicht gese­hen haben, hier ein Foto. Auf dem zweit­en Bild ist das Fehlen der Eule, sowie ein inzwis­chen hinzugekommenes und noch vorhan­denes Gesicht zu sehen.

Eulen

Eule

Die zunächst frag­würdi­gen Markierun­gen Am Wiesen­grund in der Nähe der Bar­lach­straße dien­ten der Frei­le­gung der teil­weise eingewach­se­nen Straßen­rän­der. Die Frei­le­gun­gen waren für den laufend­en Wege­un­ter­halt erforder­lich. Der Gren­zver­lauf des Weges wurde dabei vom Amt für Geoin­for­ma­tion-und Bode­nord­nung der Stadt Nürn­berg im Auf­trag von Sör fest­gestellt. Im Rah­men der Ver­mes­sung kon­nten keine sig­nifikan­ten Abwe­ichun­gen der heuti­gen Wege­fläche zum ursprünglichen Wegev­er­lauf fest­gestellt wer­den.
Aus Grün­den der Verkehrssicher­heit musste ein stark beschädigter Baum in Nähe der Bar­lach­straße gefällt wer­den. An dem Baum zeigte sich stark­er Pilzbe­fall. Mehrere Haup­täste waren gebrochen und ragten in den Verkehrsraum des Weges.
Also keine Angst, es kommt dort wed­er eine Straße, noch die Stadt­bah­n­trasse.
Straße­naus­baubeitragssatzung: Der Werkauss­chuss des Stad­trates hat­te am 28.04.14 beschlossen, dass die Bürg­er weit­er­hin für (ange­bliche) Verbesserun­gen und Erneuerun­gen bezahlen sollen. Der Käm­mer­er Har­ald Riedel kann auf die 2 Mil­lio­nen Euro jährlich nicht verzicht­en, wie er sagte. Der nun aus­geschiedene ehe­ma­lige 2. Bürg­er­meis­ter Horst Förther meinte dazu, dass die Bürg­er mit­sprechen kön­nten, wenn in ihrer Straße etwas passiert.
Davon hat aber von uns Bürg­ern bish­er noch kein­er etwas gemerkt. Wir bleiben an dem The­ma dran. Ungerechtigkeit­en müssen weg!
Beim REWE- Markt ist die Park­platz-Frage schein­bar gelöst und bere­its ein Bauantrag ein­gere­icht wor­den. In Kürze dürfte mit der Bau­genehmi­gung zu rech­nen sein. Dann geht es ver­mut­lich heuer noch los.
Club-Fans nicht trau­rig sein, es gibt auch noch andere Fußbal­lvere­ine und vor allem andere Sportarten, die es eben­so ver­di­ent haben, unter­stützt zu wer­den!